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Sexualpathologie, 3, Störungen im Sexualstoffwechsel

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Sexualpathologie, 3, Störungen im Sexualstoffwechsel

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709525
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709525
Persistenter Identifier:
BV041931968
Titel:
Der Odilienberg
Untertitel:
seine vorgeschichtlichen Denkmäler und mittelalterlichen Baureste, seine Geschichte und seine Legenden
Autor:
Forrer, Robert
Erscheinungsort:
Strassburg
Verlag:
Trübner
Erscheinungsjahr:
1899
Beschreibung:
Geschichte
Signatur:
Rc 29589:F8
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Geschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
VI. Tafel der Klosterbrände
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sexualpathologie
    -
  • Sexualpathologie, 3, Störungen im Sexualstoffwechsel
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Sonstiges: Vorderumschlag
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Leerseite
    -
  • Kapitel: I. Kapitel: Fetischismus (Sexueller Symbolismus)
    [1]
  • Kapitel: II. Kapitel: Hypererotismus
    [80]
  • Kapitel: III. Kapitel: Impotenz
    [142]
  • Kapitel: IV. Kapitel: Sexualneurosen (Sexualverdrängung)
    [220]
  • Kapitel: V. Kapitel: Exhibitionismus
    [294]
  • Nachwort
    [326]
  • Register: Namenregister
    [328]
  • Register: Sachregister
    [331]
  • Werbung
    -
  • Sonstiges: Rückumschlag
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

152 
III. Kapitel: Impotenz 
die wohl hauptsächlich den Sinn haben soll, ein Wiederhinausfließen des Samens zu ver 
hindern. 
Ebenfalls spielt bei der Frau auf der Höhe des Aktes die erste Phase, die Kon 
traktion der glatten Muskulatur eine bedeutende Rolle. Es kontrahieren sich die Tuben 
und die Uterusmuskulatur. Dies ist eine Funktion des vegetativen Nervensystems. 
Wir sind über den Anteil des sympathischen und parasympathischen Nervensystems 
durch die Untersuchungen von Basch, Hoffmann und Fellner unterrichtet. Die 
Versuche hatten folgendes Ergebnis: 1. Die Nn. hypogastrici sind die motorischen Nerven 
für die Längsmuskulatur und die hemmenden für die Ringmuskulatur der Zervix. Sie 
sind auch die motorischen Nerven für die Ringmuskulatur des Corpus uteri und die 
hemmenden für die Längsmuskulatur. Die Nn. hypogastrici gehören dem sympathischen 
System an. 
2. Die Nn. erigentes (parasympathisch) sind die motorischen Nerven für die Ring 
muskulatur und die hemmenden für die Längsmuskulatur der Zervix, sie enthalten moto 
rische Fasern für die Längsmuskulatur des Corpus und hemmende für die Ringmus 
kulatur. 
Die Innervation durch den Sympathicus und den Parasym 
pathicus ist also eine antagonistische. 
Diese eigentümlichen, gekreuzten Innervationsverhältnisse sind entwicklungs 
geschichtlich aus dem Verlauf der Muskelfasern zu erklären. Nach Hoffmann und 
Bayer scheint ein Teil der Längsmuskulatur des Uterus in die Ringmuskulatur der 
Zervix überzugehen. Die gleichen antagonistischen Innervationsverhältnisse zeigt die 
Vagina. Dort ist der N. erigens der motorische Nerv für die ■ Längsmuskulatur der ,: 
Vagina und der hemmende für die Ringmuskulatur. Der N. hypogastricus ist der 
motorische Nerv für die Ringmuskulatur und der hemmende für die Längsmuskulatur. 
Die motorischen und hemmenden Nerveneinflüsse, die auf die Zervixmuskulatur 
wirken und der Uterusmuskulatur entgegengesetzt sind, haben nach Fellner den Sinn, 
daß sich bei der Kontraktion der Längsmuskulatur des Korpus das Orificium int. 
(Sphinkter int.) schließt und gewissermaßen eine Barriere bildet. 
Beim Manne wird durch die Kontraktion der glatten Muskulatur der Orgasmus 
ausgelöst, d. h. durch den ersten Teil der Ejakulation, den wir als eine Funk 
tion des vegetativen Nervensystems kennen gelernt hatten. 
0. Adlers Fall I, wo die Patientin angab, daß „der eingeführte Finger auf 
der Höhe des Orgasmus leichte Zusammenziehungen des ganzen Scheideninnern emp 
findet“, illustriert diese Vorgänge deutlich. Wir können mit 0. Adler darin überein 
stimmen,■ daß der muskulöse Apparat die erste und bedeutendste Rolle bei der Erzeugung 
des höchsten Wollustkitzels spielt. „Orgasmus, d. h. die Акте der Libido, das höchste 
Wollustgefühl, ist physiologisch identisch mit Kontraktion der Geschlechtsmuskulatur — 
das Fehlen, Ausbleiben dieser höchsten Empfindung ist zugleich ein Ausbleiben ihrer Zu 
sammenziehung.“ Ich möchte betonen, daß nur die Kontraktion der glatten Musku 
latur für das Zustandekommen des Orgasmus verantwortlich zu, machen ist, nicht die: der 
quergestreiften Muskulatur, die der zweiten Phase der Ejakulation entspricht. Die hier 
in Aktion tretenden Muskeln sind an und für sich viel schmächtiger und geringer ent 
wickelt als beim Manne, sie können willkürlich kontrahiert werden, ohne eine Spur von 
Wollustgetuhl auszulösen. Wenn wir uns klar gemacht haben, daß der Orgasmus an die 
Kontraktion der glatten Muskulatur gebunden ist, so ist noch ein Wort zu sagen über 
die Reize, die zum Orgasmus führen. Es gibt wohl keine Stelle des Körpers, die nicht 
bei einzelnen Individuen zu einer erogenen Zone werden kann, von der dann der Orgas 
mus ausgelöst werden kann, sei es, daß nur die Reizung dieser Stelle die höchste Wol 
lust erzielen kann, sei es, daß dieser Ort die Auslösung erleichtert. Die Glans clitoridis 
und das Vestibulum der Scheide sind allerdings die bevorzugten Stellen, an denen dann 
noch individuell verschiedene Reizpunkte lustverstärkend wirksam sind. 
Unter Berücksichtigung des vorher Gesagten würde der Geschlechtsakt beim Weibe 
sich etwa folgendermaßen abspielen:
	        

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