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mirador

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

mirador: mirador

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710506
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710506
Persistenter Identifier:
BV043464029
Titel:
Die Marienkirche zu Danzig
Autor:
Gruber, Karl
Keyser, Erich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Dt. Kunstverl.
Erscheinungsjahr:
1929
Umfang:
90 S., [31] Bl. : zahlr. Ill.
Beschreibung:
Kunst
Signatur:
2014 C 6
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände
Wissensgebiet:
Kunst

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Baugeschichte der Marienkirche
Sonstige Person:
Erich, Keyser Erich gnd http://d-nb.info/gnd/ 11872214X Keyser
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände

Tafel

Strukturtyp:
Tafel
Titel:
14. Querhaus nach Norden
Sonstige Person:
,
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 66.1894
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXVI. Bandes
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2 / Andree, Richard
    [17]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3 / Andree, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4 / Andree, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5 / Andree, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6 / Andree, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14 / Andree, Richard
    [213]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15 / Andree, Richard
    [229]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16 / Andree, Richard
    [245]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17 / Andree, Richard
    [261]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18 / Andree, Richard
    [277]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19 / Andree, Richard
    [293]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20 / Andree, Richard
    [309]
  • Zeitschriftenartikel: Pastuchows Besteigung des Ararats / Seidlitz, N. von
    [309]
  • Zeitschriftenartikel: Die mittlere Tiefe der Oceane / Schott, Gerhard
    315
  • Tabelle
    316
  • Tabelle
    317
  • Zeitschriftenartikel: Ein altmalaiischer Sittenroman / Grabowsky, F.
    317
  • Zeitschriftenartikel: Die Stellung der Missgeburten in Siam / Seidel, H.
    318
  • Zeitschriftenartikel: Die Waldgrenzen in Südrussland / Krause, Ernst H. L.
    320
  • Zeitschriftenartikel: Der Ursprung des Pfeilgiftes der Buschmänner / Brincker, P. H.
    321
  • Zeitschriftenartikel: Die Quelle der Moskwa / Krahmer
    321
  • Zeitschriftenartikel: Entdeckung neuer Bildwerke vom Santa-Lucia-Typus in Guatemala / Sapper, Karl
    322
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdteilen
    322
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21 / Andree, Richard
    [325]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22 / Andree, Richard
    [341]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23 / Andree, Richard
    [357]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24 / Andree, Richard
    [373]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #21 fehlt]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

