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Sociologus, N.F. 15.1965

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 75.1899

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710079
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710079
Persistenter Identifier:
BV042558084
Titel:
Institutionen des römisch. Rechts
Untertitel:
[S.S.] 1886
Autor:
Eck, Ernst
Blanck, Friedrich
Erscheinungsort:
[Berlin]
Erscheinungsjahr:
1886
Umfang:
[ca. 210] Bl.
Beschreibung:
Rechtswissenschaft
Zusätzliche Information:
Enth. außerdem: Institutionen des römischen Rechts
Signatur:
Hdschr. Koll. 266
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Rechtswissenschaft

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 75.1899
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXV. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1899 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 7. Januar 1899 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 14. Januar 1899 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 21. Januar 1899 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 28. Januar 1899 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 4. Februar 1899 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 18. Februar 1899 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 25. Februar 1899 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 4. März 1899 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 11. März 1899 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenartikel: Fortschritte in der Erdbebenforschung / Greim, G.
    [153]
  • Zeitschriftenartikel: Die Erforschung der verzauberten Mesa (La Mesa encantada) durch F. W. Hodge
    155
  • Zeitschriftenartikel: Die Anbetung der Ringelnatter / Stieda, L.
    160
  • Zeitschriftenartikel: Straussenzucht in Südafrika / Passarge, Anton
    163
  • Zeitschriftenrezension: Hans Meyer: Das deutsche Volkstum. Unter Mitarbeit von H. Helmholt, A. Kirchhoff, H. A. Köstlin, A. Lobe, E. Mogk, K. Sell, H. Thode, O. Weise, J. Wychgram. Mit 30 Tafeln / Andree, R.
    165
  • Zeitschriftenrezension: John Tyndall: In den Alpen. Autorisierte deutsche Ausgabe. Mit einem Vorworte von Gustav Wiedemann. Mit in den Text eingedruckten Abbildungen
    165
  • Zeitschriftenrezension: V. v. Haardt: Nordpolarkarte. Massstab 1:5000 000. Vier Blätter in vielfachem Farbendruck. 172 X 148 cm / S.
    166
  • Zeitschriftenartikel: Kleine Nachrichten
    166
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 18. März 1899 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 25. März 1899 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. April 1899 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. April 1899 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. April 1899 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. April 1899 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. April 1899 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 6. Mai 1899 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 20. Mai 1899 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 27. Mai 1899 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Juni 1899 / Andree, Richard
    [329]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Juni 1899 / Andree, Richard
    [345]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Juni 1899 / Andree, Richard
    [361]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Juni 1899 / Andree, Richard
    [377]
  • Nachsatzblatt
    489
  • Hinterer Buchspiegel
    491
  • Hinterer Einband
    492
  • Farbkeil
    493

