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Die Kunst den Kranken zu pflegen

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Bibliographische Daten

fullscreen: Die Kunst den Kranken zu pflegen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709610
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709610
Persistenter Identifier:
BV042096416
Titel:
Die Kunst den Kranken zu pflegen
Untertitel:
Leitfaden für Krankenwärter und Krankenwärterinnen
Autor:
Martin, Anselm
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Franz
Erscheinungsjahr:
1832
Umfang:
64 S.
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
XB 4600 M379 K9(2)
Zusätzliche Information:
In Fraktur
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Fünfter Abschnitt. Von den Verhaltensregeln bei Sterbenden
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Kunst den Kranken zu pflegen
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel: Ex libris Dr. med. George Meyer
    -
  • Leerseite
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Vorwort: Die herannahende Cholera und der gänzliche Mangel an unterrichteten und tauglichen Wärtersleuten in Bayern, ...
    [3]
  • Inhaltsverzeichnis
    [5]
  • Einleitung
    [7]
  • Kapitel: Erster Abschnitt. Von den Vorsichtsmaßregeln gegen Ansteckung und Verbreitung einer Krankheit
    10
  • Kapitel: Zweiter Abschnitt. Von der Anwendung und Bereitung der Arzneien
    25
  • Kapitel: Dritter Abschnitt. Von der Hülfe bei besondern Krankheitszufällen
    52
  • Kapitel: Vierter Abschnitt. Von der Behandlung der Genesenden
    60
  • Kapitel: Fünfter Abschnitt. Von den Verhaltensregeln bei Sterbenden
    61
  • Leerseite
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

61 
Fünfter Abschnitt. 
Von den Verhaltungsregeln bei Sterbenden. 
§. 17. 
Nähert sich das Leben des Kranken dem Erlö­ 
schen, so soll der Wärter sich zwar noch immer strenge 
an die Verordnungen des Arztes halten, jedoch das 
Loos des Sterbenden, so viel in seiner Macht 
steht, zu erleichtern suchen, und zu diesem Zwecke 
alles Geräusch, Lärmen, Schreien, Schluchzen und 
Weiueu der Freunde und Verwandten aus dem 
Sterbezimmer verbannen. Ruhig verhalte er sich 
an der Seite des Sterbenden und suche selbst in 
diesem ernsten Zeitpunkte Herr seines Gemüthes zu 
seyn. Am beßlen spricht sich in solchen Augenblicken 
die Religion des Wärters durch Ruhe, Fassung 
und Geistesgegenwart aus. — Vor allem gebe der 
Wärter dem Sterbenden eine bequeme Lage, welche 
meistens die Rücken - oder Seitenlage mit etwas er­ 
höhtem Kopfe ist; — von Zeit zu Zeit erleichtere 
er den Athem desselben durch Befeuchten des Mun­ 
des mit etwas Wein, Wasser oder Zuckersäfte, und 
erwarte so unter leisem Gebet den letzten Alhemzng. 
Bevor aber noch der Kranke in diesen Zustand 
kömmt, sorge der Wärter ohne Geräusch, daß der 
Sterbende noch die letzten Tröstungen seiner Reli­ 
gion empfange, indem er einen Priester durch eine 
passende und zuverlaßige Person, welche den Na­ 
men des Kranken, die Gasse und Zahl des Hau­ 
ses genau anzugeben weiß, schleunigst rufen läßt.
	        

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