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Globus, 26.1874

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 26.1874

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-707726
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-707726
Persistenter Identifier:
BV041065471
Titel:
Wolf Wilhelm Graf Baudissin
Untertitel:
ein Lebensbild
Autor:
Frankfurth, Hermann
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Zillessen
Erscheinungsjahr:
1927
Beschreibung:
Religion
Signatur:
B 53256:F4
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Religion

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 26.1874
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Literaturverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1874 / Andree, Karl
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1874 / Andree, Karl
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1874 / Andree, Karl
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1874 / Andree, Karl
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1874 / Andree, Karl
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1874 / Andree, Karl
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1874 / Andree, Karl
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1874 / Andree, Karl
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1874 / Andree, Karl
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1874 / Andree, Karl
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1874 / Andree, Karl
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1874 / Andree, Karl
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1874 / Andree, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1874 / Andree, Karl
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1874 / Andree, Karl
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1874 / Andree, Karl
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1874 / Andree, Karl
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1874 / Andree, Karl
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1874 / Andree, Karl
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1874 / Andree, Karl
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1874 / Andree, Karl
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1874 / Andree, Karl
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1874 / Andree, Karl
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: An der ligurischen Riviera di Ponente. III.
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: In Lakhnau, der Hauptstadt von Andh in Indien
    356
  • Zeitschriftenartikel: Ein Runenstein in Tyrol / Albers, I. H.
    359
  • Zeitschriftenartikel: Zustände der Neger im Süden der Vereinigten Staaten
    360
  • Zeitschriftenartikel: Karl von Neumann's Expedition nach dem Lande der Tschuktschen. IV.
    362
  • Zeitschriftenartikel: Paul Schumacher über Kjökkenmöddings und alte Gräber in Californien
    365
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    367
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1874 / Andree, Karl
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Der „ Challenger " i 
Neumayer wirkte unermüdlich in südlicher Richtung , wenn auch mit wenig Aussicht auf Erfolg . 
Jetzt scheint indessen anch für die Forschungen am Süd - pol eine bessere Zeit anzubrechen ; der „ Challenger " hat das alte Mysterium abermals „ herausgefordert " ; wahrscheinlich thun die deutschen und englischen Schisse , welche nach Ker - gnelen zur Beobachtung des Bennsdurchgaugs gehen , auch etwas für die Sache * ) und die Bewohner des aufstrebenden Continents Australien , die so Preiswürdiges in der nun vor dem Abschlüsse stehenden Erforschung ihres eigenen Erdtheils geleistet , werden sicher dann anch jene gähnenden Lücken aus - zusüllen bestrebt sein , die gerade vor ihrer Thür liegen . 
Vor der Hand sind wir dankbar für das von dem „ Chal - lenger " Geleistete . Am 1 . Februar ( 1874 ) verließ erKergue - leu und segelte südöstlich haltend nach den Heard - Jnseln * * ) , die schon am 6 . erreicht wurden . Hierbei wurde die austra - lische Klipperroute ( great circle route ) durchschuitteu , die , südlich um Kerguelen herum , in 57 Tagen von Liverpool nach Melbourne führt . Die Heard - Jnseln bestehen nach dem Bericht des „ Challeuger " aus einer größern 25 bis 30 engl . Meilen langen Insel und zwei kleineren 25 Miles westlich von derselben gelegenen Eilanden , sowie einigen 10 Miles östlich gelegenen Felsen . Die große Insel soll etwa 7000 Fuß hoch fein und von ihrem hohen Pik steigen ans allen Seiten Gletscher ins Meer hinab . Indessen war das Wet - ter sehr trübe , so daß der „ Challenger " während seines zwei - tägigen Aufenthalts bei den Inseln keine genauen Beobach - tnngen machen konnte . Auf der Insel leben etwa 40 aus - gesetzte Robbenfänger , meist Portugiesen von den capverdi - schen Inseln ; die Unternehmer aber sind Amerikaner . Die Lebensweise dieser Leute , die ans Pinguine , juuge Albatrosse , Eier und eine Zwergkohlpflanze angewiesen sind , ist eine höchst traurige . Die Ankerstelle heißt Schnapsbucht ( Whisky Bay ) , von der Menge Branntweins , die hier vertilgt wird , wenn alljährlich das Vorrathsschiss anlangt . 
