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Sagen der Stadt Magdeburg

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Volltext: Sagen der Stadt Magdeburg

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709609
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709609
Persistenter Identifier:
BV042203802
Titel:
Dodatak k Sanktpeterburgskim sravniteljnim rječnicima sviju jezika i narječija, s osobitim ogledima Bugarskog jezika
Autor:
Karadžić, Vuk Stefanović
Erscheinungsort:
Beč
Erscheinungsjahr:
1822
Umfang:
54 S.
Beschreibung:
Literatur und Sprachen#Verschiedene Sprachen
Signatur:
Zm 25049:F8
Zusätzliche Information:
In kyrill. Schr.
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Dodatak k Sanktpeterburgskim sravniteljnim rječnicima sviju jezika i narječija
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sagen der Stadt Magdeburg
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Vorwort: Vorwort
    -
  • Kapitel: 1. Von der Gründung und dem Namen der Stadt
    [1]
  • Kapitel: 2. Wie die Sachsen in das Land gekommen
    [9]
  • Kapitel: 3. Wie die Wenden Magdeburg aufgaben
    [19]
  • Kapitel: 4. Otto der Große und Editha, seine Gemahlin
    [28]
  • Kapitel: 5. Das alte Magdeburg
    [45]
  • Kapitel: 6. Der diebische Rabe
    [105]
  • Kapitel: 7. Das goldene Schiff
    [125]
  • Kapitel: 8. Das eingemauerte Kind
    [150]
  • Kapitel: 9. Das rote Horn. Ein Märchen nach R. Wellnau / Wellnau, Rudolf
    [168]
  • Kapitel: 10. Der schwarze Bock
    [186]
  • Kapitel: 11. Das goldene Pflugeisen
    [217]
  • Kapitel: 12. Das brennende Licht am Kak und die Saugasse
    [233]
  • Kapitel: 13. Das preußische Wappen
    [239]
  • Kapitel: 14. Die Axt
    [255]
  • Kapitel: 15. Der goldene Kopf und das Hühnernest
    [267]
  • Kapitel: 16. Der goldene Apfel
    [287]
  • Kapitel: 17. Das freundliche Gesicht
    [299]
  • Kapitel: 18. Rothensee und der "Lindwurm"
    [307]
  • Kapitel: 19. Die eisernen Köpfe an der St. Jakobikirche
    [335]
  • Kapitel: 20. Der wilde Jäger
    [344]
  • Kapitel: 21. Die heilige Eiche in der Kreuzhorst
    [357]
  • Kapitel: 22. Die weiße Kutsche mit den Gebeinen des h. Norbert
    [366]
  • Kapitel: 23. Die Ahnfrau von Randau und der Schultheiß Tilo Weske von Magdeburg
    [372]
  • Kapitel: 24. Die Kindesmumie im Magdeburger Dom
    [385]
  • Kapitel: 25. Markgraf Otto IV. "mit dem Pfeile" von Brandenburg und seine Gefangenschaft
    [391]
  • Kapitel: 26. Die beiden Grafen von Gleichen
    [397]
  • Kapitel: 27. Das weiße Roß
    [411]
  • Kapitel: 28. Die Frau des Ratsherrn. Ballade von Julius Wolff / Wolff, Julius
    [417]
  • Kapitel: 29. Mathilde von Heideck oder Die Wiederkehr aus der Gruft
    [424]
  • Kapitel: 30. Der Dom zu Magdeburg
    [479]
  • Kapitel: 31. Die Hunde fressen kein Brot von einem Gebannten
    [568]
  • Kapitel: 32. Eine Jungfrau sieht in Krankheit ihren Tod voraus
    [570]
  • Kapitel: 33. Erzbischof Walthardus
    571
  • Kapitel: 34. Der h. Sebastian schützt das Land
    572
  • Kapitel: 35. Mordanschlag auf Erzbischof Werner
    573
  • Kapitel: 36. Mordanschlag auf Erzbischof Norbert
    574
  • Kapitel: 37. Demut Norberts
    575
  • Kapitel: 38. Die Spinne im Abendmahlswein
    576
  • Kapitel: 39. Erzbischof Dietrich und Karl IV
    [577]
  • Kapitel: 40. Erzbischof Dietrich und die Magdeburger
    579
  • Kapitel: 41. Erzbischof Friedrich über den Krieg
    582
  • Kapitel: 42. Die Ermordung Erzbischof Burchards III
    583
  • Kapitel: 43. Die Fahne des heiligen Mauritius
    586
  • Kapitel: 44. Die Magdeburger Hartköpfe (saxa) genannt
    [590]
  • Kapitel: 45. Die Kardinalsbirnen
    592
  • Kapitel: 46. Die Sage von der Krone des südlichen Domturmes zu Magdeburg
    [594]
  • Kapitel: 47. Der Teufel und der Turmwächter zu St. Johannis
    [602]
  • Kapitel: 48. Der Teufel und das Wickelkind
    604
  • Kapitel: 49. Die silbernen Läuse
    [607]
  • Kapitel: 50. Der Jude in der Kloake
    [618]
  • Kapitel: 51. Ein Magdeburger den heidnischen Göttern geopfert
    619
  • Kapitel: 52. Die Frohnleichnamskapelle
    623
  • Kapitel: 53. Die Statue Kaiser Ottos in der Neujahrsnacht
    626
  • Kapitel: 54. Die Gaukler in Magdeburg
    627
  • Kapitel: 55. Till Eulenspiegel in Magdeburg
    628
  • Kapitel: 56. Der Stadtkommandant Zangemeister
    629
  • Kapitel: 57. Der Markgraf von Meißen giebt die Belagerung von Magdeburg auf
    [633]
  • Kapitel: 58. Ein Engel hilft den Magdeburgern gegen ihre Feinde
    635
  • Kapitel: 59. Andreas Kritzmann und der St. Jakobiturm
    639
  • Kapitel: 60. Vorzeichen vor dem Kriege
    643
  • Kapitel: 61. Das erste Turnier in Magdeburg
    647
  • Kapitel: 62. Das Gralspiel in Magdeburg
    648
  • Kapitel: 63. Das Holen der Burg
    651
  • Kapitel: 64. Das Kufenbrennen
    652
  • Kapitel: 65. Das Blicken und Kakwien
    654
  • Kapitel: 66. Vorzeichen von der Eroberung und der Zerstörung der Stadt Magdeburg 1631, am 10. Mai
    655
  • Kapitel: 67. Die letzte Nacht vor der Einnahme Magdeburgs
    [662]
  • Kapitel: 68. Die Schreckenstage Magdeburgs
    [668]
  • Kapitel: 69. Das Haus zum 10. Mai
    [696]
  • Kapitel: 70. Der Traum des Fischerknaben Benjamin
    [701]
  • Kapitel: 71. Bericht des Predigers an der St. Katharinenkirche, Christoph Thodänus, über seine Rettung aus der Stadt (1631) / Thodänus, Christoph
    [716]
  • Kapitel: 72. Bericht eines magdeburgischen Bürgers über seine Lebensrettung
    [738]
  • Kapitel: 73. Geschichte der Errettung des Oberstadtschreibers Daniel Friese und seiner Familie
    [747]
  • Kapitel: 74. Die eifersüchtigen Bauherren
    [758]
  • Kapitel: 75. Die goldene Wage
    [762]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    771
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

