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Der Tempel der Natur oder der Ursprung der menschlichen Gesellschaft

Zugriffsbeschränkung

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Der Tempel der Natur oder der Ursprung der menschlichen Gesellschaft

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709395
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709395
Persistenter Identifier:
BV041981846
Titel:
Der Tempel der Natur oder der Ursprung der menschlichen Gesellschaft
Untertitel:
ein Gedicht in vier Gesängen
Autor:
Darwin, Erasmus
Clemens, Aloys
Erscheinungsort:
Frankfurt am Main
Verlag:
Wesché
Erscheinungsjahr:
1827
Umfang:
XIII, 229 S.
Beschreibung:
Literatur und Sprachen#Verschiedene Sprachen
Signatur:
Yu 17336:F8
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Leopold Hirschberg
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen

Anmerkungen

Strukturtyp:
Anmerkungen
Titel:
Hs. Anmerkungen des Dr. Leopold Hirschberg
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Leopold Hirschberg

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 57/58.1890
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichniß
    VIII
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1890 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1890 / Deckert, Emil
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1890 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1890 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1890 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1890 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1890 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1890 / Deckert, Emil
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1890 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1890 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1890 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1890 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenartikel: Die Urbewohner Neufundlands / Töppen, H.
    [177]
  • Zeitschriftenartikel: Eine Reise von Suez nach dem Sinai. II. (Mit drei Abbildungen.) / Rütimeyer, L.
    180
  • Zeitschriftenartikel: Die Balearen. II. (Mit sechs Abbildungen.)
    184
  • Zeitschriftenartikel: Das Stammland der malayisch-polynesischen Völker / Metzger, Emil
    189
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    191
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1890 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1890 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1890 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1890 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1890 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1890 / Deckert, Emil
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1890 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1890 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1890 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1890 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1890 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1890 / Deckert, Emil
    [369]
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß des achtundfünfzigsten Bandes
    [V]
  • Personenindex: Mitarbeiter-Verzeichniß
    VIII
  • Zeitschriftenheft: No. 1. 1890 / Deckert, Emil
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2. 1890 / Deckert, Emil
    [17]
  • Zeitschriftenheft: No. 3. 1890 / Deckert, Emil
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4. 1890 / Deckert, Emil
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5. 1890 / Deckert, Emil
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6. 1890 / Deckert, Emil
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7. 1890 / Deckert, Emil
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8. 1890 / Deckert, Emil
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9. 1890 / Deckert, Emil
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10. 1890 / Deckert, Emil
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11. 1890 / Deckert, Emil
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12. 1890 / Deckert, Emil
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13. 1890 / Deckert, Emil
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14. 1890 / Deckert, Emil
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15. 1890 / Deckert, Emil
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16. 1890 / Deckert, Emil
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17. 1890 / Deckert, Emil
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18. 1890 / Deckert, Emil
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19. 1890 / Deckert, Emil
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20. 1890 / Deckert, Emil
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21. 1890 / Deckert, Emil
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22. 1890 / Deckert, Emil
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23. 1890 / Deckert, Emil
    [353]
  • Zeitschriftenheft: No. 24. 1890 / Deckert, Emil
    [369]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

