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Der Tempel der Natur oder der Ursprung der menschlichen Gesellschaft

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Bibliographische Daten

fullscreen: Der Tempel der Natur oder der Ursprung der menschlichen Gesellschaft

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709932
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709932
Persistenter Identifier:
BV042480532
Titel:
Die Cholera-Epidemie in St. Petersburg 1848
Untertitel:
beobachtet im Obuchowschen Hospital
Erscheinungsort:
St. Petersburg
Verlag:
Schmitzdorff
Erscheinungsjahr:
1849
Umfang:
64 S., [5] Bl. : graph. Darst.
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Med Re 71
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Der Odilienberg
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Vorwort
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Tafelverzeichnis: Verzeichnis der Tafeln
    [V]
  • Kapitel: Die verschiedenen Arten des Aufstiegs
    [1]
  • Kapitel: I. Geologie, Flora und Fauna am Odilienberge
    [4]
  • Kapitel: II. Die Städte und Dörfer am Odilienberg
    [8]
  • Kapitel: III. Die Schlösser und Burgruinen
    [16]
  • Kapitel: IV. Die Ruinen alter Klöster und Kapellen
    [24]
  • Kapitel: V. Geschichte des Odilienberges
    [30]
  • Kapitel: VI. Tafel der Klosterbrände
    [35]
  • Kapitel: VII. Die Legende von St. Odilia
    [37]
  • Kapitel: VIII. Die St. Odilienquelle
    [39]
  • Kapitel: IX. Alte Sagen
    [42]
  • Kapitel: X. Die alten Strassenzüge
    [44]
  • Kapitel: XI. Ausgrabungen auf St. Odilien
    [47]
  • Kapitel: XII. Der Heidentempel
    [50]
  • Kapitel: XIII. Die Heidenmauer, ihr Bau, ihr Zweck und ihre Erbauer
    [52]
  • Kapitel: XIV. Rundgang um die Heidenmauer
    [56]
  • Kapitel: XV. Der Hexenplatz
    [67]
  • Kapitel: XVI. Rinnen- und Beckensteine, Altäre und Dolmen
    [69]
  • Kapitel: XVII. Das Kloster und seine Sehenswürdigkeiten
    [71]
  • Kapitel: XVIII. Das Klostermuseum
    [76]
  • Kapitel: XIX. Der "Hortus deliciarum" der Herrad von Landsperg
    [81]
  • Kapitel: XX. Odilienberg-Litteratur
    [85]
  • Karte: Karte vom Odilienberg / Euting, Prof. Julius
    -
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -

Volltext

34 Geschichte cles Odilienberges. 
wieder erhöhtes Interesse und insbesondere auch die 
Archäologen den Monumenten des Odilienberges mehr 
Beachtung zu schenken. Der damaligen Sitte folgend 
sah man allerdings in jedem Felsblocke, der sich durch 
Form, Becken oder Rinnen auszeichnete „Druiden-Altäre" 
und „blutige Opfersteine". Goethe besuchte anlässlich 
seines Strassburger Aufenthaltes den Odilienberg und 
gedenkt in „Wahrheit und Dichtung" „einer mit hundert, 
ja tausend Gläubigen auf dem .Ottilienberg begangenen 
Wallfahrt. Hier, wo das Grundgemäuer eines römischen 
Castells noch übrig, sollte sich in Ruinen und Steinritzen 
eine schöne Grafentochter aus frommer Neigung aufge- 
halten haben. Das Bild, das ich mir von ihr machte, 
und ihr Name, prägte sich tief bei mir ein ..." 
Die Revolution brachte von neuem Zerstörung. Die 
Gebeine der heil. Odilia wurden zwar rechtzeitig dem 
Sarge entnommen und nach Ottrott in Sicherheit gebracht, 
der Sarg selbst aber durch die Revolutionsmänner 1793 
seines Schmuckes beraubt,*) das Kloster als Nationalgut 
erklärt. Dann gienf das Ganze in Privatbesitz über und 
durch verschiedene Hände, bis es 1853 durch Bischol 
Räss erworben und durch Geistliche, sowie Schwestern 
von Rheinacker neu besetzt wurde. Das damals ver- 
waiste Kloster begann nun allmählig wieder ein viel- 
besuchter Wallfahrtsort zu werden. Die Forscher traten 
seiner Geschichte näher und auch für die Touristen 
wurde es ein beliebter Ausflugsort. Heute ist der Besuch 
durch Wallfahrer, Touristen und Männer der Wissenschaft 
bereits ein enormer und noch mit jedem Jahre stets 
mehr wachsender. 
*) Näheres vgl. man hierüber Kap. XVli.
	        

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