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Globus, 15.1869

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 15.1869

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710204
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710204
Persistenter Identifier:
BV042774522
Titel:
Die englischen Krankenhäuser im Vergleich mit den deutschen Hospitälern
Autor:
Güterbock, Paul
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Hirschwald
Erscheinungsjahr:
1881
Umfang:
VI, 133 S.
Beschreibung:
Medizingeschichte
Zusätzliche Information:
Seperat-Abdruck aus Eulenberg's Vierteljahrsschrift für gerichtl. Medicin u. öffentl. Sanitätswesen. N.F. XXXIII. u. XXXIV.
Signatur:
2015 A 1230
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 15.1869
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [V]
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Die Neucaledonier. II. / Meinicke, Karl
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Samuel Bakers Plan zur Eroberung der Länder am obern Nil und an den centralafrikanischen Seen / Andree, Karl
    201
  • Zeitschriftenartikel: Enthüllungen über Paraguay / A.
    204
  • Zeitschriftenartikel: Das Familienleben im islamitischen Osten. II. / Vambery, Hermann
    208
  • Zeitschriftenartikel: Caracas, die Hauptstadt von Venezuela. I. / Engel, Franz
    210
  • Zeitschriftenartikel: Ida Pfeiffer auf Sumatra / Lambrecht, F.
    212
  • Zeitschriftenartikel: Eine angebliche Ruinenstadt in Südostafrika
    213
  • Zeitschriftenartikel: Die Eishöhle im Territorium Washington / Kirchhoff, Theodor
    216
  • Zeitschriftenartikel: Der Vampyr in Bulgarien
    218
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    219
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Theodor Kirchhofs : Die Eish 
drehtes Tau . und halbwarm ausgezogenem Zuckerkand zu vergleichen , so wie ihn amerikanische Hausfrauen zu machen lieben , ist die schwarze breiartig hinfließende Lavamasse an den festeren Basaltwänden der Höhlen hier und da hängen geblieben , wo sie erkaltete ; mitunter hat die dickflüssige Masse weichere Theile des dahinter liegenden Gesteins nach sich ge - zogen . Die mit Gewalt umherspritzende und von unten gegen die Decke geschleuderte Lava zeigt sich dort in ange - klebten Lavazapfen und in erkalteten Lavatropfen , die mitunter traubenartig an einander hängen . 
In mehreren dieser Höhlen hat man kleine Anhäufungen von Eis gefunden , welche sich wohl im Winter dort gebildet haben . Eine der Höhlen kann man im wahren Sinne des Worts eine Eishöhle nennen , und diese ist es , mit der wir uns hier näher beschäftigen wollen . Das Eis darin hat eine Mächtigkeit von 200 Fuß Länge bei 20 bis 30 Fuß Breite und bis jetzt noch nicht ergründeter Tiese . Die obere Decke der Höhle ist mit einer fingerdicken Eiskruste überzogen , an welcher eine Menge von Eiszapfen hängen ; von diesen reichen manche bis an den Boden herab . Hin und wieder stehen Eissäulen stalaktitartig in der Höhle da . Der zwischen der Hauptmasse des Eises und der Decke befindliche Raum ist etwa acht Fuß hoch , verkleinert sich aber von Jahr zn Jahr , da das Eis , wenn auch sehr langsam , an Mächtigkeit zunimmt . Bei Fackellicht gewährt diese natürliche Eiskammer einen überraschend schönen Anblick ; wie von Tausenden von Diamanten glitzert und blinkt es an der Decke ; die krystall - hellen Eissäulen und Eiszapfen nehmen sich , im Gegensätze zu den pechschwarzen Wänden der Höhle , herrlich aus . In der heißen Jahreszeit verursacht das durch die hohlen Sta - laktiten rieselnde nnd von den Zapfen herabtröpfelnde Wasser seltsame Töne , so daß man glauben möchte , man sei hier in die geheime Werkstatt von Berggeistern eingedrungen . 
Wie aber ist das Eis in diese Höhle gekommen und wie erhält es sich dort das ganze Jahr über ? Nichts zeigt draußen an , daß Eis unter dem felsigen Boden verborgen liegen könne . Im Sommer ist es bei Tage in jenen Wal - düngen angenehm warm , wenngleich die Nächte sast immer sehr kalt sind . Hart am Eingange der Höhle wachsen Erd - beeren und eine Art wilder Heidelbeeren ( wliortle - berry ; hier zu Lande „ Hukkelbeereu " genannt ) . Besucher Pflegen im Sommer Eisstücke aus der Höhle zu brechen und ins Freie zu tragen ( wo sie schnell zerschmelzen ) , um Wasser zum Tränken für ihre Pferde zn erlangen . Betrachten wir das Innere der Eishöhle etwas genauer . 
Die Hauptöffnung , durch welche man auf einer darin angebrachten 20 Fuß langen Leiter bis auf den Boden der Höhle gelangt , liegt ungefähr in der Mitte der Eishöhle . Unten erstreckt sich das Eis zu beiden Seiten wie ein ge - frorener Strom , mit einer Gcsammtlänge , wie früher be - merkt , von etwa 200 Fuß , bei unregelmäßiger Breite , von 20 bis zu 30 Fuß . 