57 
ihm hatte der König alle landesherrlichen Rechte übertragen. 
So wurden auch die Richter, die den Vorsitz in dem Magde 
burger Schöffengericht führten, Burggraf und Schultheiß, 
von dem Erzbischof ernannt und bestätigt. Die Schöffen 
aber wählten selbst ihre Genossen aus den freien Männern 
der Gemeinde. An bestimmten Tagen des Jahres hielten 
'Burggraf und Schultheiß unter dem freien Himmel ihr 
Gericht ab, und als später der Schultheiß von der Stadt 
erwählt wurde, fanden die Gerichte regelmäßig auf dem 
alten Markte in der Nähe des Standbildes Kaiser Ottos 
statt. Zuerst hatten auch die Schöffen Anteil an der 
städtischen Verwaltung gehabt, als aber die Bürgerschaft 
immer mehr nach Unabhängigkeit strebte, suchte man jene 
von der Teilnahme am Rate ganz auszuschließen, weil sie 
doch immerhin als erzbischöfliche Beamte gelten konnten, 
da sie vom Erzbischof bestätigt und in ihre Thätigkeit ein 
gewiesen wurden. Endlich wurde die ^Bestimmung getroffen, 
daß kein Schöffe zugleich Ratmann sein sollte. Damit 
hängt auch zusammen, daß die Schöffen ihre Amtsstube, 
die sie auf dem Rathause zur Aufbewahrung der Akten u. s. w. 
hatten, räumen mußten, sodaß sie nun ein eigenes Haus 
erwarben, das am alten Markte an der Ecke der heutigen 
Hartstraße belegen war, in dessen Nähe auf dem Markte 
ein vergoldeter Hirsch stand. Man weiß nicht, was dieser 
Hirsch zu bedeuten hatte, doch vermutet man, daß er in 
irgend welcher Beziehung zu der Gerichtspflege gestanden 
habe. Der alte Chronist Gengenbach erzählt, daß vor dem 
Gewandschneider-Gildehause ein Gebäude gestanden, in dem 
man Branntwein geschenkt hätte. Da dies aber wegen des 
Lärms und Zankens der Trunkenen viel Ärgernis erregte, 
so brach man das Haus ab und stellte zum Andenken einen 
hölzernen Hirschbock, auf einer Säule stehend, auf. Nach
	        

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