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Die Baudenkmale in der Pfalz, 2

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Bibliographische Daten

fullscreen: Die Baudenkmale in der Pfalz, 2

Mehrbändiges Werk

Strukturtyp:
Mehrbändiges Werk
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-715031
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-715031
Persistenter Identifier:
BV043214701
Titel:
Die Baudenkmale in der Pfalz
Erscheinungsort:
Ludwigshafen a. Rh.
Verlag:
Lauterborn, Bayerischer Architekten- und Ingenieur-Verein
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände
Wissensgebiet:
Kunst

Band

Strukturtyp:
Band
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710417
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710417
Persistenter Identifier:
BV043214728
Titel:
Die Baudenkmale in der Pfalz, 2
Erscheinungsjahr:
1889
Umfang:
252 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Signatur:
LK 11100 B357-2
Zusätzliche Information:
In Fraktur
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Baudenkmale in der Pfalz
    -
  • Die Baudenkmale in der Pfalz, 2
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Kapitel
    1
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichniß des II. Bandes
    251
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Hochufer von Iockgrnn noch im iNuttelalter stattfand, ist wohl zu vermuthen. Line solche 
von der Natur für einen befestigten Hlatz so sehr begünstigte Lage, wie die Landzunge 
von Jockgrim, welche nach drei weiten frei ca. 30 bis ^0 Meter über der Rheinniederung 
liegt und von steilen Abhängen umgeben ist, eignete sich vorzugsweise zur Schaffung eines 
festen Wohnsitzes, dessen Anlage jetzt noch unsere Bewunderung erregt. Die gewaltige 
Umfassungsmauer zeigt eine meisterhafte Ausführung. Jockgrim gehörte im frühen Mittel­ 
alter zum Bisthum Lpe^er und zum Ltift Weißenburg; über die Lrbauung der Veste ist 
Nichts bekannt. Im Bauernkriege to25 wurde das schloß Jockgrim von dem Lauter- 
^---- 
N. 1: 5000. 
burger Haufen eingenommen und nur die 5tärke der Mauern rettete die Festung vor Schleifung 
(siehe Hartselders Bauernkrieg L. 202); hingegen fällt in diese Zeit die Zerstörung der Tchloß- 
gebäulichkeiten. Man vermuthet, daß es die Pröpste von Weißenburg waren, welche ums Jahr 
1(380 sich diesen festen 5itz am Rheingestade gründeten. Das Schloß soll an der Stelle des 
jetzigen Schulhauses (Angriffseite) gestanden haben, damit dürfte aber nur ein Dienstgebäude 
gemeint sein. Leider ist der an der Spitze gegen Osten gestandene Abschluß der Ringmauer, 
bestehend in einem gewaltigen runden Thurme mit zwei Lckthürmchen, in den l(820er 
Jahren abgebrochen worden. Immerhin stehen noch die Langseiten der Ringmauer, welche 
bei einer Höhe von sO bis s2 Meter eine Stärke von unten ca. 3.00, oben von l.30 Meter 
hat. Der obere Aussatz der Mauer, 2.80 Meter hoch, (.30 Meter stark, zeigt die mittel­ 
alterlichen Schießluken, an ihn sind die Scheuern der nur eine Gasse bildenden Bauernhäuser 
angebaut. Lin stark hervortretendes, ebenfalls mit Backsteinen eingewölbtes Bogengesims 
aus Lonsolen von Sandstein ruhend, krönt den oberen Theil der Mauer, welche dadurch ein 
malerisches Aeußere erhält. 
Nach Gärtner, Band II, Seite 389, besserte Bischof Ludwig von Speyer ((^78 
bis (508) die Ringmauern aus und ließ dieselben decken sowie mit einer Wachtstube versehen.
	        

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