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Anthropos, 32.1937

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Globus, 90.1906

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710022
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710022
Persistenter Identifier:
BV042516446
Titel:
Tägliches Handbuch für die Jugend
Autor:
Trapp, Ernst C.
Erscheinungsort:
Hamburg
Verlag:
Bohn
Erscheinungsjahr:
1784
Umfang:
[7] Bl., 135 S. : Titel- Seiten- und Abschlußvignette
Beschreibung:
Pädagogik
Signatur:
2011 A 2058
Zusätzliche Information:
In Fraktur
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.
Wissensgebiet:
Pädagogik

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 90.1906
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des XC. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Berichtigungen zum XC. Bande
    [XI]
  • Leerseite
    [XII]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 5. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 12. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [21]
  • Zeitschriftenartikel: Die vulkanische Tätigkeit auf Savaii und deren Einwirkung auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eingeborenen / Bülow, W. v.
    [21]
  • Abbildung: Abb. 1. Der neue Krater auf Savaii. 9. August 1905, vier Tage nach dem Ausbruch
    [21]
  • Abbildung: Abb. 2. Fließender Lavastrom in vertikalem Längsdurchschnitt
    22
  • Abbildung: Abb. 3. Vertikaler Längsdurchschnitt
    22
  • Abbildung: Abb. 4. Vertikaler Längsdurchschnitt einer beginnenden Höhlenbildung
    22
  • Abbildung: Abb. 5. Vertikaler Querdurchschnitt der Höhle "o le ana o le nuu le tau", Hinterland von Paia, Savaii
    22
  • Karte: Besiedlungskarte der Insel Savaii (Samoa)
    23
  • Zeitschriftenartikel: Israelitisches Asylrecht / Maurer, Friedlich
    24
  • Zeitschriftenartikel: Zum Tafelberg und Drakenstein / Beck, Richard
    25
  • Zeitschriftenartikel: Zur Frage der anthropometrischen Prinzipien und Methoden / Martin, Rudolf
    31
  • Zeitschriftenrezension: Willi Pessler, Das altsächsische Bauernhaus in seiner geographischen Verbreitung. Ein Beitrag zur deutschen Landes- und Volkskunde. Mit 171 Illustrationen im Text, 6 Tafeln, einer Originalplanzeichnung und 4 Karten / Andree, Richard
    33
  • Zeitschriftenrezension: U. T. Sirelius, Über Sperrfischerei bei den finnisch-ugrischen Völkern. Eine vergleichende ethnographische Untersuchung. Mit 607 Figuren
    34
  • Zeitschriftenrezension: M. Vollkommer, Die Quellen Bourguignon d'Anvilles für seine kritische Karte von Afrika. (Münchener Geographische Studien, herausgeg. von Siegm. Günther, 16. Stück) / Struck, B.
    34
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    35
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 19. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 26. Juli 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 2. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 9. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 23. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 30. August 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 6. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [133]
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 13. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 20. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 27. September 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 4. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 11. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 18. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 25. Oktober 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 1. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 8. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 22. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 29. November 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [309]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 6. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 13. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 20. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 27. Dezember 1906 / Andree, H. Singer; Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Sonstiges, Eingesendete Neuigkeiten, Werbung]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

