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Sociologus, N.F. 54/55.2004/05

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Sociologus, N.F. 54/55.2004/05

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709542
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709542
Persistenter Identifier:
BV042152960
Titel:
Vindiciae evangelicae de iustificatione et annexis ei capitibus
Untertitel:
quibus praeter Pontificiorum errores, et Philippi codvrci sophismata Ioh. Cameronis, et Mosis Amyraldi placita varia examinantur
Autor:
Rivet, Guillaume
Erscheinungsort:
Amstelaedami
Verlag:
Blaev
Erscheinungsjahr:
1648
Beschreibung:
Religion
Signatur:
IJ Cc 202
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 17. Jhs.
Wissensgebiet:
Religion

Korrekturen

Strukturtyp:
Korrekturen
Titel:
Errata
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 17. Jhs.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
    -
  • Sociologus, N.F. 54/55.2004/05
    [I]
  • Zeitschriftenheft: 54. Jahrgang, 2004, Heft1
    -
  • Zeitschriftenheft: 54. Jahrgang, 2004, Heft 2
    -
  • Zeitschriftenheft: 55. Jahrgang, 2005, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Werbung
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Anmerkungen
    [II]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents
    [III]
  • Nachruf: Georg Elwert (1947–2005) – Ein Nachruf – / Alber, Erdmute
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Fragmente zu einer Konflikttheorie als Instrument des Gesellschaftsvergleiches / Elwert, Georg
    [9]
  • Zeitschriftenartikel: Women, Kitchen and Belonging in Eastern China. Idioms of Continuity in Kaixiangong / Aijmer, Göran
    [39]
  • Zeitschriftenartikel: Verführung oder Bekehrung? Zensur und Islam in nordnigerianischen Videodiskursen / Krings, Matthias
    [61]
  • Zeitschriftenartikel: Islamism and the Paradox of Secularization: The Case of Islamist Ideas on Women in the Sudan / Seesemann, Rüdiger
    [89]
  • Zeitschriftenrezension: Johann P. Arnason, S. N. Eisenstadt und Björn Wittrock (eds.), Axial Civilization and World History / Kößler, Reinhart
    [119]
  • Zeitschriftenrezension: Iris Därmann, Steffi Hobuß und Ulrich Lölke (Hg.), Konversionen. Fremderfahrungen in ethnologischer und interkultureller Perspektive / Kößler, Reinhart
    122
  • Zeitschriftenrezension: Andrea Lauser, "Ein guter Mann ist harte Arbeit". Eine ethnographische Studie zu philippinischen Heiratsmigrantinnen / Weißköppel, Cordula
    125
  • Zeitschriftenrezension: Thekla Hohmann (ed.), San and the State. Contesting Land, Development, Identity and Representation / Kößler, Reinhart
    128
  • Zeitschriftenrezension: Lene Bull-Christiansen, Tales of the Nation. Feminist Nationalism or Patriotic History? Defining National History and Identity in Zimbabwe / Kössler, Reinhart
    132
  • Protokoll: "Familie und Verwandtschaft". Bericht über die Frühjahrstagung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Thurnau bei Bayreuth, 07.–09. Juli 2005 / Häberlein, Tabea
    [134]
  • Anmerkungen: Hinweise für Autoren. Instructions for Authors
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: 55. Jahrgang, 2005, Heft 2
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Buchbesprechungen/Book Reviews 
Johann P. Arnason, S. N. Eisenstadt and Björn Wittrock (eds.), Axial Civiliza 
tions and World History. Leiden & Boston: Brill 2005, 573 S. 
Die Debatte um die „Achsenzeit“ geht zurück auf Formulierungen von Karl 
Jaspers und Überlegungen von Eric Voegelin, für die, wie auch Arnason im vor 
liegenden Band zeigt, sich Ansätze bereits bei Max und vor allem bei Alfred 
Weber finden lassen. Das eher diffuse Konzept wurde in der zweiten Hälfte des 
20. Jahrhunderts von S. N. Eisenstadt auf gegriffen und im Verbund mit einem 
breiten Spektrum von Fachgelehrten weiter ausgearbeitet, grundlegend revi 
diert und neben der geistesgeschichtlichen auch in einer sozialstrukturellen 
Dimension verfolgt, zumindest im Hinblick auf die zentrale Holle, die bestimm 
ten Eliten für die Entstehung dessen zugeschrieben wird, was in unterschied 
lichen Fassungen als Anbruch der „Achsenzeit“, als „axiale Durchbrüche“ oder 
auch als „axiale Gesellschaften“ bezeichnet wird. Damit ist bereits ein Grund 
problem auch des vorliegenden Bandes bezeichnet, der auf der Grundlage einer 
in Florenz Ende 2001 abgehaltenen Tagung so etwas wie die aktuellste derzeit 
verfügbare Zwischenbilanz der Debatte darstellen dürfte: Auch hier wird sehr 
schnell deutlich, dass mehr noch als bei anderen weit ausgreifenden Theorieent 
würfen die Thematik äußerst schwer zu fassen und begrifflich festzulegen ist. 
Ausgangspunkt war die Jasperssche Idee einer entscheidenden welthistorischen 
Wende im ersten vorchristlichen Jahrtausend in verschiedenen Gesellschaften 
Eurasiens, vor allem genannt werden Griechenland, Israel, Indien, China und 
teilweise auch das Perserreich der Achämeniden. Dabei sei es zu einem Schub 
der Differenzierung einerseits in Religion und Kosmologie mit der Ausbildung 
spezifischer Vorstellungen des Transzendentalen sowie endlich auch von Escha- 
tologien gekommen, andererseits zur Trennung der Sphären von Politik und Re 
ligion, in einer Formulierung von Jan Assmann von „Herrschaft und Heil“. Vor 
allem Eisenstadt betont ferner die entscheidende Rolle, die er bei den betrachte 
ten Prozessen der Herausbildung autonomer Eliten zuschreibt. Beides führte vor 
allem zu einer neuen Qualität der Reflexivität und Kritikfähigkeit, die ihrerseits 
gerade in den neueren Entwicklungen des Konzeptes auf die ebenfalls von 
Eisenstadt entwickelte These von der „Vielfalt der Moderne“ (multiple moderni 
ties) vorausweist, die, wie S. N. Eisenstadt hier in seinem resümierenden, ebenso 
erhellenden wie spannenden Abschlussbeitrag noch einmal unterstreicht, we 
sentlich auf die Ausformung der „axialen“ Momente bzw. in Fällen, die wie ins 
besondere Japan als ausdrücklich nicht-axial bezeichnet werden, auf die Aus 
einandersetzung mit den axialen Herausforderungen und die unterschiedliche 
„Vernakularisierung“ axialer Zivilisationen in Indien oder Europa ebenso zu 
rückgeht wie auf die Ausgangspunkte „multipler Axialitäten“ (531). Damit ist 
zugleich die entwicklungstheoretische Relevanz deutlich gemacht, die diesen 
Überlegungen zumindest in der Fassung von Eisenstadt zweifellos zukommt.
	        

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