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Globus, 75.1899

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 75.1899

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-717565
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-717565
Persistenter Identifier:
BV046857814
Titel:
Jahrbuch für Europäische Ethnologie
ISSN:
1868-131X
Herausgebendes Organ:
Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft
Erscheinungsort:
Paderborn
Verlag:
Brill, Ferdinand Schöningh
Erscheinungsjahr:
2006
Signatur:
LA 3820.1
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-720532
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-720532
Persistenter Identifier:
1696591522362
Titel:
Jahrbuch für Europäische Ethnologie, 11.2016
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
2016
Lizenz:
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Strukturtyp:
Inhaltsverzeichnis
Titel:
Inhalt
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 75.1899
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXV. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1899 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Januar 1899 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Januar 1899 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Januar 1899 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Januar 1899 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. Februar 1899 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. Februar 1899 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. Februar 1899 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 4. März 1899 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 11. März 1899 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 18. März 1899 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 25. März 1899 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. April 1899 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. April 1899 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. April 1899 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. April 1899 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. April 1899 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 6. Mai 1899 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 20. Mai 1899 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 27. Mai 1899 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Juni 1899 / Andree, Richard
    [329]
  • Zeitschriftenartikel: Togo im Jahre 1897/98 / Seidel, H.
    [329]
  • Zeitschriftenartikel: Untersuchungen in den Ötscherhöhlen. (Schluss) / Sieger, Hans Crammer; Rob.
    333
  • Kapitel: IV.
    333
  • Kapitel: V.
    334
  • Zeitschriftenartikel: Das Haus des Eifelbauern / Rehm, Siegfr.
    336
  • Zeitschriftenartikel: Eine Augenblicksphotographie von Natschmädchen / S., O.
    338
  • Zeitschriftenartikel: Gebel Ses in der Harra und seine Ruinen
    339
  • Zeitschriftenartikel: Die megalithischen Steindenkmäler von Carnac in der Bretagne / Gy.
    340
  • Zeitschriftenartikel: Neue mittelamerikanische Reisen Dr. Karl Sappers / Sapper, Karl
    341
  • Zeitschriftenrezension: Max Freiherr v. Oppenheim: Vom Mittelmeere zum Persischen Golf, durch den Hauran, die Syrische Wüste und Mesopotamien. Mit vier Originalkarten von R. Kiepert, einer Übersichtskarte und zahlreichen Abbildungen. Erster Band
    341
  • Zeitschriftenrezension: Paul Langhaus: Karten der Verbreitung von Deutschen und Slaven in Österreich. Mit statistischen Begleitworten / Andree, Richard
    342
  • Zeitschriftenrezension: Kurd Schwabe: Mit Schwert und Pflug in Deutsch-Südwestafrika. Vier Kriegs- und Wanderjahre. Mit zahlreichen Karten und Abbildungen nach photographischen Aufnahmen und Skizzen / Grabowsky
    342
  • Zeitschriftenrezension: W. Deecke: Italien. (Aus der Bibliothek der Länderkunde) / Bergeat
    343
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    343
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Juni 1899 / Andree, Richard
    [345]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Juni 1899 / Andree, Richard
    [361]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Juni 1899 / Andree, Richard
    [377]
  • Nachsatzblatt
    489
  • Hinterer Buchspiegel
    491
  • Hinterer Einband
    492
  • Farbkeil
    493

