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Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 5.1894

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 5.1894

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709938
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709938
Persistenter Identifier:
BV042483139
Titel:
Münzwesen u. Währungsfrage
Untertitel:
[S.S. 1883]
Autor:
Wagner, Adolph
Blanck, Friedrich
Erscheinungsort:
[Berlin]
Erscheinungsjahr:
1883
Umfang:
26 S., [10] Bl.
Beschreibung:
Wirtschaftswissenschaft
Signatur:
Hdschr. Koll. 240
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Wirtschaftswissenschaft

Leerseite

Strukturtyp:
Leerseite
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde
    -
  • Nachrichten über deutsche Altertumsfunde, 5.1894
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt. [Zeitschrift für Ethnologie]. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte mit besonderer Paginirung. Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde 1894 mit besonderer Paginirung
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichniss der Zinkographien, Autotypien und Holzschnitte im Text. 1. Zeitschrift für Ethnologie, 1894. 2. Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, 1894. 3. Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde, 1894
    [V]
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichniss. [Nachrichten über deutsche Alterthumsfunde]
    [III]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 1 / Virchow, Rudolf
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 2 / Virchow, Rudolf
    [17]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 3 / Virchow, Rudolf
    [33]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 4 / Virchow, Rudolf
    [49]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 5 / Virchow, Rudolf
    [65]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 5, 1894, Heft 6 / Virchow, Rudolf
    [81]
  • Zeitschriftenartikel: Steinzeitliches Skeletgrab ohne Kiste von Stramehl (Uckermark). Vorgelegt in der Sitzung der Berliner anthropologischen Gesellschaft am 15. December 1894 / Schumann, Hugo Daniel
    [81]
  • Zeitschriftenartikel: Hügelgräber bei Seddin, Kreis West-Priegnitz / Götze, Alfred
    82
  • Abbildung: Fig. 1. Antennenschwert aus Bronze aus einem Grabe [...] Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    83
  • Abbildung: Fig. 2. Fig. 5. Fig. 7. Fig. 6. Fig. 4. Fig. 3. [...] mehrere Bronzegeräthe [...] Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    84
  • Abbildung: Fig. 8. Urne. Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    85
  • Abbildung: Fig. 9. Urne. Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    87
  • Abbildung: Fig. 10. Urne. Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    88
  • Abbildung: Fig. 11. Zierstück eines Pferdes (?). Funde aus Hügelgräbern bei Seddin, Kr. West-Priegnitz
    89
  • Zeitschriftenartikel: Hallstattzeit-Grabhügel der Oberpfalz. Vorgelegt in der Sitzung der Berliner anthropologischen Gesellschaft am 10. November 1894 / Virchow, Rudolf
    89
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

unter einem grossen flachen Stein eine Urne mit den caleinirten Knochen eines 
erwachsenen Menschen gefunden. Die Ume (Fig. 10), ein weitbauchiges Gefäss 
mit engem, cylindrischem Halse, ist ziem- 
lich beschädigt, besonders an der äusseren 
Öberflächenschicht, deren ursprüngliche 
Glättung nur an wenigen Stellen erhalten 
ist. Von einem Henkel ist nur noch ein 
Stumpf zwischen Bauch und Hals übrig; 
wahrscheinlich sass das andere Ende oben 
am Gefässrande an, welcher an dieser 
Stelle fehlt; ein entsprechender sym- 
metrischer Henkel, wie man ihn bei einer 
solchen Gefässform erwartet, ist nicht 
vorhanden gewesen. Trotz des schlechten 
Erhaltungszustandes der Oberfläche kann 
man doch ein auf der Schulter herum- 
laufendes Ornament verfolgen, welches in 
dieser Zeit nicht häufig vorkommt. Es ist 
ein wellenförmiges Band mit drei Wellen- 
bergen, bestehend aus sechs parallelen Furchen, welche jedoch nicht wie die 
slavischen Wellenornamente mit einem kammartigen Geräth, sondern einzeln mit 
einem Modellir-Instrument hergestellt wurden. Ein ganz ähnliches Ornament zeigt 
ein ‘bei Finsterwalde, Kr. Luckau, in einem Grabe mit mächtiger Steinpackung ge- 
fundener Napf (Niederlaus. Mittheil., 3. Bd., Tafel 4, Fig. 3 von links). Die 
Seddiner Urne hat 21,5 cm Höhe, 22,5 cm grösste Breite und 9,2 cm oberen Durch- 
messer. — ÖOestlich von diesem Grabe, doch in demselben Hügel, wurde ein 
zweites Grab aufgedeckt. In einer niedergedrückten Steinkiste stand ein Gefäss 
mit den Knochen eines Kindes; auf seinem Rande balancirte ein zweites Gefäss 
mit der Mündung schräg nach unten, es enthielt ausser Sand eine bronzene 
Schwanenhalsnadel. Das erste Gefäss, ein hoher Topf mit kurzem Hals, scheint 
aus demselben rothbraunen Thon geformt zu sein, wie das Gefäss Fig. 10, auch 
ist in demselben Maasse die glatte Oberflächenschicht zum grossen Theile abge- 
wittert (Höhe 14,5 cm, grösste Breite 15 cm, oberer Durchmesser 11 cm). Das 
zweite Gefäss besteht aus einem kleinen rundlichen Bauch mit vier horizontalen 
Canneluren und einem etwas geschweiften, annähernd cylindrischen Halse, dessen 
oberer Theil aber fehlt. Zwischen Hals und Bauch sitzt der Stumpf eines ahge- 
brochenen Henkels, Die röthlich braune Oberfläche ist geglättet (Höhe 8,4 cm, 
grösste Breite 8,5 cın, oberer Durchmesser 5,6 cm). Die Schwanenhalsnadel endigt 
in einem kleinen, rundlichen Knöpfchen (7,5 cm lang). 
Hügel XIII (12 m Durchmesser) war zum grössten Theil durchwühlt und 
abgetragen. Im Sande und Abraume wurden grössere Stücke eines Thongefässes 
und Bruchstücke eines hohlen „Nierenringes“ aus Bronze von der gleichen Form. 
wie der aus Hügel III stammende, gefunden. 
Hügel XIV bis XVIIL, von geringerer Grösse, waren alle dem Anscheine 
nach schon durchwühlt. Die Scherben der Thongefässe lagen gewöhnlich durch den 
ganzen Raum des Hügels zwischen den Steinen verstreut. Soviel man aus den 
noch vorhandenen Resten der Steinsetzungen entnehmen konnte, barg ein Hügel 
drei Grabstätten, zwei andere je zwei und zwei Hügel je eine Beisetzung. 
Hügel XIX. Zwischen Scherben und Knochen, wie sie an mehreren Stellen 
innerhalb des Hügels sich zeigten, lag das Bruchstück einer eisernen Messer- 
4}
	        

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