erhärtete Lava fort, sondern unter ihr und hob so die 
erhärtete Lava in die Höhe, die dann eine dem „gut 
gehenden“ Sauerteig ähnelnde, vielfach durch Risse und 
Spalten zerklüftete Oberfläche zeigte. So wurde die 
ältere Lava durch die flüssige Lava zu Höhen bis zu 7 
und 8 m gehoben. 
Diese Art der Bildung der Erdoberfläche läßt nun 
auch die Entstehung der zahlreichen Höhlenbildungen 
auf Samoa erklärlich erscheinen. 
Die Erscheinung und das Aussehen der Lavaströme 
ist oft sehr wechselnd: Bei einigen Strömen bildet die 
flüssige Lava eine annähernd horizontale Oberfläche, nur 
uneben gemacht durch das Brodeln und Kreiseschlagen 
infolge der Strömung und des Gefälles, wie etwa die Ober 
fläche eines reißenden Stromes oder des siedenden Wassers 
in einem großen Kochkessel (Abb. 2). In 
ihrem weiteren Laufe nehmen diese Ströme 
alle in ihrem Wege befindlichen losen Steine 
auf, die dann in der Lava schwimmend zu 
Tale gehen, oft aber schon nach kurzer 
Reise selbst in flüssige Lava zerfallen. Mit 
unter sind die aufgenommenen losen Schutt- 
und Steinmassen so groß, daß sie haushohen 
Hügeln gleich die flüssige Lava bedecken, 
die man dabei nicht sehen, sondern nur an 
ihrer Wirkung erkennen kann. Die Hügel 
sind dann mehr oder weniger rotglühend, 
und ihre Fortbewegung ist im Vergleiche zu 
der der reinflüssigen Lava, die je nach dem 
Gelände mit bedeutender Schnelligkeit zu Tale 
geht, sehr langsam. Die Langsamkeit der 
Fortbewegung wird noch durch den Umstand 
unterstützt, daß diese Art Ströme gewöhnlich 
eine enorme Breite — hier in Samoa bis etwa 
1000 m — haben. In ihrer bilderreichen 
Sprache haben die hiesigen Eingeborenen die 
Fortbewegung dieser Schutt- und Steinströme 
mit dem Kriechen der Seeschildkröte auf dem 
trockenen Lande verglichen. 
Die obere Schicht der Lava erhärtet sehr 
bald, und je geringer die Geschwindigkeit 
des Abflusses ist, desto massiver wird die in einer be 
stimmten Zeit erhärtete Schicht sein. In wellenförmigem 
oder ganz horizontalem Gelände wird die erhärtete Schicht 
in demselben Zeiträume aber bereits eine Stärke von 
vielleicht mehreren Metern erreicht haben. Kommt nun 
im Laufe des weiteren Vorrückens die Lava an ein etwas 
stärkeres Terrainhindernis, so wird der Abfluß der Lava 
langsamer erfolgen als der Zufluß. Die zufließende Lava 
wird, nach dem hier in Samoa uns ad oculus demon 
strierten Vorbilde, die obere erstarrte Lavaschicht heben 
und an der Oberfläche wölben, während im Inneren dieser 
Wölbung die flüssige Lava sich befindet (Abb. 3), die erst 
nach Überwindung des Hindernisses abfließen kann. 
Falls nun nach Überwindung oder Forträumung des 
Hindernisses durch die Lava der Lavaabfluß schneller 
erfolgt als der Zufluß oder infolge verminderter 
vulkanischer Tätigkeit der Lavazufluß geringer 
wird als der Abfluß, so müssen Hohlräume 
(Abb. 4) entstehen. Ob der Anfang und das 
Ende der Höhle oder nur eines von beiden oder 
weder Anfang noch Ende zutage treten, hängt 
von der örtlichen Beschaffenheit und der Menge 
des Schuttes ab, den die flüssige Lava mit sich 
führte. 
Der Durchschnitt einer der auf Savaii be 
kannten zahlreichen Höhlen stellt sich im all 
gemeinen etwa wie in Abb. 5 dar. Es ist dies 
eine Höhle im Hinterlande von Paia J ). Sie ist 
unter dem Namen „0 le ana o le nuu le tau“ — 
die Höhle des nicht kämpfenden Stammes -—- be 
kannt und Gegenstand einer Anzahl alter Über 
lieferungen. Ihrem Namen verdankt sie folgen 
der Tradition: Als der Distrikt Gagaifomauga, 
bestehend aus den Dörfern und Stämmen Safotu, 
Samauga, Safune und Sasina, von „ganz Samoa“ be 
kriegt wurde, weil Safune irgend eine den samoani- 
schen Sitten widersprechende, nicht mehr bekannte 
(oder jetzt absichtlich verschwiegene) Handlung unter 
nommen hatte, weigerten sich Teile der Bevölkerung von 
Safune und Samauga, sich am Kriege zu beteiligen. Sie 
werden „o le nuu le tau“ — der nicht kämpfende 
Stamm — genannt. Sie wählten sich ihre Häuptlinge 
und Sprecher aus Mitgliedern der Häuptlings- und 
Vertikaler Querdurchschnitt der Höhle „o le ana o le 
nuu le tau“, Hinterland von Paia, Savaii. 
Sprecherfamilien und zogen sich in die Höhle zurück, in 
der sie sich der Sage nach noch aufhalten, ihre Taro- 
und Bananenpflanzungen angelegt haben und ein unter 
irdisches Leben führen. Die Zeit, zu der dies geschah, 
0 Die Höhle hei Paia gestattet durch einen kleinen Ein 
bruch den Zutritt. Ein Durchstich ist nicht gemacht worden. 
Die Zeichnung des Querschnittes erfolgte nach inneren und 
äußeren Maßen der Höhle und nach den hei Begehung des 
Inneren der Höhle seihst gemachten Beobachtungen. 
Abb. 4. Vertikaler Längsdurchsclmitt einer beginnenden 
Höhlenbildung.
	        

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