Volltext

Prof. Hans Crammer u. Prof. Dr. Rob. Sieger: Untersuchungen in den Ötscherhöhlen. 
333 
Untersuchungen in den Ötscherhöhlen. 
Yon Prof. Hans Crammer u. Prof. Dr. Rob. Sieger. 
(Schlufs.) 
IV. 
War uns beim Eintritt in die Höhle am 31. Oktober 
das Aufsteigen der kalten Luft gegen den höher liegen 
den Eingang unerklärlich, so schwand dieses Rätsel 
während unseres 7y 2 stündigen Aufenthaltes in der 
Höhle, indem wir infolge des durchziehenden Luft 
stromes auch die Seelucke als Windröhre er 
kannten. Weil aber die Seelucke als solche am 
13. September nicht funktionierte, müssen hier 
wohl besondere Verhältnisse obwalten. Diese klarzu 
legen, ist unsere nächste Aufgabe. 
Über die relative Höhenlage der beiden Mündungen 
der Seelucke läfst sich, so lange die Höhle nicht ge 
nauer erforscht und vermessen ist, nichts sagen. Liegen 
zieht nur ausnahmsweise durch, und so erhält sich 
das Eis in der Höhle das ganze Jahr. 
Am 13. September war offenbar der nötige Über 
druck nicht vorhanden. Am 31. Oktober 1897 aber 
zog durch den linken Gang die Luft in den Eisdom, wo 
sie sich gabelte. Der Hauptstrom ergofs sich über die 
Eiswand zum See hinab und stieg von dort wieder hoch 
zum Eingänge empor, wo er ins Freie, in viel wärmere 
Luft trat. Die schwächere Abzweigung zog vom Eis 
dome durch den rechten Gang gegen die Schatzgräber 
höhle. Die Temperatur des Luftstromes war vom Wind 
loch bis gegen den Eisdom überall -f- 1,4°, was beweist, 
dafs in dieser Strecke Luft und Gestein dieselbe Tem 
peratur hatten. Im Eisdome wurde die Luft durch das 
$ 
Fig. 2. a Eingang, b c Schneefleck, d e Eissee. e f Eiswand, f g Eiskuchen. I Eisdom. II Dom im linken Gang, 
i k Windloch. III Halle im linken Gang. 1 Fortsetzung der Höhle. Bei f sind die Eisstalagmiten angedeutet. 
die Mündungen nahezu gleich hoch, so würde schon 
dieser Umstand das Hindurchziehen der Luft erschwe 
ren. Aber auch, wenn das nicht der Fall sein sollte, 
giebt es andere Ursachen, welche es erklärlich machen, 
dafs die Seelucke zeitweise nicht als Windröhre wie ihre 
Nachbarin, das Taubenloch, thätig ist. Die Seelucke 
hat erwiesenermafsen eine beträchtliche Länge, der Rei 
bungswiderstand der Luft an den Wänden ist daher 
grofs; dazu kommen die häufigen und bedeutenden 
Querschnittsänderungen: auf wirkliche Engen wie beim 
Windloche und beim See folgen wieder weite Räume. 
Ganz besonders aber wird das Durchziehen der 
Luft durch den Umstand gehemmt, dafs die 
Höhle mehrfach auf- und absteigt und die Luft 
notgedrungen diesem Wege folgen mufs. Man sehe den 
schematischen Schnitt Fig. 2. Die kalte, schwere Luft, 
welche sich in Zeiten der Ruhe in dem knieförmig nach 
abwärts gebogenen Teile cdefg der Höhle über dem 
Eise sammelt, und welche wegen der nach beiden Seiten 
ansteigenden Höhlensohle nirgends hin selbstthätig ab- 
fliefsen kann, schliefst die Höhle ab, ähnlich wie ein 
Stöpsel, der nur einem von einer Seite kommenden, 
ziemlich bedeutenden Überdrucke weicht. An Stellen, 
wo die Sohle nach oben gebogen ist wie bei li, Fig. 2, 
sammelt sich in Zeiten der Ruhe die wärmere Luft, 
welche wieder der kälteren den Weg verlegt. Auch 
diese wärmere Luft bildet einen stöpselartigen Ver- 
schlufs, der nur einem auf einer Seite vorhandenen Über 
drucke nachgiebt. Soll Luft durch die Höhle ziehen, so 
mufs die warme Luft in ihr nach abwärts, die kalte nach 
aufwärts geprefst werden, wozu eine grofse Druckkraft 
nötig ist. Weil diese aber häufig fehlt, so funktioniert 
die Seelucke selten als Windröhre, warme Sommerluft 
Eis auf -(- 1,0° und über dem See auf 0,8° abgekühlt. 
Von da stieg ihre Temperatur bis zum Eingänge, indem 
sie dem Fels Wärme entzog, wieder auf -j- 1,3°. Neben 
dem Höhleneingange betrug die Lufttemperatur im 
Freien um 5 h abends —3,7°. Auch der Luftstrom im 
rechten Gange erwärmte sich, und zwar von 1,0° auf 1,2°. 
Haben wir mit der Vermutung, die zweite Mündung 
der Seelucke liege auf der Nordseite des Ötschers, Recht, 
was eine Vermessung bestätigen dürfte, so fällt es nicht 
schwer, den Luftzug vom 31. Oktober 1897 zu erklären. 
Es wurde schon gesagt, die Seelucke kann nur dann 
als Windröhre thätig sein, wenn auf die in ihr einge 
schlossene Luft von einer Seite ein starker Über 
druck wirkt. Das geschieht, wenn die Luftdrucke an 
den beiden Höhlenmündungen wesentlich voneinander 
ab weichen, und dafs dies am 31. Oktober der Fall war, 
soll durch ein paar Worte erörtert werden. In der 
Nacht vom 30. auf den 31. Oktober war es sehr kalt. 
Am Morgen des 31. lag dichter Reif auf den Wiesen, 
der sich am Rande der Wälder im Schatten den ganzen 
Tag über erhielt, obwohl der kalten Nacht ein pracht 
voll sonniger, warmer, aber windstiller Tag folgte. Der 
Südabsturz des Ötscherkammes wurde tagsüber intensiv 
von der Sonne beschienen, während der nördliche Hang 
im Schatten verblieb. Die erwärmte Luft stieg von der 
Südseite in die Höhe und flofs hoch über dem Ötscher 
kamme gegen die kalte Nordseite. Dadurch entstand 
eine hinreichende Luftdruckdifferenz, um die Luft von 
der Nord- zur Südseite des Ötschers durch die Höhle 
zu pressen. Dafs eine Pressung wirklich stattfand, 
folgt zweifellos aus dem Aufsteigen der kalten 
Luft vom See zum Eingänge. Eine derartige Wirksam 
keit örtlicher Gegensätze kann gegebenenfalls durch die 
42 
Globus LXXV. Nr. 21.
	        

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