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Zeitschrift für Volkskunde, 116.2020

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-ND: Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Volkskunde, 116.2020

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709932
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709932
Persistenter Identifier:
BV042480532
Titel:
Die Cholera-Epidemie in St. Petersburg 1848
Untertitel:
beobachtet im Obuchowschen Hospital
Erscheinungsort:
St. Petersburg
Verlag:
Schmitzdorff
Erscheinungsjahr:
1849
Umfang:
64 S., [5] Bl. : graph. Darst.
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Med Re 71
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift für Volkskunde, 116.2020
    [U1]
  • Zeitschriftenheft: 116. Jahrgang 2020, Heft 1
    [U1]
  • Titelseite
    [U1]
  • Impressum
    [U2]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [1]
  • Vorwort: Editorial
    [3]
  • Zeitschriftenartikel: Nach dem Exotismus. Ethnografie als Kritik / Wellgraf, Stefan
    [5]
  • Zeitschriftenartikel: Porajmos im Bild. Praktiken filmischer Erinnerung und Kämpfe um Anerkennung in Rumänien nach 1989 / Binder, Beate
    [26]
  • Zeitschriftenartikel: Changing Societies, Changing Narratives. Wie man über gesellschaftlichen Wandel spricht und verstanden wird / Dümling, Sebastian
    [46]
  • Zeitschriftenartikel: Asiatische Tigermücken als unerwünschte Grenzgänger. Invasive Spezies und die Regulierung von (Bio-)Unsicherheiten in Europa / Wolf, Meike
    [67]
  • Sonstiges: Forum. Forschungsdatenmanagement
    [82]
  • Sonstiges: Wie sollen wir mit Forschungsdaten umgehen? Und was will die DFG? / Welz, Gisela
    83
  • Sonstiges: Vom Wert der Daten / Imeri, Sabine
    85
  • Sonstiges: Forschungsdatenmanagement in der Europäischen Ethnologie: Eine kurze Kritik des dgv-Positionspapiers / Timm, Elisabeth
    88
  • Sonstiges: Die Logik des Archivs / Sannwald, Wolfgang
    90
  • Protokoll: Muße und Arbeit. Tagung des SFB 1015 „Muße. Grenzen, Raumzeitlichkeit, Praktiken“, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg, 12.–14. April 2018 / Schmidt, Miriam
    [92]
  • Protokoll: Food lokal/global in Bewegung: Politiken und Praktiken. Workshop der Gesellschaft für Ethnographie e.V. (GfE) in Zusammenarbeit mit dem Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin, Berlin, 28.–29. März 2019 / Kirmes, Eva
    95
  • Protokoll: Anthropologists Struggling with Neo-Nationalism and Authoritarianism: Challenges for Ethnography in Turbulent Times. Workshop der DGV-Kommission „Europäisierung/Globalisierung: Ethnografien des Politischen“, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), 27.–28. Juni 2019 / Harder, Alexander
    97
  • Protokoll: Welt. Wissen. Gestalten. 42. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Universität Hamburg, Hamburg, 7.–10. Oktober 2019 / Baumgartner, Elena
    100
  • Protokoll: Spektakel. Wissensvermittlung als ästhetische Praxis. Tagung des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft, Tübingen, 21.–22. Oktober 2019 / Knittel, Ann-Sophie
    110
  • Zeitschriftenrezension: Buchbesprechungen Rolf Lindner: Berlin, absolute Stadt. Eine kleine Anthropologie / Bergmann, Sven
    [113]
  • Zeitschriftenrezension: Laila Lucie Huber: Kreativität und Teilhabe in der Stadt. Initiativen zwischen Kunst und Politik in Salzburg / Schaffarczik, Tim
    115
  • Zeitschriftenrezension: Timo Heimerdinger/Marion Näser-Lather (Hrsg.): Wie kann man nur dazu forschen? Themenpolitik in der Europäischen Ethnologie / Gajek, Esther
