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Anthropos, 23.1928

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Anthropos, 23.1928

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-707838
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-707838
Persistenter Identifier:
BV041157637
Titel:
Qvare in vigilia pentecostes legitur: scripsit Moyses priusquam ...
Erscheinungsort:
[S.l.]
Erscheinungsjahr:
1400
Beschreibung:
Religion
Signatur:
2008 A 871
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Handschriften > Mittelalterliche Handschriften
Wissensgebiet:
Religion

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Handschriften > Mittelalterliche Handschriften

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 23.1928
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [III]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1928, Heft 1, 2 / Koppers, W.
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23, 1928, Heft 3, 4
    [395]
  • Zeitschriftenartikel: Die Expedition des P. P. Schumacher zu den zentralafrikanischen Kivu-Pygmäen. Rechts-, Gemeinschafts- und Eigentumsverhältnisse. Individualcharakteristiken / Schumacher, P.
    [395]
  • Zeitschriftenartikel: Zu Leo Wiener's Africa and the Discovery of America / Richter, Elise
    436
  • Zeitschriftenartikel: Organisation sociale du Sud de l'île Pentecôte (Nouvelles Hébrides) / Tattevin, F.
    448
  • Zeitschriftenartikel: Der Ursprung der Gottesidee / Preuss, K. Th.
    464
  • Zeitschriftenartikel: Historische Tatsächlichkeiten des Zustandekommens meines "Der Ursprung der Gottesidee" / Schmidt, W.
    471
  • Zeitschriftenartikel: Ein moderner buddhistischer Katechismus für burjatische Kinder. (Schluß.) / Unkrig, W. A.
    475
  • Zeitschriftenartikel: Proverbes et contes Haya / Césard, P.
    494
  • Zeitschriftenartikel: Die Religion der Ältesten Ägyptischen Inschriften. (Schluß.) / Bayer, Wilhelm
    511
  • Zeitschriftenartikel: Weltanschauung und Schamanismus der Alaren-Burjaten. (Fortsetzung.) / Sandschejew, Garma
    538
  • Zeitschriftenartikel: La Psychologie religieuse des Achumawi. (Fin.) / Angulo, Jaime de
    561
  • Zeitschriftenartikel: Das Verbum im Kondjara. Verbesserungen und Zusätze / Zyhlarz, Ernst
    590
  • Zeitschriftenartikel: Proverbes, maximes et sentences Tays. (Fin.) / Degeorge, J.-B.
    596
  • Zeitschriftenartikel: Studien über Geschichte und Verbreitung der Barttracht. (Schluß.) / Mötefindt, Hugo
    617
  • Zeitschriftenartikel: Die kulturhistorische Stellung der Lamazucht in der Wirtschaft der peruanischen Erntevölker / Trimborn, Hermann
    656
  • Zeitschriftenartikel: Songs in Lepanto Igorot as it is spoken at Bauco. (Continuation.) / Vanoverbergh, Morice
    665
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Schebesta, P.
    682
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    696
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
    707
  • Literaturverzeichnis: Avis
    739
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue des Revues
    744
  • Zeitschriftenheft: Bd. 23,1928, Heft 5, 6
    [749]
  • Leerseite
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

544 
Garma Sandschejew, 
sie das Silber einschlagen, so nehmen sie dazu das rauhe, zum Polieren aber das 
glatte Ende. Den Drat ziehen sie selber wie gewöhnlich durch ein Loch, das der 
Dicke des Drats, den man ziehen will, gleichförmig sehn muß. Sie schlagen auch 
das Silber selbsten, dem man es übrigens wohl ansiehet, daß es durch keine Walze 
gegangen ist. Sie schmelzen dasselbe in eisernen Gefäßen, weil sie von irdischen 
Tiegeln nichts wissen.“ 
Zurzeit gibt es solche Schmiede bei den Burjaten nicht mehr, denn, wie 
schon oben erwähnt worden ist, bei den neuen wirtschaftlichen Verhältnissen (dem 
Erscheinen fertiger Maschinenfabriksware aus Eisen und russischer Schmiede) 
ist bei den Burjaten das Bedürfnis nach den eigenen Schmieden geschwunden. 
Übrigens sah Gmelin die beschriebene Handlung in Balagansk und wir können 
es als sicher behaupten, daß er die Arbeit der Schmiede aus der Ansiedlung und 
dem Geschlechte Buhlt sah, d. i. die bei Balagansk wohnen, andere Schmiede gab 
und gibt es bei den Burjaten in diesem Gebiete nicht. 
Georgi (Opsanie..., S. Petbg. 1776, S. 29, IV. Teil) teilt außerdem mit: 
„Unter ihren Schmieden (d. i. der Burjaten, G. S.) gibt es besonders 
geschickte, und außer diesen Handwerkern gibt es bei ihnen überhaupt keine 
oder nur sehr wenige, die dann nur geringes Geschick besitzen. Einige schmelzen 
ihr Eisen in kleinen Essen, fast so wie es die Schmiede von Abin tun, alle 
anderen kaufen das Eisen bei den Russen ein. Ihre Arbeiten machen sie gewandt, 
wie auch die Schmiede der Tungusen, doch etwas vollkommener. Ihre eisernen 
Gegenstände mit silberner Eingravierung sind in ganz Rußland unter dem 
Namen bratischer (d. i. burjatischer) Arbeit berühmt. Sie zerschlagen das reinste 
chinesische oder sogenannte Chanen-Silber in äußerst feine Blättchen und 
schneiden aus diesen Blättchen nach aus Birkenrinde verfertigten Schablonen 
Vögel, wilde Tiere, Blumen, zweiköpfige Adler und verschiedene andere Bild 
nisse aus. Wenn sie mit diesen Blättchen eiserne Sätze an den Zügeln, an Sätteln, 
Köchern und ebenso Feuerstahl und andere Sachen schmücken wollen, so ent 
zünden sie in der Esse ein Feuer, legen dann die silbernen Ausschnitte auf die 
Gegenstände und schlagen sie ein mit Hämmern, die mit rauhen Locheisen ver 
sehen sind nach der Art von Raspeln (?) und dadurch wird das Silber mit dem 
Eisen gleichsam verschmolzen und schmiegt sich so fest an, daß es nie mehr 
herausbrechen kann. Zum Schluß zieht man die Arbeit durchs Feuer und glättet 
sie mit einer fleckigen (?) Kohle. Außer solchen Kunstgegenständen (?) ver 
fertigen die Männer auch noch Hausgerät, Pferdegeschirr, Tierfallen u. dgl.“ 
Wir bemerken noch, daß auch dieses Zitat sich auf die Vorfahren der 
heutigen Bewohner von Bnlut bezieht. 
Von den erwähnten Schmieden blieben nur zwei Schmiede übrig, alle 
übrigen Nachkommen beschäftigen sich mit Viehzucht. 
Nun schreiten wir zur Beschreibung einer gemeinschaftlichen Opferung 
durch die Bewohner von Bulat an die göttlichen Schmiedegeister, welcher ich 
im Juli 1926 beizuwohnen Gelegenheit hatte. Als Motiv der Veranstaltung der 
unten beschriebenen Opferung diente, wie ich schon oben mitteilte, die Warnung 
eines Schamanen, namens Arabdan, vor einer möglichen Heimsuchung durch 
alle möglichen Geister, als Strafe dafür, daß sie, d. i. die Bewohner von Bnlut, 
ihr Elandwerk im Stiche gelassen. Es muß bemerkt werden, daß ähnliche, be
	        

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