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Globus, 23.1873

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 23.1873

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-707676
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-707676
Persistenter Identifier:
BV040968270
Titel:
Römische Rechts-Geschichte
Untertitel:
nach dem Vortrage ... im Sommer-Semester 1833
Autor:
Klenze, Clemens August Carl
Jahncke, Heinrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
[s.n.]
Erscheinungsjahr:
1833
Umfang:
[ca. 120] Bl.
Beschreibung:
Rechtswissenschaft
Signatur:
Hdschr. Koll. 90
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Rechtswissenschaft

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 23.1873
    [III]
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. Januar 1873 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. Januar 1873 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. Januar 1873 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. Januar 1873 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. Februar 1873 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. Februar 1873 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. Februar 1873 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. Februar 1873 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. März 1873 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. März 1873 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. März 1873 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. März 1873 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. April 1873 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. April 1873 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. April 1873 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. April 1873 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. Mai 1873 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. Mai 1873 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. Mai 1873 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. Mai 1873 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. Juni 1873 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. Juni 1873
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. Juni 1873 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. Juni 1873 / Andree, Karl
    [369]
  • Zeitschriftenartikel: Aus Wereschagin's Reise von Orenburg nach Samarkand. II.
    [369]
  • Zeitschriftenartikel: Dr. Gustav Nachtigal und seine neueste Reise im Sudan
    375
  • Zeitschriftenartikel: Die Colonie Südaustralien als Agriculturland. Mitgetheilt von einem alten Colonisten
    378
  • Zeitschriftenartikel: Der Wahabismus in Arabien seit 1819 und die Staatenbildungen auf der arabischen Halbinsel im 19. Jahrhundert. III. / Zehme, A.
    379
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    382
  • Tafel: Spectren der Fixsterne und Nebelflecken. Verglichen mit dem Sonnenspectrum und den Spectren einiger Nichtmetalle
    [II]
  • Tafel: Spectren der Fixsterne und Nebelflecken. Verglichen mit dem Sonnenspectrum und den Spectren einiger Nichtmetalle
    [III]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext


