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Globus, 7.1865

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 7.1865

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709650
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709650
Persistenter Identifier:
BV042238739
Titel:
Deutsches Staatsrecht
Autor:
Mohl, Robert von
Hinschius, Paul
Erscheinungsort:
[Heidelberg]
Erscheinungsjahr:
1850
Umfang:
164 S.
Beschreibung:
Rechtswissenschaft
Signatur:
Hdschr. Koll. 164
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Rechtswissenschaft

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 7.1865
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Illustrationenverzeichniß
    [VI]
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Pompeji und seine Bewohner. III.
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Von Oban nach Staffa und Jona / Andree, Richard
    77
  • Zeitschriftenartikel: Land und Leute am Frischen Haff / Dentler, Friedrich
    82
  • Zeitschriftenartikel: Moskau's öffentliche Gebäude. (Mit einer Ansicht des Kreml in Moskau) / Lohse, B.
    85
  • Zeitschriftenrezension: Neue Bücher. Afrikanische Studien von Werner Munzinger. Mit einer Karte von Nord-Abyssinien von den Ländern am Mareb, Barka und Anseba / A.
    88
  • Zeitschriftenartikel: Menschenseele und Thierseele. Wie unterscheiden sie sich von einander?
    91
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    93
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Neue Bücher : Munzinger , Afrikanische Studien . 
als uothweudige Spitze des Hauses . Die Marea haben dieses Königthum des Stammvaters aufrecht erhalten und im Gefühl dieser Einheit bilden sie ihre Stellung den Unterthanen gegen - über viel schroffer aus . Der Schum hat ein bestimmtes Ein - kommen von dem Stamme , und zwar so , daß er bei seinem Amtsautritte vou jeder Heerde eine Kuh erhält ; außerdem lie - fert ihm jede von Wald und Flur begrenzte Ackerfläche eine Jahresabgabe von Getreide im Belauf einer großen Ochsenlast . Die Nicht - Marea werden als Tigre bezeichnet und sind Hö - meg , d . s . Gemeine , Geringe ; sie sind sehr gedrückt uud fast rechtlos . Jeder Tigre steht iu doppelter Abhängigkeit , einmal von seinem eigentlichen Herrn , sodann von jedem Adeligen des ganzen Stammes . 
Einen völligen Gegensatz zu allen diesen Verhältnissen bil - den die Zustände bei den B eu i Am er , welche das ausgc - deHute Unterland inne haben . Ihr Gebiet zersällt in zwei scharf abgegrenzte Striche , in das Varka uub das Söhel ( Sahel ) . Dieses Letztere ist die Fortsetzung des Samhar ( heißen abyssi - nischen Gestadesaums ) , welches sich an das 6000 Fuß hohe Abysfinie» lehnt , während das Söhel in das kaum 2000 Fnß hohe Barka übergeht . Es bildet eine große , von einem zer - rissenen Berglande begrenzte Ebene , die Wasserscheide zwischen Meer und Barka . Dieses letztere lehnt sich an das nördliche Hochland Abyssiniens und ist eine noch oft von Gebirgsausläu - fern Unterbrochene Ebene . Der Doppelcharakter des Bodens prägt sich anch den Bewohnern auf , denn die Beni Amer sind halb aus Abyssiniern und halb aus Bedu oder Bedja ( Beduiueu ) zusammengesetzt , diesen „ Kiudern der unermeßlichen Fläche " , die vom Flnsse Barka durchzogen wird . Die gleichnamige Land - schast , bis zum 16 . ° n . Br . 2000 Fuß hoch , besteht aus großen Alluvialebenen mit schwarzer , fetter Erde , neben einzelneu Ber - gen und gewelltem , steinigem Hügelland ; es ist grasreich und bietet vortreffliche Weide dar . Der Name Barka bedeutet eigentlich Wilduiß . Der Strom fließt nur ausnahmsweise in der Regenzeit , und auch in dieser hat er , seines beschränkten Quellgebietes wegen , selten viel Wasser . 
In diesen ausgedehuten Niederungen , welche Abyssinien im Norden begrenzen , etwa so wie das Meer eine Insel bespült , zieht das nomadische Hirtenvolk der Söhne Amers umher . Zu ihnen gehören im Norden die Hadendoa und Bescharin , welche den gießen Raum zwischen Nil und Meer , von den Grenzen Aegyptens an , ausfüllen . Diese Völker , obwohl poli - tisch getrennt , haben ungefähr dcn gleichen Typus und gleiche Lebensart uud sprechen alle das Tobedauie . Sie sind uralt afrikanische Lente . Im Süden der Beui Amer finden wir Semiten ; sie haben das Hochland in seiner weitesten Aus - dehunng im Besitz und reden Dialekte der äthiopischen Sprache . Die eine dieser Mundarten , das Tigrina , ist noch immer den Bergbewohnern des eigentlichen Abyssiniens eigenthümlich ; die andere , das Tigre , herrscht in den nörd - lichen und östlichen Abfällen des Hochlandes vor . Sprachlich genommen ist das Land der Beni Amer Kampfplatz zwischen dem Tobedauie , das man gewöhnlich als das L edja bezeichnet , und dem Tigre , das mau auch Hassa nennt . „ Das Volk der Beni Amer ist das Erzengniß vou dem Zusammenstoß der beiden Hauptnationen , indem sich die Aelhioper gegen Norden , die Bedu aber gegeu Süden ausdehnten . " Das Volk besteht aus Adeligen , Unterworfenen , Scheichfamilien uud Sklaven . Die Erfteren theilen sich in zwei Stämme , die sich ihrer Verschieden - heit stets bewußt sind , in die Belu und die Nebtab . Die Ersteren waren in früheren Zeiten durch die Nebtab ersetzt wor - den , haben aber noch immer ihre eigenen Unterthanen und be - wohnen mehrere Lager zwischen Barka uud dem Gasch . Aber die Nebtab sind als der eigentliche Adel des Landes von den Türken anerkannt nnd leben in vielen Zweigen über das Land zerstreut . 
Globus VIT . Nr 3 . 
Neben und mit dem Adel bilden die Unterthanen eigene Zeltlager für sich , zerfallen aber iu viele Stämme , die sich nach der Sprache gruppiren lassen . Sie selber scheiden sich in zwei Gruppen : Hassa und Bedaui ; Hassa ist eiu Stamm , der Tigre redet , Bedaui eiu Unterworfener , dessen Sprache das To - bedaui ist . Bemerkenswerth ist nun , daß die Herren , die Nebtab , politisch eug zusammenhängen , daß aber die Söhne einer und derselben Familie verschie - dene Sprachen reden . Die im Söhel reden nur Hassa ( Tigre ) , welches sie offenbar ihren Unterthanen entlehnt haben ; von jenen in Barka sprechen einige Hassa , andere Bcdanie . Diese Bedaui , Nomadeu , welche sich von Norden her immer mehr gegeu Südeu ausbreiteten , sind uie Christen gewesen und haben die , nomadischen Völkern so sehr zusagende , mohammeda - nische Religion angenommen . Die Herrscherstämme der Belu sind Nebtab und bilden übrigens nur eiuen kleinen Theil der Be - völkerung . Sie habe« die alteu Völker politisch bezwungen , sind aber sprachlich von ihnen überwunden worden . 
Ueber die Beduiueu spräche , welche iu Nordostafrika eine so hervorragende Stellung einnimmt , hat Munzinger spe - cielle Untersuchungen angestellt , welche den Linguisten sehr will - kommen sein werden . Wir können nicht näher darauf ein - gehen und heben nur hervor , daß sie die Origiualsprache der alten , sogenannten Bedja ist , sowie aller Bischarin und Haden - doa uud eiues Theils der Beni Amer ; sie reicht also zwischen Meer uud Nil von Oberägypten bis an den Fuß des abyfsini - schen Hochlandes . „ Sie hat jedenfalls nichts Afrikanisches an sich ; die Eonjngation klingt an das Semitische au , dagegen sehleu ihr die eigenthümlichen semitischen Buchstaben ; das ara - bische Eain , ghain , cha , geiu , qaf , the , ? ad und das äthio - pifche ts und ds . Der Artikel hat geschlechtliche Ausbildung , die Vokalisirung ist mannigfaltig , das Verbumschließt deu Satz ; vou der semitischen Wnrzelregelmäßigkeit nnd Satzbildniig ist keine Spur . " 
Wir schließen hier folgende Bemerkung an , die vollkommen zutreffend ist . Mau darf sich , sagt Munzinger , über die leichte Eroberung großer Landstriche imOriente nicht Wim - dern . Sie ist aber nur leicht , so lange sie sich mit dem orien - talischen Begriffe der Herrschaft und mit dem Tribute begnügt ; sobald sie sich Recht und Gericht , Sitten uud Ver - fafsnng unterwerfen will , wird sie ans ernste Schwie - rigkeiten stoßen , und das ganz besonders bei No - maden . Diese wollen sich mit dem Tribut uur sichere Weide erkaufen ; bedroht mau aber ihre innere Freiheit und Eigen - thümlichkeit , so habeu sie Mittel genug , sich dem drohenden Joche zu entziehen . Sie gehen in die wasserlose Steppe , wohin kein Heer folgen kann ; die Kameelmilch ersetzt ihnen das Wasser ; ohnedies sind sie an große Wanderungen gewöhnt und zum Transport eingerichtet ; alle ihre Habseligkeiten können sie leicht fortschaffen , und ihr Verlust ist keiu großer Schaden . Das Haus ist eiu mit Matten bedecktes Zelt , und diese Matten können bald ersetzt werden . Grundbesitz hat mau nicht , den» wo Weide , da ist des Nomaden Heimath . Die Auswanderung hat für ihn keiuen Schreck . Nomadische Völker sind also leicht zu uuter - werfen , aber mir bis zu einem gewissen Punkte . Denn in Allem , was nicht den Tribut angeht , werden sie immer nimb - hängig sein . 
Die „ Reise durch das L au d der Kuiiama " ( © . 374 bis 531 ) enthält eine Fülle ganz neuer Nachrichten . Vor Muu - zinger uud Kinzelbach , deren Wanderung in die Tage vom 16 . November bis 22 . December J861 fällt , war bei den Bazen und Barca , welche einen Theil der Region des Mareb und des Barka bewohueu , noch keiu Europäer gewesen . Beide Völker sind Nachbaren , nnd man könnte sie für ein und dasselbe Volk nehmen , wenn nicht die verschiedene Sprache dagegen wäre ; aber in Sitte und Recht sind sie einander gleich . Zu 
12
	        

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