    116
  • Zeitschriftenrezension: Anke Bahl: Die professionelle Praxis der Ausbilder. Eine kulturanthropologische Analyse / Franken, Lina
    118
  • Zeitschriftenrezension: Ove Sutter/Valeska Flor (Hrsg.): Ästhetisierung der Arbeit. Empirische Kulturanalysen des kognitiven Kapitalismus / Müske, Johannes
    120
  • Zeitschriftenrezension: Katrin Bauer/Andrea Graf (Hrsg.): Erfinden, Empfinden, Auffinden. Das Rheinland oder die (Re-)Konstruktion des Regionalen im globalisierten Alltag / Münnich, Michael
    124
  • Zeitschriftenrezension: Wolfgang Dörfler/Robert Gahde/Luise Knoop (Hrsg.): Historische Hausforschung im Archiv. 29. Jahrestagung des Arbeitskreises für ländliche Hausforschung in Nordwestdeutschland im Niedersächsischen Landesarchiv in Stade / May, Herbert
    129
  • Zeitschriftenrezension: Ulrich Hägele (Hrsg.): Alltag auf der Alb – Fotografien von Botho Walldorf / Bössenrodt, Noah
    131
  • Zeitschriftenrezension: Claudia Selheim/Frank Matthias Kammel/Thomas Brehm (Hrsg.): Wanderland. Eine Reise durch die Geschichte des Wanderns / Lüdicke, Martina
    133
  • Zeitschriftenrezension: Meike Bianchi-Königstein: Kleidungswirklichkeiten. Mode und Tracht zwischen 1780 und 1910 in Oberfranken / Burgemeister, Melanie
    134
  • Zeitschriftenrezension: Sophia Booz: Der Reißwolf. Aktenvernichtung als destruktiver, ordnender und produktiver Umgang mit Daten (1965–2015) / Bössenrodt, Noah
    136
  • Zeitschriftenrezension: Katrin Bauer/Andrea Graf (Hrsg.): Raumbilder – Raumklänge. Zur Aushandlung von Räumen in audiovisuellen Medien / Wulff, Hans J.
    137
  • Zeitschriftenrezension: Melanie Burgemeister: Kleider – Kultur – Ordnung. Kulturelle Ordnungssysteme in Kleiderordnungen aus Nürnberg, Regensburg und Landshut zwischen 1470 und 1485 / Pietsch, Johannes
    141
  • Zeitschriftenrezension: Lisa Riedner: Arbeit! Wohnen! Urbane Auseinandersetzungen um EU-Migration. Eine Untersuchung zwischen Wissenschaft und Aktivismus / Gruhn, Lara
    143
  • Zeitschriftenrezension: Franziska Sperling: Biogas – Macht – Land. Ein politisch induzierter Transformationsprozess und seine Effekte / Winterberg, Lars
    145
  • Zeitschriftenrezension: Philipp Karschuck: Die Transformation der anthroposophischen Medizin am Beispiel der Palliative Care / Philippi, Monika
    149
  • Zeitschriftenrezension: Nora Sternfeld: Das radikaldemokratische Museum / Asche, Farina
    151
  • Zeitschriftenrezension: Ivana Scharf/Dagmar Wunderlich/Julia Heisig: Museen und Outreach. Outreach als strategisches Diversity-Instrument / Schuster-Fox, Angelika
    155
  • Zeitschriftenrezension: Thomas Thiemeyer: Das Depot als Versprechen. Warum unsere Museen die Lagerräume ihrer Dinge wiederentdecken / Winkler, Sindy
    157
  • Zeitschriftenrezension: Jüdisches Museum München/Museum für Franken in Würzburg (Hrsg.): „Sieben Kisten mit jüdischem Material“. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute / Hoppe, Jens
    159
  • Zeitschriftenrezension: Cai-Olaf Wilgeroth/Michael Schimek (Hrsg.): 4 Wände. Von Familien, ihren Häusern und den Dingen drumherum. Das Einfamilienhaus in Deutschland seit 1950 / Naumann, Nicole
    161
  • Zeitschriftenrezension: Lutz Volmer (Hrsg.): Musealisierte Häuser. Bausubstanz, Ideologien, Gründungspersönlichkeiten / Schmieder, Felix
    163
  • Literaturverzeichnis: Eingesandte Schriften
    [165]
  • Autorenindex: Anschriften der Autorinnen und Autoren
    [167]
  • Werbung
    [U3]
  • Zeitschriftenheft: 116. Jahrgang 2020, Heft 2
    [U1]