Von den Heard - Jnseln steuerte der „ Challenger " unter hes - tigem Sturme auf den Gürtel des antarktischen Eises zu , hatte aber nach einigen Tagen schönes Wetteu und traf am 11 . Februar unter 60°52' ( S . auf den ersten Eisberg , an den man heranfuhr , um sich ander herrlichen kobaltblauen Färbung desselben zu erfreuen , die von dem dunkelblauen Ocean und deu brauuen , grüngeränderten Wogen prächtig abstach . Die Eisberge wurden zahlreicher und zahlreicher und in der Nacht des 13 . Februar gelangte das Schiff ins Packeis . Es er - schien sehr sest und vom Mäste aus waren keinerleiOefsnun - gen in demselben zu erkennen . Man dreggte unter 65° 42' © . und 79° 49' östl . L . vou Greeuwich in 1675 Faden Tiefe * * * ) . Der Anblick der endlosen soliden Eismasse ans der einen , der weite blaue Ocean auf der andern Seite boten bei ru - higem Wetter einen prächtigen Anblick dar . Neue Vögel 
* ) Wir kommen auf diesen deutschen Antheil an der Forschung zurück . 
* * ) Die geographische Nomenelatur dieser Inseln ist einigermaßen verwickelt , aber von August Petermann völlig aufgeklärt worden ( Geo - graphische Mittheilungen 1858 , S . 17 uud Tafel 1 ) . Heard eut - deckte am 25 . November 1853 eine einzelne Insel ; Attwaye fand eine große und kleine am 3 . December 1854 ( Attwaye - Inseln ) ; Macdonald am 3 . Januar 1854 nannte die große Uoling - die kleine Maedonald - Jnsel . Hutton nannte die Gruppe Sands - Gruppe ( 1 . December 1854 ) ; Rees die kleine Gray - , die größere Dunn - Insel ; Neumayer am 9 . Januar 1857 die Gruppe die Köuig - Mar - Jnseln . Es ist nur billig , daß der älteste Name Heard - Inseln festgehalten wird , wie das auch vou Seiten des „ Challenger " geschieht . 
/ ( S . * , * * ) Wie aus der schönen Petermann'schen Südpolarkarte 
L et 42a ) ersichtlich , hatte der „ Challenger " hier die Routen von 
r™fco833' ®'8coe 1831' Cook 1773 , Moore 1845 , Bellingshan - 
L» rr durchschnitten , befand sich also in einem jung - 
srauueyen Ocean . 
Globus XXVI Nr . 1 . 
I südlichen Eismeer . 9 
traten hier ans , namentlich ein elegantem , kleiner , schneeweißer Sturmvogel ; von alten Bekannten waren nur die sogenann - ten Captanben noch vorhanden , die zutraulich nm das Schiff schwammen und selbst an Bord flogen . 
Das schöne Wetter dauerte bis zum 16 . Februar , au dem unter 78° 22' östl . Länge von Greenwich der antark - tische Polarkreis passirt wurde , nachdem man dem Pack 150 Miles in südlicher Richtung gefolgt war ; hier aber begann die Eisschranke sich nach Nordosten zu wenden . Da das Wetter außergewöhnlich schön war , konnte man positiv wahr - nehmen , daß im Süden kein Land lag ; auch war in dieser Richtung kein Eisblink wahrgenommen worden . 
Da die Instructionen dem „ Challenger " keineswegs die Erreichung einer hohen südlichen Breite vorschrieben und der Barometer auf schlechtes Wetter deutete , machte das Schiss sich vom Eise frei und steuerte östlich uach dem westlichsten Punkt des sogenannten Wilkes' Land zu , welches auf un - serer Karte als eine Reihe abgebrochener , nur in ihren Nord - küsten bestimmter Inseln sich zwischen 95 und 155° östl . L . von Greenwich unter dem südlichen Polarkreis hinzieht . Es heißt nun weiter in dem Berichte : 
Am 18 . Februar wurde das nördliche Ende des Packeises umsegelt , durch das wir , nicht so daraus vorbereitet wie Roß mit seinen gepanzerten Schiffen , nicht durchdringen konnten . Wir segelten noch 250 Miles östlich , wobei die Zahl der Eis - berge stets zunahm , bis wir am Abend des 23 . abermals anf den Pack unter 64° 18 , 5' und 94° 47' östl . L . trafen . Der Pack war daran Schuld , daß wir uicht näher als 20 Miles gegen Wilkes' TeriniNation Land vordringen konnten , welches dieser Seefahrer in seinem Journal übri - gens bloß als „ anscheinend Land " , 60 Miles von ihm ent - fernt , erwähnt . Da wir nun bei klarem Wetter dem angeb - lichen Lande weit näher als er waren , so dürfen wir wohl schließen , daß Termination Land nicht existirt . 
Bis dahin hatten wir uns des herrlichsten Wetters zu er - freuen , so daß wir leicht im Eise schiffen konnten ; jetzt aber kamen Stürme und die Luft wurde so trübe , daß wir kaum 100 Aards weit sehen konnten . Dampf wurde auf - gemacht , der dann auch das Schiff vor Zusammenstößen mit den zahlreichen dasselbe umgebenden Eisbergen im eutschei - denden Augenblick rettete . Nochmals , am folgenden Tage , nachdem das Wetter sich aufgeklärt hatte , konnte der „ Chal - lenger " bis auf 15 Miles sich Wilkes' „ Landerscheinung " nahen — sah jedoch abermals nichts . Hiernach dürfte es wohl an der Zeit fein , Termination Land von der Landkarte zu streichen . 
Am 27 . Februar trat der „ Challenger " den Rückweg nach Australien an und am 4 . März wurde unter 53° 17' S . und 109° 23' östl . L . der letzte Eisberg passirt , doch war das Meereswasser noch kalt genug für die Berge , um , ohne sie zu fchmelzen , bis zum 50 . Breitengrade zu gelangen . 
Die antarktischen Eisberge waren verschieden von dem , was wir uns darunter vorgestellt hatten . Statt phan - tastisch gezackter Erscheinungen fanden wir nur tafelförmig abgeplattete Eiswürfel , deren Oberfläche noch die ehe - malige schneebedeckte Oberfläche des Gletschers war , von dem der Eisberg stammte . Sie waren gewöhnlich eine viertel bis halbe Meile breit und stani^n 150 bis 250 Fuß über dem Wasser empor . Da im antarktischen Meere die Temperatur des Wassers wie der Lnst selbst im Sommer unter dem Schmelz - punkte des Süßwassereises ist , aus dem alle Eisberge be - stehen , so können diese nur sehr langsam sich auflösen . In den wärmeren arktischen Meeren zergehen sie schneller und zeichnen sich durch mannichsaltigere , zerisseue Formen aus . 
Im südlichen Ocean , südlich vom 64 . Parallel , ist die Temperatur des Wassers , in welchem die Eisberge schwimmen 
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