A . Zehme : Der Wahabismus in Arabi 
Tonnen Mehl zufrieden gestellt . Da man zu der Annahme berechtigt ist , daß die übrigen australischen Colonien insge - sammt ein gleiches Quantum Mehl zur Deckung ihres Eon - sums importiren werden , so würden , sofern man diesen Be - darf nur aus der Colonie Südaustralien und nicht auch aus Californien entnähme , immerhin noch 160 , 000 Tonnen Mehl aus weitere Ausfuhr warten . 
Bei den gegenwärtigen hohen Preisen in Europa hat man an einen Export dahin gedacht . Allein zunächst würde man , um 160 , 000 Tonnen Mehl fortzuschaffen , wenig - stens 160 große Schiffe nöthig haben , und woher diefe nehmen ? Bis Mitte Februar konnte man erst in allen Häsen Australiens 34 Schiffe engagiren , und doch müßte der Transport auf alle Fälle vor Beginn der neuen Ernte in Europa dahin bewerkstelligt werden . Und dann haben die Frachtsätze in Australien eine so ungewöhnliche Höhe er - reicht , daß man von Adelaide nach London 80 Schilling , d . i . 27 Thaler , und selbst noch darüber , pro Tonne ver - langt , wozu dann natürlich noch weitere Unkosten kommen . 
Da nun , wie aus obigen Angaben zur Genüge erhellt , die Weizencultur in Südaustralien wenig remnnerativ und zuverlässig ist . und überdies in vielen Gegenden der Boden , in Folge der continuirlichen Ausnutzung durch diese Getreide - art , in der Fruchtbarkeit erheblich nachgelassen , so hat man neuerdings die Flachscultur eingeführt . Namentlich hat man solche Versuche in Encounter Bay eingeleitet , insbe - sondere an den Abhängen der Jmman und Hindmorsh Valleys , wo der diesjährige Ertrag schon die Höhe von 200 Tonnen erreicht hat . Für beste Qualität Flachs wird pro Tonne 3 Pf . St . gezahlt , und da , wenigstens an den geeig - 
seit 1819 und die Staatenbildungm k . 379 
netsten Orten , der Acre Land bis zu drei Tonnen producirt , so scheint der Flachsbau entschieden vortheilhaster zu sein . 
Und nun , zum Schlüsse , noch ein Wort . Ich — ein alter Colonist , welcher fünfzehn Jahre in Australien gelebt hat — habe diesen Artikel auch deswegen geschrieben und veröffentlicht , um Deutsche , die sich in Australien eine „ Australia felix " träumen und sich noch immer durch unwahre Anpreisungen bezahlter Agenten verleiten lassen , nach Australien auszuwandern , durch obige Thatsacheu zu warnen . Man kann es Niemanden verdenken , wenn er auswandert , sosern er seine Lage wirklich verbessert , aber das geschieht schwerlich in Australien , es sei denn , daß man ein Cooliesleben auf den Viehstationen in der Wildniß , oder auf den Plantagen im hohen Queensland unter tropischer Hitze , wo der Mensch freilich immer Verwendung findet , da - hin rechnet . 
Wenn man die ofsiciellen Statistiken der Colonie Süd - anstralien durchblättert , so muß man über die hohe Ziffer der darin verzeichneten Insolventen erstaunen . Und welch ein Contingent liefern dabei immer die armen Farmer , unter denen die Deutschen sehr zahlreich vertreten sind ! Armnth ist das Loos der Farmer in Australien . 
Und wen die australischen Goldfelder anziehen und wer da meint , daß sich dort bald und leicht reiche Schätze sammeln lassen , der mag lieber zu Hause bleiben und sein Weniges in die Lotterie setzen , um das große Loos zu gewinnen . Der eine Weg ist wenigstens so gut und sicher , wie der an - dere . Das jetzt meist aus Quarzriffen bergmännisch ge - wonnene Gold liegt nicht in Klumpen im losen Erdreich , um bloß gesammelt zu werden . 
Der Wahabismus in Arabien seit 1819 und die Staatenbildungen ans der arabischen Halbinsel im 19 . Jahrhundert . 
Von Dr . A . Zehme in Frankfurt ct . d . O . 
III . 
Der Staat Oman , dessen Geschichte und Sultane . — Stellung zu den Engländern und zu den Wahabis . 
Wenden wir uns nunmehr zu der Geschichte des dritten wichtigen Araberstaates in diesem Jahrhundert , nämlich Omans , des längst bekannten Südostens der Halbinsel , ausgezeichnet durch feine günstige Lage an Meeren , welche den Handelsverkehr von Süd - und Ost - nach Westasien ver - Mitteln . Der Islam hat das Land nie so völlig gewonnen , wie andere Theile Arabiens . Im Anfange des sechszehnten Jahrhunderts faßten die Portugiesen Fuß , später eine Zeit - lang die Holländer , in der Mitte des vorigen Jahrhunderts , etwa 1740 , hatten die Perser , gerufen durch Jmam Seif , Veranlassung , sich in die Angelegenheiten Omans zu mischen . Nadir Schach von Persien sendete seinen geschickten General Teki Chan , unter welchem das Land von Ras el Khaima aus occupirt wurde . Bon da an interessirt uns seine Ent - Wickelung . 
Als der Jmam Seif , zu spät die Herbeirufung der Perser bereuend , gestorben , auch sein Nebenbuhler im Jma - mat , Sultan ebn Murschid , gegen die Perser bei einem Ausfall aus Sohar geblieben war , vereinigten die 
fielt Häuptlinge sich , den tapfern Ahmed ebn Said , in der Nähe von Semed südlich vom Dschebel Akhdar geboren , zum Jmam auszurufen , ihn , welcher Sohar gegen die Per - ser gehalten und dann , nach Nadir Schach's Tode , das Land von ihnen ganz gesäubert , auch einen Prätendenten , den Für - sten von Gabrin , Bel Arab el Himja , besiegt hatte . Ahmed regierte 1765 zu Niebuhr's Zeit bereits 16 Jahre , also seit 1749 , weise und zum Segen des Landes . Er hinterließ süns Söhne , Seif , Keis , Sultan , Talib , Muham - med . Seif , der Thronerbe , regierte wesentlich mit Hülfe seines trefflichen Sohnes Ahmed , nach dessen Tode die Ver - waltung so schlecht wurde , daß die Häuptlinge Sultan zum Jmam erklärten . Dieser siel gegen die Seeräuber , worauf Keis nach der Herrschaft strebte ; aber Sultan hatte zwei Söhne hinterlassen , Said und Salem . Jener ist der berühmt gewordene Herrscher des schönen Landes , ebenbürtig an Geist und Charakter Saud , dem großen Wahabi , und Telal , dem Schammarsürsten . Ein Sohn Seis's nun , Bedr , der zu den Wahabis außer Landes gegangen war , 
48 * 
	        

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