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Baessler-Archiv, 16/17.1933/34

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Baessler-Archiv, 16/17.1933/34

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710533
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710533
Persistenter Identifier:
BV043520220
Titel:
Kurtze Stricturen über das zweyte Pasquill des Hrn. Bergrath Lehmans, welches er unter dem Titul: Kurtze Fortsetzung des Erweises etc. in Druck zu geben sich erkühnet hat
Autor:
Pott, Johann Heinrich
Erscheinungsort:
[S.l.]
Erscheinungsjahr:
1756
Umfang:
8 S.
Beschreibung:
Alchemie und Chemie
Zusätzliche Information:
In Fraktur
Signatur:
2007 A 181
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.
Wissensgebiet:
Alchemie und Chemie

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 16/17.1933/34
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1933, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 16, 1933, Heft 2
    [105]
  • Zeitschriftenartikel: Wesen und Aufbau der Erziehung primitiver Völker / Hedenus, H.
    [105]
  • Zeitschriftenartikel: Bei den Orang Loeboe in Zentral-Sumatra / Helbig, Karl
    [164]
  • Zeitschriftenrezension: The Zodiac of Qusayr ‘Amra by Fritz Saxl. The Astronomical Significance of the Zodiac of the Qusayr 'Amra by Arthur Beer / Klüber, H. von
    [188]
  • Zeitschriftenrezension: James George Frazer, Mensch, Gott und Unsterblichkeit. Gedanken über den menschlichen Fortschritt / Preuss, K. Th.
    189
  • Zeitschriftenrezension: Karlin, Alma M. Der Todesdorn und andere seltsame Erlebnisse aus Peru und Panama / Krickeberg, W.
    190
  • Literaturverzeichnis: Büchereingänge
    -
  • Leerseite
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1934, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1934, Heft 2
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1934, Heft 3
    [103]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 17, 1934, Heft 4
    [155]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

WESEN UND AUFBAU DER ERZIEHUNG PRIMITIVER VÖLKER 
147 
*9' 
moralisch-sittliche Bildung keineswegs dem Zufall überlassen bleibt 1 , ja z. T. unmittelbar 
mit ersterer Hand in Hand geht 2 . 
Der Umfang der Unterweisung ist selbstverständlich bei den einzelnen primitiven 
Völkerschaften sehr verschieden. So erzählt Maaß 3 , daß man bei den Mentaweiern nur des 
wegen von Erziehung sprechen könnte, weil sie ihren Kindern nach Möglichkeit alles bei 
brächten, was „Kä-Käi-Käi“, d. h. heilig aber auch schrecklich ist“, während auf dem 
„benachbarten“ Sumatra (Menangkabau) oder auch auf Java und Bali die Schulung in 
handwerklich- technisch-künstlerischen wie auch in rein geistigen Dingen zuweilen in ihrer 
Art unübertrefflich ist. Eines ist jedoch fast überall für die höhere, sowohl wie auch besonders 
für die weniger differenzierte Schulung primitiver Völker charakteristisch: sie ist “hardly 
concerned with anything beyond his own little village community, and thè real centre of 
his life is his own community.” Das geht zuweilen so weit, daß der Primitive oft beim besten 
Willen nicht imstande ist, Dinge, zu denen für ihn kein gewohnheitsmäßiges und affektives 
Verhältnis besteht, überhaupt zu meistern 4 . 
Man treibt wohl z. B. gewisse astronomische Studien und beobachtet genau die Ge 
stirne, den Sonnenlauf, den Wechsel von Tag und Nacht usw., aber man tut es nur so weit, 
wie es zur Sicherung des eigenen Landbaus, der Schiffahrt usw. notwendig ist; ganz selten 
lediglich aus dem reinen Trieb des Forschens und Erkennens heraus. 
Dieser Zug ist von großer Bedeutung für das Verständnis Primitiver-Erziehung und 
ihrer Grundsätze. Man kennt z. B. bei den Naturvölkern — wie wir sahen — die einheimische 
Flora, Fauna, Topographie usw. derartig genau, daß es zuweilen sogar dem europäischen 
Forscher schwer fällt, es ihnen darin gleich zu tun. Aber in ihrem Wissen ist keine Systematik 
in unserem Sinne und damit ist auch die Vorbedingung echter logischer Erkenntnis zunächst 
für den Primitiven nicht gegeben. Fehlt z. B. zufällig in der Entwicklungsreihe bestimmter 
Pflanzen oder Tiere in einem bestimmten Gebiet die eine oder die andere Spezies, so wird 
man sich über ihre eventuelle Beschaffenheit keine Sorgen machen. Das hat natürlich zur 
Folge, daß dem primitiven Menschen die Einsichten in die biologischen und mechanischen 
Zusammenhänge so kaum zuteil werden können, und er daher auch nur schwer aus seiner 
magisch gebundenen Voreingenommenheit zu befreien ist. 
Da in der bisherigen ethnologischen Literatur leider nur wenig darauf geachtet wurde, 
in welcher Weise von den Eingeborenen alle die ihm geläufigen Kenntnisse und Fertigkeiten 
erworben werden, läßt sich über die primitive Didaktik vorläufig nur wenig aussagen. Es 
könnte lediglich angeführt werden, was die Knaben und Mädchen im Rahmen der Er 
ziehung primitiver Völker in ihrer Kindheit alles zu erlernen haben, wofür andererseits so 
ungefähr alles aufzuzählen wäre, was im Umkreis der oder jener bestimmten primitiven 
Kultur an allgemeinen Kenntnissen vorausgesetzt wird. Allerdings zeigt sich dabei die 
besondere Eigentümlichkeit, daß je primitiver die Verhältnisse sind, die Erziehung um so 
mehr “strictement integrale” ist «en ce sens que tout membre de la communauté sait plus 
ou moins bien tout ce qu’il lui est nécessaire de connaître» 5 . 
Im allgemeinen verfährt man sehr gründlich in der praktischen Unterweisung der 
Kinder, da jede Oberflächlichkeit darin sowohl das Individuum selber wie auch den Stamm 
als solchen in seinen vitalsten Interessen bedrohen würde. Es ist etwas ganz anderes, wenn 
1 Vgl. Miller, S. 154. 
2 Anm.; Die primitive Erziehungstendenz, die immer und 
überall auf die Ausbildung des ganzen Menschen dringt, 
nicht etwa auf eine einseitig technische oder sittliche 
Schulung, kommt am charakteristischsten in dem Wahl 
spruch des bekannten Negerführers Booker Washington 
zum Ausdruck. Er ließ im Sinn seiner ehemaligen Ein 
geborenenkultur über das Eingangstor einer lischler- 
Fachschule setzen; „Hier sollen nicht Menschen zu 
Schreinern, sondern Schreiner zu Menschen gemacht 
werden. (Messer, S. 237. Anm.) 
3 Maass (2), S. 61. 
4 Torday-Joice (2), S. 412 (Ba-Mbala). 
5 Letourneau, S. 133—4. — Ploss-Renz II. S. 452—58 
(Einzelfächer d. Mädchen); S. 458—65 (Einzelfächer 
der Knaben).
	        

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