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Sociologus, N.F. 51/53.2001/03

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Sociologus, N.F. 51/53.2001/03

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709686
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709686
Persistenter Identifier:
BV042250663
Titel:
Die Reform der preussischen Staatsverwaltung und Cap. IV des dritten Buchs des preussischen Staatsrechts
Untertitel:
W.S. [18]87-88
Autor:
Gneist, Rudolf von
Freitag, ... ...
Erscheinungsort:
Berlin
Erscheinungsjahr:
1888
Umfang:
4 S., [ 11 Bl.]
Beschreibung:
Rechtswissenschaft
Signatur:
Hdschr. Koll. 212
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Rechtswissenschaft

Titelseite

Strukturtyp:
Titelseite
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
    -
  • Sociologus, N.F. 51/53.2001/03
    [I]
  • Zeitschriftenheft: 51. Jahrgang, 2001, Heft 1/2
    -
  • Titelseite
    -
  • Werbung
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Zeitschriftenartikel: Reinheit und Gewalt: Ein Vorwort / Conrad, Sebastian
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Einheit und Einheitlichkeit. Politik, Religion, Sprache und die Genese der Terreur in Straßburg 1790–1794 / Schönpflug, Daniel
    [6]
  • Zeitschriftenartikel: Kult der Gewalt und Sehnsucht nach Ordnung – Ernst Jünger und der soldatische Nationalismus in der Weimarer Republik / Rohkrämer, Thomas
    [28]
  • Zeitschriftenartikel: The Violence of the Possible / Fritzsche, Peter
    [49]
  • Zeitschriftenartikel: Formen faschistischer Gewalt. Faschistische Kampfbünde in Italien und Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Eine typologische Deutung ihrer Gewaltpropaganda während der Bewegungsphase des Faschismus / Reichardt, Sven
    [55]
  • Zeitschriftenartikel: The Power of Action / Eckert, Julia
    [89]
  • Zeitschriftenartikel: Der "Nationale Reflex": Die fundamentalistische Disposition des Nationalen in der Türkei und der proto-faschistische Nationalismus der MHP / Bora, Tanil
    [123]
  • Zeitschriftenartikel: Physische Gewalt und politische Bewegungen in context / Lindenberger, Thomas
    [140]
  • Zeitschriftenartikel: Die Rhetorik von Reinheit, Gewalt und Gemeinschaft: Bürgerkrieg und Genozid in Rwanda / Brandstetter, Anna-Maria
    [148]
  • Protokoll: Protokoll der Sektionstagung "Macht, Situation, Legitimität" der Sektion Sozialanthropologie und Entwicklungssoziologie in Berlin, 1.–3. Juni 2000 / Alber, Erdmute
    [185]
  • Protokoll: Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie. Protokoll Sektionstagung auf dem 30. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Jenseits von McWorld vs. Jihad: Die Vielfalt der Bilder vom guten Leben / Kößler, Reinhart
    189
  • Anmerkungen: Hinweise für Autoren. Instructions for Authors
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: 52. Jahrgang, 2002, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 52. Jahrgang, 2002, Heft 2
    -
  • Zeitschriftenheft: 53. Jahrgang, 2003, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 53. Jahrgang, 2003, Heft 2
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Einheit und Einheitlichkeit 
Politik, Religion, Sprache und die Genese der Terreur 
in Straßburg 1790-1794 
Von Daniel Schönpflug 
Vier Jahre nach der Revolution für Freiheit und Menschenrechte, 
zwei Jahre nach der Verabschiedung der ersten französischen Verfas 
sung und ein Jahr nach der Ausrufung der Republik verwandelte sich 
Frankreich in eine blutige Diktatur. Treibende Kraft dieses dérapage 
war die jakobinische Bewegung, die sich in der Zeit zwischen 1790 und 
1794 aus einem kleinen Netzwerk von Verfassungsvereinen zu einer 
mächtigen Partei mit über 4000 Tochtergesellschaften entwickelte. Wie 
war es möglich, daß die Bewegung, welche die verfassungsmäßige Ord 
nung aus der Taufe gehoben hatte, diese auch zu Grabe trug? Wie wur 
den aus Freiheitskämpfern „Terroristen“ 1 ? 
Schon in der zeitgenössischen Debatte über diese Fragen zeichneten 
sich zwei extreme Positionen ab: Die Jakobiner rechtfertigten die Poli 
tik der Terreur mit der Feststellung, daß sie nicht Gewalt, sondern Ge 
gengewalt ausübten. Der Druck, der durch die unruhige Pariser Sans- 
culotterie, durch die girondistische Partei, die föderalistische Revolte, 
die Vendée-Aufstânde und schließlich durch den ersten Koalitions 
krieg auf die Führung ausgeübt worden sei, habe 1793 eine Hinwen 
dung zu staatlichen Gewaltmaßnahmen unabdingbar werden lassen. 
Dieser théorie des circonstances widersprachen konservative Analyti 
ker wie Edmond Burke, welcher der revolutionären Elite vorwarf, seit 
dem 14. Juli 1789 die Gewalt der einfachen Leute begrüßt zu haben, 
ohne zu bedenken, „that when authority came into their hands, it 
would be a matter of no small difficulty for them to carry on govem- 
ment on the principles by which they had destroyed it.“ (Burke 1794: 
502). 
Diese gegensätzlichen Deutungsmuster bestimmten auch die histo- 
riographischen Debatten über Jakobinismus und Terreur. Die marxi 
stische Sozialgeschichte schrieb die Theorie der Umstände fort. Sie 
1 Der Begriff „terroriste“ entstand in der Zeit unmittelbar nach der Schrek- 
kensherrschaft und bezeichnet die Parteigänger der Terreur (Heuvel 1989).
	        

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