Dr. H. Töppen: Die Urbewohner Neufundlands. 
179 
um „nach den Indianern zu sehen", wie der " ? 
lautete. Sie fanden bald Spuren und entdeckten )M 
einem Felsen ein paar Indianer, auf die sofort gcs ) 0 11 
wurde. Eines der armen Wesen wurde gefangen un 
den Führer der Bande gebracht. Es riß seine bleuer T, 
um zu zeigen, daß es ein Weib sei, und flehte mn n ’ 
Der Führer jedoch gab sofort Feuer und schoß die ng 1 
liche nieder. . ™ 
Eine Regierung wurde erst im Jahre 1726 ans e 
sundland eingesetzt. Dieselbe scheint indessen lange m ) 
von jenem Unwesen gewußt oder sich nicht um dasie e g 
kümmert zu haben. Als Eartwright im Jahre 1/d8 
die Unthaten gegenüber den Urbewohnern bench e e, tz 
der Gouverneur Sir Hugh Palliser eine Proklanlatwn, m 
welcher er allen Unterthanen anbefahl, mit den Einge' 
in Freundschaft und brüderlicher Liebe zu leben, um d c _ 
Hörden anwies, scharfe Aufsicht zu führen damit all: -üei- 
brecher zur Bestrafung nach England geschafft werden - 
Es folgten später mehrere ähnliche Proklamationen, 
ohne merkliche Wirkung, da es kein Mittel gab , m ei g 
Entfernung von der Küste die Gesetze durchzuführen. 
Nach Whitbourne's ausgeführtem Berichte ha ei 
Franzosen und Basken anfangs freundliche -öezlehung » 
den Eingeborenen. Es ist nicht bekannt, durch welche - 
stände sich das änderte; aber um die Butte de o g 
Jahrhunderts wurde von französischer Seite sogar einc ' 
lohnung auf die Köpfe von „rothen Indianern au g tz - 
Micmac- Indianer, die später von Kap Breton n ) 
Insel herüber kamen und in den Kriegen mime 
Bundesgenossen der Franzosen waren, haben sic) a 
gegeben, diese Prämien zu gewinnen. . .. 
. John Cartwright's Bericht , der nicht vollständig ver 
öfsentlicht worden ist, enthält viel Interessantes r e >. 
bewohner der Insel. Auf einer beschwerlichen Reise . all 
Proviant mußte mitgeschleppt werden 
Laufe des Exploits-River folgend, den Red Ļdran^ Lake 
Besonders bemerkenswcrth ist, was er über ie 
Indianer berichtet, Wild in Blasse zu erlegen. Das ai der 
Insel überaus häufige Cariboo („amerikanisches eu ) 
wandert im Winter nach Süden und muß dabei den Explotts 
'luver kreuzen. In der Gegend, wo dieses zu 8^1 1 
stflegte, errichteten die Indianer auf einer Strecke von . _ 
40 Bicilen Verhaue, indem sie Bäume fällten, die chwaä n 
Stellen durch Acste und Reisig verstärkten k. An bau - 
armen Stellen richteten sie Stangen mit Lappen von 
rinde auf, welche der Wind bewegte; dadurch wurden 
Thiere zurück geschreckt. An bestimmten Stellen wurden 
Oeffnungen in der Linie der Verhaue gelassen, ivo ie e g 
von geschützten Stellungen aus das Wild unt Peer 
Pfeilen erlegten. Oft sprangen die verfolg en 
öen Fluß und wurden dann auf Rachen verfolg . 
haue waren sechs bis zehn Fuß hoch. Aehnliche er 
tungen, doch nicht in so großem Maßstabe, wurden auch 
von den Indianern in Kanada gemacht. . 
sr Eartwright schätzte die Zahl der Beothnks aus nur 500. 
^r fand viele ihrer Wohnplätze, sah aber kernen em ger 
von den Leuten selbst. Durch die 'Roth belehrt, wußten \\t 
fiä) trefflich zu verstecken. Die Beothnks pflegten tm* 
m den Wäldern des Inneren zu leben und un Sommer 
Hummerschwänze, Thran und Thierblasen voll Fett; auch 
eine Art Wurst aus Seehundsspeck, Leber und Eiern. 
Die Wigwams waren gleich denen der Indianer des 
Festlandes kugelförmig, aus Stangen, Fellen und Birkenrinde 
errichtet. Als Schlafstelle dienten längliche Vertiefungen 
im Erdboden, die mit jungen Nadelholzzweigen gefüllt wurden. 
Aehnliche Lagerstätten finden sich bei den Atreahs in den 
Felsengebirgen, nahe dem Thompson-River, wo die Frauen 
solche Vertiefungen mit Gras und Zweigen füllen. 
Das Kanu der Beothnks war von allen anderen Indianer- 
