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Geschlechts-Umwandlungen

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Bibliographische Daten

fullscreen: Geschlechts-Umwandlungen

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710046
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710046
Persistenter Identifier:
BV042530414
Titel:
Geschlechts-Umwandlungen
Untertitel:
(Irrtümer in der Geschlechtsbestimmung) ; sechs Fälle aus der forensischen Praxis
Autor:
Hirschfeld, Magnus
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Adler-Verl.
Erscheinungsjahr:
1912
Umfang:
34 S.
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Ko 39600:1:2:F8
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Gutachten II.
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Geschlechts-Umwandlungen
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Leerseite
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Einleitung: Die Begriffe des "absolut Männlichen" und "absolut Weiblichen" existieren nur als Produkte theoretischer Konstruktion. ...
    [3]
  • Kapitel: Gutachten I.
    [5]
  • Kapitel: Gutachten II.
    [9]
  • Kapitel: Gutachten III und IV.
    [15]
  • Kapitel: Gutachten V.
    [19]
  • Kapitel: Gutachten VI.
    [25]
  • Werbung
    -
  • Leerseite
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -

Volltext

Gutachten II. 
Fräulein Luise Sch., geboren am 9. Juli 1877 zu T., Kr. M., steht seit 
etwa 6 Wochen in unserer gemeinsamen spezialärztlichen Beobachtung. 
Von frühester Jugend an hat Fräulein Sch. in Aussehen und Gebah- 
ren, in ihren Anlagen, Gewohnheiten und Neigungen vorwiegend Eigen­ 
arten des männlichen Geschlechts gezeigt. Je älter sie wurde, desto stär­ 
ker traten diese bei ihr hervor, bedingten immer mehr Schwierigkeiten im 
privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Leben und verursachen vor 
allem dauernd das sie überaus quälende Gefühl, ein Scheinleben führen 
zu müssen, das im völligen Widerspruch zu ihrer Persönlichkeit steht. Im 
Hinblick auf unsere langjährige Beschäftigung mit Fragen der Sexual­ 
wissenschaft suchte uns Frl. Sch. auf, um sich selbst Klarheit über ihren 
Zustand zu verschaffen und durch eine sachverständige Begutachtung 
auch eine Richtigstellung und Klärung ihrer Situation zu erreichen. Wir 
kommen dem Ersuchen des Frl. Sch. nach eingehender, durch wiederholte 
gründliche Untersuchungen und Explorationen unterstützte Beobachtung 
im folgenden nach.Vorgeschichte. 
Fräulein Sch. ist das Kind streng katholischer Eltern und sehr 
religiös erzogen worden. Vater und Mutter leben noch und sind, 
abgesehen von beginnender Altersschwäche, gesund. Der Vater war bis 
vor 10 Jahren ziemlich starker Alkoholiker, lebt seitdem aber abstinent. 
Frl. Sch. ist das jüngste von drei Geschwistern; außer ihr leben noch zwei 
Brüder, von denen der jüngere 8 Jahre älter ist als sie. Der Vater war bei 
ihrer Geburt 40, die Mutter 34 Jahre alt. üeber eine familiäre Belastung, 
insbesondere in physischer oder nervöser Hinsicht, ist nichts bekannt. Die 
Kindheit verlief ohne wesentliche Störungen und ernstere Erkrankungen. 
In der Schule lernte Luise Sch. gut und zeigte besondere Befähigung für 
sprachlichen Ausdruck, für Schönschrift, Zeichnen und Rechnen. 
Ihr knabenhaftes Wesen fiel von frühester Kindheit an auf, sie 
spielte nur mit Jungen, weil ihr die Mädchen zu zimperlich waren; Schnee­ 
ballwerfen, Eislauf und Stelzengehen waren ihre liebsten Spiele. Sie hat 
niemals Puppen besessen, Kochen und weibliche Handarbeiten bis heute 
nicht gelernt. Das Tragen von Mädchenkleidern ist ihr von jeher eine 
Qual; sie kommt sich in ihnen beengt, lächerlich und unnatürlich vor und 
merkt, daß sie eine schlechte Rolle darin spielt, während sie in Männer-
	        

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