digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Elektrifizierung als Vision

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Elektrifizierung als Vision

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710045
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710045
Persistenter Identifier:
BV042530462
Titel:
Die Kenntnis der homosexuellen Natur eine sittliche Forderung
Untertitel:
mit einem Anhang: Die Berwertung anderer anormaler Triebe vom ärztlichen Standpunkt ; eine wissenschaftliche gemeinverständliche Darlegung
Autor:
Hirschfeld, Magnus
Erscheinungsort:
Charlottenburg-Berlin
Verlag:
Stolt
Erscheinungsjahr:
1907
Umfang:
60 S.
Beschreibung:
Soziologie
Zusätzliche Information:
In Fraktur
Signatur:
Kg 85395:F8
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft
Wissensgebiet:
Soziologie

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Ueber andere Anomalien des Geschlechtstriebes mit krimineller Bedeutung
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Elektrifizierung als Vision
    [3]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Titelseite
    [3]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [5]
  • Leerseite
    [8]
  • Einleitung
    9
  • Leerseite
    [50]
  • Kapitel: Geweckte Erwartungen: Die Inszenierung von Licht und Kraft (1880-1890)
    [51]
  • Kapitel: Begründete Notwendigkeit: Leitmotive in der Etablierungsphase (1890-1914)
    [161]
  • Kapitel: Stadt und Strom: Städtische Elektrizitätszentralen
    163
  • Kapitel: Raumgreifende Vernetzung: Überlandwerke
    231
  • Leerseite
    [278]
  • Kapitel: Elektrizität und- Arbeit: Zur sozialen Programmatik der Elektrizität
    279
  • Leerseite
    [324]
  • Kapitel: Kriegs- und Nachkriegsjahre: Festigung und Ausbau des Systems (1914 - 1930)
    [325]
  • Leerseite
    [366]
  • Anhang
    367
  • Leerseite
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

klare technische Situation: Die rasche Folge von Innovationen sowie die 
sich herauskristallisierende Konkurrenz von Gleich-, Wechsel- und seit 1891 
Drehstromkraftwerken verunsicherte so, daß Abwarten den Stuttgarten als 
beste Verhaltensweise erschien. Anfang der 1890er Jahre führte dieser 
„Systemstreit‘“ in vielen Städten zu einer Stagnation des Entscheidungs- 
prozesses. Zwar hatte die Frankfurter Internationale Elektrotechnische Aus- 
stellung das erklärte Ziel, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Anla- 
gen durch Versuchsaufbauten endgültig zu klären. Doch wurde als Ergeb- 
nis nur die vage Formulierung festgehalten, daß jedes System „seine Be- 
rechtigung‘“ habe.° Hinter den technischen Systemen standen unterschied- 
liche Nutzungsvisionen elektrischer Energie. Gleichstrom konnte nur über 
kurze Strecken übertragen, dafür aber in Akkumulatoren gespeichert wer- 
den. Für Gleichstromkraftwerke votierten daher diejenigen, die nur einen 
innerstädtischen Bedarf an Elektrizität vermuteten, Elektrizität also als stád- 
tischen „Luxus“ betrachteten. Wechselstromkraftwerke standen demgegen- 
über für die umfassende und flächendeckende Stromversorgung. Sie konn- 
ten außerhalb von Städten gebaut werden, wo ihrer Expansion gewisserma- 
Ben nichts im Weg stand.“ 
Trotz dieser technisch schwierigen Lage konnte der Stuttgarter Gemein- 
derat seine sprode Haltung gegeniiber technischem Fortschritt Anfang 1890 
nicht länger durchhalten. Vor allem der wachsende Druck der Stuttgarter 
Oberschicht führte zur Einstellungsänderung des städtischen Gremiums. In 
einer Eingabe argumentierte etwa der Hotelbesitzer Marquardt mit dem Ver- 
gleich zu anderen Städten. „Man muß die Plätze und Strassen in Berlin, in 
Elberfeld, in Darmstadt gesehen haben, um sich eine Vorstellung von dem 
Licht-Effect [...] zu machen“, forderte er die Gemeinderäte zum Umdenken 
via Anschauung auf.° Als nach dem Grundsatzbeschluß des Gemeinderats 
nichts geschah, reichten eine ganze Reihe von Laden- und Hotelbesitzern 
unter Hinweis auf die technischen Vorzüge der elektrischen Beleuchtung 
ein Gesuch ein, 
„in möglichster Bälde die Errichtung einer oder mehrerer Central- 
Anlagen für elektrische Beleuchtung veranlassen zu wollen oder 
dahingehende Gesuche begünstigen zu wollen, damit die Haupt- 
und Residenzstadt, deren Verwaltung sich stets die Errungenschaf- 
ten der Neuzeit zu Nutzen gemacht hat, auch in den Kreis derjeni- 
°% Vgl. „Eine neue Zeit..!“ 1991, S. 18-21. 
" Auch die Drehstromübertragung von Lauffen am Neckar nach Frankfurt am Main im Rahmen 
der Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891 führte keineswegs dazu, auch wenn 
dies in der elektrotechnischen Literatur häufig so dargestellt wird, daß in den Folgejahren nur 
noch Wechsel- und Drehstromwerke gebaut worden wären. Noch 1910 beschreibt die Bauwelt 
ausführlich die t&chnisch-planerischen Probleme für alle drei Syteme (1910, S. 19f.: Die Anlage 
von Elektrizitäts-Werken). 
®% StAS Depot B CXVII 1 Bd. 5 Nr. 39, Bl. 10. 
181
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welches Wort passt nicht in die Reihe: Auto grün Bus Bahn:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.