nachen verschieden. Es war etwa 17 Fuß lang und 7 Fuß 
breit; jede Langseite war halbmondförmig, mit einer leichten 
Zuspitzung in der Mitte; eine leichte Stange diente als 
Kiel; die die Seiten deckende Birkenrinde war wahrschein 
lich mit feinen Fichtenwnrzeln genäht; die Fugen wurden 
mit einer Mischung von Terpentin, Oel und Ocker ver 
schmiert. Flache Stäbe stützten die Seiten, während außer 
dem in der Mitte und an beiden Enden Querhölzer an 
gebracht waren. Als Ballast wurden Steine verwendet; 
dann kam eine Lage Rasen und Moos, worauf die Ruderer 
knieten. Bei schönem Wetter wurde eine Art Mast errichtet 
und mit Segeln gefahren. Auf diesen gebrechlichen Fahr 
zeugen scheinen die Eingeborenen ziemlich weite Fahrten ge- 
en. Im 
uiv -omitiEU z» 
»ad; der Küste und auf die Küsteninseln zu gehe 
Herbste versorgten sie sich auf die angegebene Art mit Fleisch 
ür den Winter, wobei es dem Froste überlassen blieb, das- 
"be genießbar zu erhalten. Sie verwahrten ihren Winter- 
b?ars in sangen Borrathshäusern. Eine vom Gouverneur 
Volloway im Jahre 1810 ausgesandte Expedition fand m 
euiem solchen Vorrathshause etwa 100 Hirsche (Cariboos), 
außerdem gedörrten Lachs, getrocknete Eier, getrocknete 
. , . - "j »uyrren ge 
wagt zu haben, denn man hat Spuren von ihnen auf der 
Funk-Insel, etwa dreißig englische Meilen von der Haupt- 
insel entfernt, gefunden. Dort lebte früher in großen Blassen 
der nun ausgerottete Riesenalk, der die Eingeborenen jeden 
falls dorthin lockte. Man kann auf der Funk-Insel nur 
bei ganz ruhigem Wetter landen (Vergl. S. 60) 
Bis in die neueste Zeit hinein kamen von Norden mit 
dem Eise Walrosse nach Neufundland hinab. Die Beothnks 
wußten sich ihrer zu bemächtigen, denn man hat Schmuck 
aus den Fangzähnen dieser Thiere bei ihnen gesunden 
Kürzlich wurde ein Beothnk-Grab entdeckt; man fand darin 
die Leiche eines Kindes, in Hirschfelle gewickelt und mit 
solchem Schmuck aus Walroßzühnen geziert. Derselbe War 
an einer Art Franse befestigt, die aus dem Rande einer 
Hirschhaut hergestellt war. Einige von den Schmuckstücken 
aus Walroßzahn sind dreieckig, andere haben die Gestalt 
von zwei- oder dreizackigen Gabeln mit breitem Griffe 
Einige sind mit kunstvoll eingeritzten Zeichen versehen 
Das gewöhnliche Jndianeröampfbad war bei den Beothnks 
gebräuchlich. Es besteht aus einer Hütte von Birkenrinde 
in welche glühende Steine gelegt werden, die der Badende 
mit Wasser begießt. 
Die erwähnte Kindcsleiche wurde auf einer kleinen Insel 
in der Rotre-Damc-Bay gefunden und war wohlerhalten 
Sie lag auf der linken Seite in der Stellung eines Schlafenden' 
daneben ein Päckchen mit getrocknetem Fleisch und Fisch' 
Trinkbecher ans Birkenrinde, kleine Kanus, Bogen und 
Pfeile und mehrere Paar Mokkassins, wahrscheinlich für die 
von den Indianern angenommene lange 'Reise nach den 
glücklichen Jagdgründen des Jenseits. 
Reste der Sprache der Beothuks sind namentlich ge 
sammelt durch Rev. I. Leigh im Jahre 1820, nach den 
Angaben einer Indianerin mit Namen Dcmasdnit, welche 
die Weißen Mary Maut nannten, und von Cormack der 
im Jahre 1828 die Insel durchreiste, und in dessen Hause 
in St. Johns em Jahr lang ein gefangenes Indianer- 
mädchen mit Namen Shenandithit lebte 
In St. J°h»s scheint kein Individuum der rothen 
Indianer vor 1803 gesehen worden zu sein. In btcfem 
J°l>re smg em Mann eine Frau, welche ans einem kleinen 
Kann nach einer der Allsten,nseln sahren wollte, um Eier 
z„ holen. In der Hoffnung, eine Belohnung zu erhalten, 
brach« °r die G-s°"g°n° vor den Gouverneur Gambier' 
R-v. Anspach beschreibt di- Indianerin als sehr gelehrig. 
23*
	        

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