Volltext

Buchbesprechungen   
117 
elf überarbeiteten Vorträge sowie eine Einführung und eine Zusammenfassung der 
Herausgeber*innen. 
47 Jahre nach den „Falkensteiner Protokollen“, inmitten einer Zeit, die durch 
Umbenennungen von Instituten und Fachorganen gekennzeichnet ist und in der ein 
Auseinanderdriften des Faches droht, tut eine Positionierung zur Themenpolitik gut. 
Die Autor*innen betonen durchaus selbstbewusst das Verbindende im Fach: die Art 
des Fragens (Marion Näser-Lather), die grundsätzliche Offenheit (Jonathan Roth), 
die Authentizität im Zugang (Lydia Maria Arantes), die umfassenden Kontextuali- 
sierungen kultureller Phänomene (Jens Wietschorke), die Werturteilsfreiheit (Timo 
Heimerdinger) und den qualitativen, selbstrefexiven Zugang (Christine Bischoff, 
Cornelia Renggli). 
Auch in Innsbruck wurden grundsätzliche Fragen wie jene nach der gesell- 
schaftspolitischen Relevanz des Faches und dessen Themen und Zugängen gestellt. 
Vor allem kam das in den Blick, was bisher ausgegrenzt wurde – sei es, weil es als 
zu banal galt, wie die weibliche Handarbeit, sei es, weil es sich dem eigenen Zugang 
entzieht, wie die nicht-migrantische Unterschicht, oder weil es mit Ekel, Tabus und 
Scham besetzt ist. Doch was ist banal, nutzlos? Was ist richtig, was falsch, was ekel- 
behaftet? Und was ist, im Umkehrschluss, aktuell, gesellschaftsrelevant, anschluss- 
fähig, interessant und spannend und entspricht damit Kriterien der Förderfähigkeit 
durch Drittmittelgeber sowie der gelungenen Selbstpositionierung der Forschenden 
in der Fachcommunity ohne Reputationsverlust und Stigmatisierung, weil das The- 
ma einen Hautgout hatte, der dann auf die Forschenden zurückfallen könnte? 
Es ist ein Verdienst der Herausgeber*innen und Autor*innen, diese und andere 
Fragen nicht nur gestellt zu haben und immer wieder auf Fehlendes hinzuweisen, 
sondern auch überzeugende Antworten zu präsentieren. Aus der Fülle der Beiträ- 
ge seien Kaspar Maases Plädoyer für das Beschäftigen mit dem Unpolitischen und 
Schönen im Alltag innerhalb der „Anthropology of Wellbeing“ hervorgehoben und 
das Wiedereinbringen der longue durée durch Karl Braun am Beispiel des Bildmotivs 
der Zipfelmütze genannt. Auch die Darlegung von Mirko Uhlig über die methodische 
Problematik, Lachen im Interview adäquat zu deuten, oder die selbstrefexive Dar- 
stellung der eigenen Verstrickungen im Forschungsgebiet von Lydia Maria Arantes 
sind anregend. Die thematischen Neupositionierungen machen den Wert des Bandes 
aus, aber auch Forderungen, die struktureller Art sind. Der Geringschätzung von 
Themen, die in der titelgebenden Frage anklingt, setzt Bernd Jürgen Warneken die 
Kräftebündelung mit großangelegten Forschungsprojekten entgegen, um Grund- 
lagenforschung in der Kultur der „Vielen“ betreiben und substanziell in aktuelle 
Debatten um Armut und Ungleichheit eingreifen zu können. „Wie kann man nur 
dazu forschen?“ ist dagegen für Silke Göttsch-Elten kein subtiler Angriff, dem man 
Kraftvolles entgegensetzen müsse, sondern eine willkommene Herausforderung. Die 
Vielfalt der Themen und Zugänge berge zwar ein Risiko, lasse aber auch keine Lan- 
© Waxmann Verlag GmbH
	        

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