An dem einen Ende der Höhle ist eine Spalte im Felsen , die weiter in das Innere der Erde führt . Dieselbe ist aber zum Theil von Eis verschlossen , verschließt sich von Jahr zu Jahr mehr , und ist so enge , daß sich ein Mann nicht hindurch - zwängen kann . Was dahinter liegt , ob eine zweite Eishöhle oder ein leerer Höhlenraum , ist noch nicht ermittelt worden . 
Am andern Ende der Höhle , oben über der Haupteis - masse , befindet sich eine größere Oessnuug , 4 bis 5 Fuß hoch ltnb doppelt so breit , woraus ein auch im Hochsommer kalter Luftzug in gleichmäßigem Zuge hervorkommt . Dringt man durch diese Oeffnuug vor , so gelangt man bald in einen zweiten kleinern höhlenartigen Raum , der hier und da Spu - ren von Eis enthält . Derselbe erweitert sich gegen die Mitte zn der Größe eines großen Zimmers , ist aber sehr nnregel - 
Globus XV . Nr . 7 . ( April 1869 . ) " 
) le im Territorium Washington . 217 
mäßig gestaltet , da die Felsen vielfach eingestürzt sind . Vom jenseitigen obern Ende dieser Höhle sührt ein in schräger Richtung emporsteigender , spaltenähnlicher , gegen 6 Fuß langer Ausgang , der Oessnuug eines Kamins zu vergleichen , in einer Entfernung von etwa 150 Ellen von der großen Eishöhle in ein brunnenartiges , gegen 8 Fuß tiefes Loch , das wieder ins Freie mündet . 
Der zuletzt beschriebene Ausgaug ist , so zu sagen , das Zug - loch , der Schornstein der Eishöhle . Er scheint die äußere Lust gleichsam einzusaugen . In der kleinern Höhle kühlt sich diese ab und strömt dann durch die untere Oeffnuug in gleichmäßig kaltem Zuge hinunter in die große Eishöhle und hin über die Haupteisfläche . Das Seltsame bei diesem Luftznge ist seine auch im Sommer fühlbare Kälte ; sonst er - klärt er sich durch den zuletzt genannten kaminartigen Aus - gang , in Verbindung mit dem schaftähnlichen Haupteingang zur Eishöhle , durch welchen die eingedrungene Lust wieder ausströmen kann . 
Dieser Luftzug ist es ohne Zweifel , dem das Eis seine Entstehung und Erhaltung zu verdanken hat ; er ist es , der in der Höhle , so zu sagen , als Resrigerator dient . Ueber der Eishöhle ist der Basalt voll von feinen Rissen , durch welche im Frühjahr das schmelzende Schneewasser langsam herab - sickert und bei genügendem Kältegrad in der Höhle Material zu Eis die Hülle und Fülle giebt . Bei Tage im Sommer allerdings bildet sich in der Höhle kein Eis , dessen Ober - fläche alsdann vielmehr feucht und im langsamen Schmelzen begriffen scheint ; aber im Winter nnd im Frühjahr , wenn das schmelzende Schneewasser herabznsickern beginnt , und in ge - ringerm Maßstabe auch in den kalten Sommernächten , findet jener Gesrierproceß ohne Zweifel statt . Als sich das erste Eis in der Höhle bildete , ist dasselbe wohl meistens im Sommer wieder weggethaut ; aber im Laufe der Jahre , viel - leicht durch kalte Sommer begünstigt , erhielt es sich mehr und mehr und gewann allmälig an Mächtigkeit , bis es sich jetzt , statt weniger zu werden , jedes Jahr schneller anhäuft . In Folge seiner ungewöhnlichen Dichtigkeit , die es dem lang - sonn und gleichmäßig ans seiner Oberfläche gefrierenden , nur tropfenweise herabsickernden Schneewasser zu verdanken hat , schmilzt jetzt auch in warmen Sommertagen nur sehr wenig davon fort . 
Die Entdeckung der Eishöhle verdankt man den Jnd i a - nern . Dieselben behaupten , noch eine große Eishöhle in jener Gegend zu kennen , wollen aber ohne bedeutende Geld - entschädignng , die zu zahlen man nicht geneigt ist , ihre Lage den Weißen nicht verrathen . Bereits vor acht Jahren be - zog der Vereinigte - Staaten - Militärposten bei Dalles von dorther seinen Eisbedarf für die Sommermonate . In neuerer Zeit hat man angefangen , das Eis als Handelsartikel von der Eishöhle zn verschiffen , namentlich in solchen Jahren , wenn bei besonders milden Wintern der Columbia nicht zu - friert und sich auch sonst nur wenig Eis in dieser Gegend bildet , worauf man fast als Regel jedes dritte Jahr rechnen kann . Das Eis wird in Blöcken ausgebrochen uud auf Packthieren , die man jedes mit 200 Pfund Eis beladet , Nachts iu Säcken nach dem Columbia trausportirt und von dort ans Dampfern nach Portland und Dalles geschafft . Wegen der Festigkeit des Eises schmilzt auf dem Landtransport nur sehr wenig davon . 
Die Eisconsnmenten ziehen das Höhleneis wegen seiner Klarheit und Dichtigkeit dem im Columbia ausgesägten Eise vor . In Portland und Dalles kann jenes aber nicht für weniger als 5 Cents per Pfund geliefert werden , wogegen das Colnmbia - Eis nur V / 2 bis 2 Cents per Pfund kostet . Wegen dieser großen Differenz im Preise lohnt sich die Spe - culation in Höhleneis nur nach besonders milden Wintern , — 28
	        

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