Volltext

Bruuns Besuch bei den Höhlenbewohnern des südlichen Tunesien. 
107 
nebst deren Kindern, sowie entferntere Verwandte zu 
zählen sind. — Der Kalif ist sehr reich an Datteln, 
Oliven, Schaf-, Ziegen-, Kamelherden und fruchtbaren 
Getreidefeldern. Seine Söhne verfügen über keinen ei 
genen Besitz, erst bei dem Tode des Vaters fällt ihnen 
ein solcher zu, vorausgesetzt, dafs sie nicht vorziehen 
sollten, das gemeinsame Leben wie bisher fortzusetzen. 
Obgleich eine patriarchalische Organisation herrscht, hat 
dennoch jede Familie ihre eigene Domäne für sich. 
Der Boden des Thaies um Hadege ist Alluvialland, 
bestehend aus Lehm und Mergel und wie geschaffen für 
unterirdische Wohnungen; diese sind wärmer im Winter 
und kälter im Sommer als wie die oberirdischen Wohn 
stätten und bieten aufserdem reichlich Schutz gegen 
Diebe, und auch das Vieh findet bessere Unterkunft. Der 
Thalboden ist wellenförmig und setzt sich zusammen aus 
kleinen Hügeln und Abhängen, getrennt durch Vertie 
fungen, in denen sich das Wasser während der Regenzeit 
ansammelt. Von oben gesehen, gleicht das Ganze einem 
umgestülpten Sandhaufen, dessen Rinnen durch Dattel- 
und Palmbäume gekrönt sind. 
Über die Konstruktion der Troglodytenwohnungen 
giebt Bruun eine eingehendere Schilderung: Ein unter 
irdischer Gang in Mannshöhe ist in den Felsen gebohrt, 
bis auf den Grund eines grofsen, viereckigen, gegen den 
Himmel offenen, und mit senkrechten Mauern um- 
schlofsenen Grabens. Der Boden dieses Grabens dient 
als Hof; durch kleine Öffnungen kommt man in oblonge 
Gemächer, deren Decken wie eine Wiege gewölbt sind; 
diese dienen als Speicher, Ställe oder auch als Woh 
nungen. Der Hof hat gewöhnlich 6 m Seitenlänge; die 
Seitengemächer sind bis zu 8 m lang, aber kaum 4 m 
breit; sie sind durch eine Thür verschlossen. Auch am 
Ein- und Ausgang des Hofes ist eine Thür angebracht.— 
Im Hofe hält man sich für gewöhnlich auf, bei Regen 
wetter zieht man sich natürlich in die Seitengemäcber 
zurück; die Haustiere halten sich gleichfalls im Hofe 
auf, doch werden auch zu beiden Seiten des Ganges, 
welcher nach dem Hofe führt, oft Grotten angebracht, 
um den Pferden und Maultieren Unterkunft zu geben. 
Es ist natürlich in den Grotten immer dunkel, da das 
Licht nur vom Hofraume her eindringt. 
Die Wohnung des Kalifen ist etwas komplizierter. 
Von einem zu ebener Erde gelegenen, und mit Oliven 
und Datteln bepflanzten Raume führen Gänge bis zu den 
unterirdischen Häusern, sechs an der Zahl, und nahe 
bei einander liegend. Die beiden ersten Häuser bilden 
ein Ganzes; ein einziger Zugang führt von aufsen her 
dorthin. Sie stehen unter sich durch einen inneren 
unterirdischen Gang in Verbindung. In dem Hofe am 
Eingang befinden sich fünf Grotten für Pferde und Schafe, 
eine Küche, eine Cisterne und das Vorratsmagazin. Der 
zweite Hof und die ihn umgebenden zehn Grotten dienen 
den Söhnen des Kalifen samt ihren Weibern und Müttern 
als Wohnung. 
In der Nacht bewohnt der Kalif eine benachbarte 
Grotte bei seiner dritten Frau, aber Tags über hält er 
sich mit dem Rest seiner Familie im zweiten Hofe auf, 
woselbst gekocht und gemeinsam gespeist wird. Der 
Hof wird von grofsen Krügen eingenommen. Scheich Amor 
hat eine Grotte für jede seiner beiden Frauen und eine 
dritte für seine Mutter; zwei Grotten sind für Gerste be 
stimmt. In den Grotten der Weiber herrscht gröfste 
Ordnung; eine jede stellt ihre Haushaltungsgeräte auf 
Mauervorsprünge im Grunde der Grotte, ähnlich wie 
unsere Hausfrauen ihre Kochgeschirre längs den Wänden 
ihrer Küchen aufstapeln. In der Mitte der Grotte, deren 
Boden mit Matten oder Teppichen belegt ist, steht das 
mit einem Teppich bedeckte Bett, ähnlich einem grofsen, 
Fig. 5. Ansicht von Douirat. Südtunesien. 
niedrigen Tisch. Man legt sich darauf nieder, ohne sich 
auszukleiden. Die mit Kalk geweifsten Wände sind mit 
Waffen aller Art, Schüsseln, Netzen u. a. geziert. 
Zur dritten Wohnung des Kalifen gelangt man durch 
einen Gang, mit Grotten auf beiden Seiten für Pferde 
und Maultiere. An die Wohnung schliefst sich ein Fest 
saal an, dessen Decke gewölbt ist und von Säulen ge 
tragen wird. Bei der Eingangsthür befinden sich zwei 
als Getreidespeicher dienende Grotten. Ein anderer Hof 
wird von einer Negerfamilie eingenommen, welche die 
beiden Pferde der Söhne des Kalifen, sowie die Maul 
tiere des letzteren zu versehen hat. 
Aufser diesen Grotten besitzt der Kalif auch noch 
mehrere in der Umgebung von Hadege. Noch weiter 
hinaus sind noch andere ihm gehörige Grotten, welche 
zur Zeit der Ernte benutzt werden, wenn es gilt, die 
fruchttragenden Bäume gegen Plünderer zu schützen. 
Mit wenigen Ausnahmen waren alle Grotten, welche 
Bruun zu sehen bekam, einander sehr ähnlich. In Sidi- 
ben-Aissa waren Grotten, welche durch einen bedeckten 
Gang mit der Aufsenwelt in Verbindung waren, derart, 
dafs man den Hof von aufsen sehen konnte. In Beni- 
Sultan waren Gänge mit Stufen schräg gegen den Hof 
abführend; die Form der Grotten war nicht regelmäfsig. 
In Douirat (Fig. 5), im südlichen Tunesien, fand Bruun 
noch eine andere Art von Grotten. Dort waren an den 
Seiten der Hügel Kammern von der Gröfse und Form 
der oben beschriebenen eingegraben. Vor dem Eingänge 
befand sich ein umschlossener Hof, in welchen man ein 
Haus gebaut hatte. Von der Mitte des Hauses führte 
ein Korridor nach der Grotte. Diese Art der Bauweise 
hat den Vorteil, dafs man sich in den kühlsten Teil der 
Wohnung zurückziehen kann; auch ist sie um so leichter
	        

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