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Harzsagen

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

Volltext: Harzsagen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709836
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709836
Persistenter Identifier:
BV042401940
Titel:
Bartholomaei Beverini Syntagma De Ponderibvs Et Mensvris
Untertitel:
Quo Veterum Nummorum Pretium Ac Mensurarum Quantitas Demonstratur
Autor:
Beverini, Bartolommeo
Walch, Johann Georg
Erscheinungsort:
Lipsiae
Verlag:
Gleditschius & Weidmannus
Erscheinungsjahr:
1714
Umfang:
[14] Bl., 258 S., [7] Bl., [1] gef. Bl. : Ill.
Beschreibung:
Mathematik
Signatur:
4066 ad:F8
Zusätzliche Information:
Zwischent.: Brevis De Romanorum Comitiis Tractatus. - Vorlageform des Erscheinungsvermerks: Lipsiae, Svmpt. Io. Lvdovici Gleditschii & Mavr. Georg. Weidmanni. Anno M DCC XIV.
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > August Boeckh
Wissensgebiet:
Mathematik

Vorderer Buchspiegel

Strukturtyp:
Vorderer Buchspiegel
Titel:
Exlibris: Aus dem Vermaechtniss ... Aug. Boeckh 1867
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > August Boeckh

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Harzsagen
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Leerseite
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis
    [III]
  • Ortsindex: Alphabetisches Verzeichnis der Ortschaften von welchen in diesem Buch Dialektproben gegeben sind
    [XII]
  • Einleitung
    [XIII]
  • Kapitel: Harzsagen
    -
  • Anhang
    [257]
  • Anmerkungen
    [272]
  • Register
    [276]
  • Korrekturen: Verbesserungen
    -
  • Leerseite
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Nr. 115. Die Kaiserstochter zu Goslar und die 
Gründung von Quedlinburg. 
Wie noch der Dom in Goslar gestanden hat, und es 
ist ein Fremder gekommen und hat ihn sich ansehen wollen, 
so ist gewöhnlich ein Geistlicher mitgegangen, und hat einem 
die Merkwürdigkeit gezeiget, und da hat er denn den Leuten 
einen Sarg gewiesen, darinnen hat ein Franenbild gelegen und 
ihr zu Füßen ein kleines Hündlein, und dabei hat er diese 
Geschichte erzählet. Es ist einmal ein Kaiser (Heinrich der 
Dritte) in Goslar gewesen, der hat eine Tochter gehabt, die 
ist so schön gewesen, daß sich ihr eigener Vater in sie ver­ 
liebt hat, und er hat sich gar nicht bezwingen können und 
hat sie zu seiner Gemahlin haben wollen. Die Prinzessin ist 
dazu zu gottesfürchtig gewesen und Halls nicht thnn wollen. 
Aber der Kaiser hat sich es nicht ausreden lassen, sie sollte 
seine Gemahlin werden, es möchte daraus werden was da 
Wolle, und es ist schon der Tag zur Hochzeit angeordnet. 
Die Nacht vor der Hochzeit, wie sich das Mädchen gar nicht 
mehr zu helfen wußte und in ihrem Schlafzimmer war, warf 
sie sich auf die Kniee und rief die Mutter Maria an, sie 
möchte ihr doch helfen. Da erschien ihr die Mutter Maria 
und fragte, was sie wolle. Sie erzählte ihr ihre Not und 
bat sie, wemlls nicht anders geschehen könne, so möchte sie 
ihr doch lieber ihre Schönheit nehmen, ehe sie diese Sünde 
thnn müßte. Da sagte ihr die Mutter Maria, ihr Wunsch 
sollte erfüllt sein. Den ändern Morgen, wie die Prinzessin 
aufstand und sich im Spiegel besah, kannte sie sich fast gar 
nicht mehr, so häßlich war sie geworden, und wie sie der 
Kaiser zu sehen bekam, wollte er anfangs gar nicht glauben, 
daß sie seine Tochter sei, aber endlich hat er sie doch erkannt, 
und sie hat ihm alles gesagt, wie sie's gemacht hat. Da 
wird er ganz wütend und will sie hinrichten lassen. Aber 
seine Minister legten sich ins Mittel und alles, was zugegen 
war, bat ihn, er möchte ihr doch Gnade widerfahren lassen. 
Da sagte er endlich: nun ja, wenn sie in acht Tagen ein 
Altartuch für den Dom fertig schaffen könnte, so wollte er sie 
wieder zu Gnaden annehmen. Nun hat aber die Prinzessin
	        

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