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New Reformierte Landsordnung der Fürstlichen Grafschafft Tirol

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Zweihundert Jahre des Charité-Krankenhauses zu Berlin

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709836
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709836
Persistenter Identifier:
BV042401940
Titel:
Bartholomaei Beverini Syntagma De Ponderibvs Et Mensvris
Untertitel:
Quo Veterum Nummorum Pretium Ac Mensurarum Quantitas Demonstratur
Autor:
Beverini, Bartolommeo
Walch, Johann Georg
Erscheinungsort:
Lipsiae
Verlag:
Gleditschius & Weidmannus
Erscheinungsjahr:
1714
Umfang:
[14] Bl., 258 S., [7] Bl., [1] gef. Bl. : Ill.
Beschreibung:
Mathematik
Signatur:
4066 ad:F8
Zusätzliche Information:
Zwischent.: Brevis De Romanorum Comitiis Tractatus. - Vorlageform des Erscheinungsvermerks: Lipsiae, Svmpt. Io. Lvdovici Gleditschii & Mavr. Georg. Weidmanni. Anno M DCC XIV.
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > August Boeckh
Wissensgebiet:
Mathematik

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
BREVIS DE ROMANORVM COMITIIS TRACTATVS
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > August Boeckh

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zweihundert Jahre des Charité-Krankenhauses zu Berlin
    -
  • Titelseite
    -
  • Kapitel: I. Gründung und bauliche Entwicklung der Charité / ,
    [1]
  • Kapitel: II. Entwickelung der Charité als klinische Lehranstalt / ,
    81
  • Kapitel: III. Innere Organisation / ,
    112
  • Literaturverzeichnis: IV. Quellenangabe
    175

Volltext

Zweihundert Jahre des Chärite-Krankenhauses zu Berlin. 9 
XIII. 
Wenn einige inficirte durch göttliche Gnade und Seegen restituiret und beym 
Leben erhalten werden / müssen dieBetten / worauf sie gelegen /Lacken /Bett-Ziechen 
/ und was sie sonsten gebrauchet/jedesmahl wohl wieder gereiniget / ausgewittert / 
und mit weissen Geräthe verändert werden. Gleichfalls müssen / wann einige ge- 
storben/ ehe andere in selbige Betten / worauf sie gestorben / wieder geleget werden / 
auch mit besonderem Fleiß gereiniget und erneuret werden / wovon in dem Capitel 
von der Reinigung weiterer Bericht zu finden." 
Soweit das Kapitel „Von denen Lazareth-Häusern", deren größtes und 
und schönstes das Mutterhaus unserer Charite wurde. Wie dieses sich 
weiter entwickelte, wollen wir nun an Hand der ziemlich spärlichen Ueber- 
lieferungen betrachten. 
Am ausführlichsten spricht sich noch Johann Friedrich Walther aus: 
„Nachdem nun aber der Langmüthige und Gnädige Gott durch seine 
bewahrende Macht unsere nächste Nachbarschaft und diese Stadt mit der 
ansteckende Seuche so väterlich verschonet, vorbemeldetes Haus jedoch 
einmal vorhanden war; So wurde solches Theils als ein Hospital für arme 
Kranke und gebrechliche Persohnen, Theils auch als ein Arbeits-Haus für 
starke, gesunde in hiesiger Residentz aufgehobene müssige Bettler, nach 
Königl. Verordnung und Allergnädigster Einwilligung gebrauchet. 
Erstere wurden aus der algemeinen Stadt Armen-Casse mit verpfleget. 
Letztere aber wurden darin angehalten, ihr Brodt mit allerhand Woll- 
Arbeit zu verdienen. 
Die Speziele Besorgung dieser Anstalt war von Seiten des Armen- 
Direktorii einigen Deputirten beym Armen-Wesen und von Seiten des 
Gouvernements, einem gewesenen Adjutanten Namens Jacob Lange, an- 
vertraut. Anfänglich wurde Sonntags der öffentliche Gottesdienst in 
diesem Hause wechselweise durch die Stadt-Prediger verrichtet. Nachher 
aber sind eigene Prediger in demselben bestellet, welche 50 Thaler Be- 
soldung nebst freyem Holtz und Licht jährlich gehabt. Wie nun der 
erste von diesen Predigern geheissen, ist nicht mit Gewissheit zu sagen1). 
So viel aber ist erinnerlich, dass einer Namens Richter, wo nicht der 
der Allererste, doch dem Ersten gefolgete Prediger in diesem Hause ge- 
wesen, welcher auch ohngefähr Ao. 1722 in darin verstorben." 
Als erster Prediger findet sich bei Küster, Band II, Seite 716 der 
Baccalaureus• in Oöln Georg Leonhard Beyer verzeichnet. - 
Die Erörterung der seelsorgerischen Versorgung der Hospitaliten nimmt 
in allen Schriften jener Zeit (und auch noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts 
hinauf) immer einen breiten Raum ein, der Aerzte wird entweder garnicht 
1) Anm. In den Urkunden und Akten des Königlichen Konsistoriums der Provinz 
Brandenburg findet sich nichts über diese älteste Zeitperiode.
	        

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