digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Anthropos, 51.1956

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Anthropos, 51.1956

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710506
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710506
Persistenter Identifier:
BV043464029
Titel:
Die Marienkirche zu Danzig
Autor:
Gruber, Karl
Keyser, Erich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Dt. Kunstverl.
Erscheinungsjahr:
1929
Umfang:
90 S., [31] Bl. : zahlr. Ill.
Beschreibung:
Kunst
Signatur:
2014 C 6
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände
Wissensgebiet:
Kunst

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Die Baugeschichte der Marienkirche
Sonstige Person:
Erich, Keyser Erich gnd http://d-nb.info/gnd/ 11872214X Keyser
Sammlung:
Tafelwerke und Bildbände

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 51.1956
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [V]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1956, Heft 1, 2
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1956, Heft 3, 4
    [417]
  • Zeitschriftenartikel: Krankheit und Krankheitsursachen bei den Ngadha (Mittel-Flores) / Arndt, Paul
    [417]
  • Zeitschriftenartikel: The Siane Language of the Eastern Highlands of New Guinea / Salisbury, Richard F.
    [447]
  • Zeitschriftenartikel: Eigennamen aus der Ordos-Mongolei / Kler, Joesef
    [481]
  • Zeitschriftenartikel: A Report on Blood Group Genetical Surveys in Eastern Asia, Indonesia, Melanesia, Micronesia, Polynesia and Australia in the Study of Man / Simmons, R. T.
    [500]
  • Zeitschriftenartikel: Mutter und Kind bei den Chinesen in Tsinghai. Dritter Teil: Das Neugeborene / Frick, Johann
    [513]
  • Zeitschriftenartikel: Les notions d'âme et de divinité en Afrique occidentale / Nicolas, François-J.
    [551]
  • Zeitschriftenartikel: P. W. Schmidts Studien über den Totemismus in Asien und Ozeanien / Bornemann, Fritz
    [595]
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Graf, Walter
    [735]
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    [747]
  • Literaturverzeichnis: Bibliographia
    [755]
  • Literaturverzeichnis: Publicationes recentes
    [816]
  • Literaturverzeichnis: Periodica
    [823]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 51, 1956, Heft 5, 6
    [833]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

P. W. Schmidts Studien über den Totemismus in Asien und Ozeanien 697 
den Nor unterrichten ältere Frauen die jüngeren Frauen in Onanie und Homo 
sexualität ; es wäre zu verwundern, wenn die Männer das nicht auch bei den 
männlichen Initianden täten. /823/ 
Im Süden ist eine Gruppe von Stämmen bekannt, bei denen das semen 
in exzessivem Umfang zur Befruchtung bestimmter Nährpflanzen, aber auch 
äußerlich an Menschen benutzt wird. 
Man hat darauf hingewiesen, daß sexuelle Exzesse am stärksten bei 
Stämmen entwickelt sind, die künstlerisch hervorragend begabt sind, besonders 
in Schnitzerei und Malerei. Bei einem Teil dieser Stämme gibt es ein höheres 
Wesen, das die eigene körperliche Schönheit liebt und pflegt, Meister der 
schönen Künste ist, selbst sexuelle Exzesse übt und andere dazu verlockt ; 
das ist der ältere der beiden Wunekau-Brüder im Ostgebiet, nördlich des 
Sepik. Es wäre zu untersuchen, ob nicht auch anderwärts solche mythischen 
Gestalten die Verbindung von körperlicher Schönheit und sexuellen Exzessen 
erklären. — Bei den Iatmül scheint der Heros Mwain-nang-gur [?] auch eine 
solche Rolle zu spielen. Er war ein schöner junger Mann ; besonders seine 
Nase war anziehend. Er war erfolgreich in Liebeshändeln und verführte alle 
Frauen. Deshalb wurde er von den Männern ermordet. Viele Zier- und Parfum- 
pflanzen werden mit ihm in Beziehung gebracht. Sein Schädel ist in seinem 
Clan eine kostbare Reliquie. Die Frauen treiben sich in seiner Nähe umher, 
weil noch immer ein erotischer Einfluß von dort ausgeht. /824/ -— Bei den 
Marind scheint Waba, die aufsteigende Sonne, eine ähnliche Stellung einzu 
nehmen. Aber durch den Geschlechtsverkehr mit der Erde während der Nacht, 
dem sie sich nur mühsam mit Hilfe des höheren Geistes Arawamb entreißen 
kann, hat sie den Todeskeim in sich aufgenommen, den sie der ganzen Mensch 
heit mitgeteilt hat. Hier hat die Erde über die Sonne, die Mutterrechtskultur 
über die totemistische Kultur gesiegt. Die Unsterblichkeit ist bei der Erde, 
die durch die Schlange dargestellt wird, geblieben ; wenn die Schlange alt 
geworden ist, streift sie bloß ihre alte Haut ab und beginnt wieder ein neues 
junges Leben. 
Den tiefsten Punkt in diesem Sexualismus erreichen die Marind, vor 
allem in ihren Geheimkulten : dem Rapa-Ritudl, dem imo-Ritual und dem 
Majo-Kitudl, die alle darin enden, daß ein Mädchen von allen anwesenden 
Männern mißbraucht, dann getötet und der Leichnam darauf von allen gemein 
sam verzehrt wird. Bei einem dieser Kulte werden ein Mädchen und ein Kandi 
dat in dem Moment, wo sie sich paaren, getötet und darauf die Leichname 
beider verzehrt. Da auf dem Gebiet des normalen Geschlechtsverkehrs ein 
tieferes Absinken nicht mehr möglich war, organisierte der Sosow-Geheimkult 
homosexuelle Orgien.
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viele Buchstaben hat "Goobi"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.