204 
Ign . Goldziher : Die Handwerke bei den Arabern . 
Hassan war ein Städter ; in seiner Heimat waren Ackerbau und Handwerke nickt verachtete gungen . Seine Landsleute , die auch für die Aufnahme der neuen Religion günstig gestimmt waren , hatten immerfort den Spott der Stockaraber zu erdulden e ) , die sie nicht als ebenbürtig betrachteten und mit dem achteten Nabat gleichstellten6 7 ) . Desto merkwürdiger und beweisender für den hlofs formelhaften Wert dieser Art von Spott ist es , wenn wir beobachten , dafs derselbe Hassan auch seinerseits wieder den Gegenständen seiner Feindschaft , den „ Schmied“ und den „ Blasbalg“ , vorwirft . Auch er glaubt , die Familie des Kurejsliiten Al - 'Asi b . al - Mughira , den man den „ Blödesten des Kurejshstammes“ zu nennen pflegte , aufs tiefste zu niedrigen , wenn er gegen ihn folgende Satire verbreitet : 
„ Schmiedesöhne ! wenn ihr euch eures Stammsitzes rühmt , so prahlt ihr nur mit dem Blasbalg vor dem Thore des Ihn Gundac , 
Den euer Vater errichtet hatte , noch bevor er sein Haus baut in Hars ; so machet denn ein Geheimnis aus dem verstofsenen Schmied ; 
Und werfet fort die Asche des Blasbalges“ u . s . w . 8 ) . 
Und auch sonst nennt er die Familie der Mugliira „ Schmiedeknechte“ ( abidu kujün ) , deren Vater „ vor dem Blasbalg die Asche sammelt9 ) . “ 
„ Dies ist euer Handwerk , das seit ewigen Zeiten bekannt ist , Pfeile verfertigen und fein Kessel flicken10 * ) , “ 
Auch den Dichter Näbigha läfst man in einem , lich nicht echten Gedichte , den ihm unholden König No man von Hira damit verhöhnen , dafs er „ der Erbe eines sä’igh“ , eines Goldschmiedes sei , womit er das theton des „ Feiglings“ verbindet11 ) . Die Philologen haben in der That herausgefunden , dafs der mütterliche Grofsvater des Königs in Fadak Goldschmied war12 ) . Und auch der Mu allaka - Dicliter Amr b . Kultliüm benutzt diesen Flecken , der die Abstammung desfelhen Königs verunziert haben soll , zur Verspottung seiner Mutter ( der Tochter eben jenes Goldschmiedes aus Fadak ) : 
„ Sulejmä erwartet doch nicht , dafs in dem Königsschlofs Chawarnak Schmiede - und Panzerverfertiger13 ) sein werden ! “ 
und zu ihrem Sohne , dem König No'man , gewendet , ruft er : 
„ Möge Gott verpönen den , der unter uns am nächsten ist zur Schmach , der schimpflichste ist vermöge seines ( lichen ) Oheims und der schwächste , hinsichtlich seines Vaters ; 
Und der würdigste , dafs sein Oheim am Balge blase , in Jathreh ( Medina ) , Ohrgehänge und Weiberschmuck schmiede 14 ) . “ 
Der Dichter war wohl , als er dem Könige seine Schmähworte zurief , in gehöriger Entfernung von dessen Machtkreise . 
In der ersten Zeit des Islam waren bei den arabischen Dichteim für Ehre und Schmach noch immer die Ideen und Gesichtspunkte des Heidentums in Geltung . Darum schwindet auch der „ Schmied“ und der „ Blasbalg“ nicht von der Liste ihrer Schmähworte , in welchen man leicht gewisse ständige Typen nacliweisen könnte . Der Dichter Gerir , dessen Wettstreit mit seinem Rivalen Al - Farazdak zu den fruchtbarsten poetischen Anlässen der 
6 ) Vergl . meine Muhammedanischen Studien , I , S . 93 . 
7 ) z . B . Aghäni , XIII , 120 , 5 , nabat bi - Jathriba . 
8 ) Diwan des Hassan ed . Tunis 1281 , p . 63 ult . 
u ) Ebend . S . 96 , 1 . 
1 ( 1 ) Ebend . S . 95 , 2 . 
n ) Six poets ed . Alilwardt , Nab . App . 41 , 2 . 
12 ) Aghäni , IX , p . 169 , 2 . 
13 ) Nassäg , Weher ; im Arabischen wird das Wort nsg auch von der Verfertigung des Ringelpanzers gebraucht und an dieser Stelle ist wohl dies Geschäft gemeint . 
14 ) Aghäni , ebend . S . 124 . 
älteren Umejjadenzeit gehörte , wirft seinem Gegner die Beschuldigung entgegen : 
„ Der Zügel war deinem Vater versagt , aber nicht war ihm 
der Blasbalg versagt , “ 15 ) 
d . h . er war weit entfernt ein Ritter zu sein , hingegen war er ein gemeiner Handwerker . Und solche schauungen beherrschten zu jener Zeit auch noch die allgemeine Gesellschaft . In Küfa war eine zum Stamme Asad gehörige Familie , nach dessen einem Mitgliede sogar eine Moschee ( Simäk ) ihren Namen erhielt , stand des Spottes darüber , weil sie unter ihren Urahnen einen gewissen Hä 1 ik b . Amr zählte , der ein feger gewesen sein soll1 ( i ) . Er ist der Heros eponymos für dies Handwerk ; man nennt die , welche es ausüben , mit dem schwer erklärbaren Namen Häliki17 ) . 
Kremer hat in grofsen Zügen die Einflüsse kennzeichnet , unter welchen auf dem weiteren wickelungsgange des Islam die Handwerke aufhörten , eine blofse Sklavenbeschäftigung zu sein , sondern in stetem Fortschritt sich ihre Stellung in der freien sellschaft errangenls ) . Zu diesen Faktoren ist jedoch noch der Einfluss der religiösen Weltanschauung zunehmen , welche der Verachtung vor den Handwerken , wie sie das heidnische Arabertum hegte , ein gewicht bot . Hat ja die mohammedanische Tradition einigen Propheten Handwerke zugewiesen ; die biblischen Könige David und Salomo waren berühmte verfertiger 19 ) . 
Aber innerhalb dieser Weltanschauung bildeten sich wieder anderseits herabsetzende Vorurteile gegen stimmte Erwerbsgattungen heraus . Man klassifizierte zunächst die verschiedenen Beschäftigungsarten nach Mafsgabe der ihnen zugemuteten Würdigkeit . teristisch ist unter anderm die dem Khalifen Walid zu geschriebene Meinung , welche er in einem schreiben an einen seiner Statthalter kundgethan haben soll : „ Stelle den Weber und den Schuhmacher auf eine Rangstufe , auf eine andere den Schröpfmeister und den Tierarzt , auf eine andere den Trödler und Wechsler , auf eine andere den Schullehrer und den Eunuchen ; der Sklavenhändler und der Satan sind auf der gleichen Stufe“ 20 ) . 
An mehrere Einzelheiten dieser Rangordnung liefsen sich mannigfache kulturhistorische Bemerkungen knüpfen , die bei dieser Gelegenheit zu weit führen würden , wohl es sehr verlockend wäre , z . B . die niedrige Stellung , welche dem Pädagogen zugeeignet wird , näher zu leuchten . Dies ist jedoch nicht der Ort dafür , da wir es hier lediglich mit den Handwerken zu thun haben . Unter diesen hat man besonders einige als sehr würdigend hingestellt . „ Drei Beschäftigungen — so lieifst es weiter — wurden immer nur von den niedrigsten Menschen geübt : die Weberei , das Schröpfen und die Gerberei“21 ) . Der Erwerb des Schröpfers wird in einer Tradition in einem Atemzuge mit dem „ Lohn feiler 
lö ) Cliizänat al - adab , II , p . 468 , 3 . 
16 ) Al - Balädhori ed . De Goeje , p . 264 . 
17 ) Der Diwan des Garwal b . Aus , zu 29 , 3 ( ausgabe S . 154 ) . 
18 ) Kulturgeschichte des Islam unter den lifen , II , S . 183 bis 186 . 
19 ) Vergl . Diwan des Garwal b . Aus zu 11 , 11 ( S . lio der Separatausgabe ) . Es ist immer verdächtig , wenn darauf in vorislamischen Gedichten , wie das ja so häufig zu finden ist , Bezug genommen wird ; siehe Wiener Zeitschr . für die Kunde des Morgenlandes , III ( 1889 ) , S . 363 . 
20 ) Al - Bäghib al - Isfahäni , Muhädarät al - udabä’ , 1 , p . 284 . 
21 ) Im babylonischen Talmud , Kiddüshin fol . 82a , wird eine Beihe von bedenklichen Handwerken aufgezählt ; die hier 
erwähnten drei sind unter denselben genannt .
	        

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