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Tribus, 7.1957

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Tribus, 7.1957

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714817
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714817
Persistenter Identifier:
BV044415258
Titel:
Tribus
Untertitel:
Jahrbuch des Linden-Museums
ISSN:
0082-6413
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Linden-Museum
Erscheinungsjahr:
1953
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711821
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711821
Persistenter Identifier:
1512378560333
Titel:
Tribus, 7.1957
Erscheinungsjahr:
1957
Signatur:
LA 6621
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
N. F. Bd. 7, 1957
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Die Neuerwerbungen des Linden-Museums seit dem letzten Kriege
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 87.1962
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 87, 1962, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Zeitschriftenartikel: I. Abhandlungen und Vorträge Zur Sternenkunde der Osterinsulaner / Barthel, Thomas S.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Residenzprobleme / Schmitz, Carl A.
    [4]
  • Zeitschriftenartikel: Der Einfluß der Matripatrilokalität auf das Verwandtschaftsterminologiesystem der Lamet / Löffler, Lorenz G.
    [12]
  • Zeitschriftenartikel: Das Sonnentor von Tiwanaku in Bolivien (Ein Entzifferungsversuch) / Hochleitner, Franz
    [21]
  • Zeitschriftenartikel: Wirtschaftsformen auf den Nikobaren-Inseln / Mylius, Klaus
    [39]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Chronologie der Tierradentro- und San-Agustin-Kultur (Kolumbien) / Ziegert, Helmut
    [51]
  • Zeitschriftenartikel: Fire-walking in India and Fiji / Brewster, Paul G.
    [56]
  • Zeitschriftenartikel: Der Kesselhaken im Volksglauben der Letten / Johansons, Andrejs
    [63]
  • Zeitschriftenartikel: Los desconocidos Urus del Poopó / Ibarra Grasso, Dick Edgar
    [77]
  • Zeitschriftenartikel: Balkanisches Festtagsbackwerk (Gebildebrot) Ornamentik, Symbolik, Stellung im Festbrauch / Küppers-Sonnenberg, G. A.
    [93]
  • Zeitschriftenartikel: Wer ist Zigeuner? / Arnold, Hermann
    [115]
  • Zeitschriftenartikel: Herkunft und Alter neolithischer Kulturerscheinungen (Ein Kommentar) / Narr, Karl J.
    [135]
  • Zeitschriftenartikel: Il. Kleine Mitteilungen Der Nachlaß Felix von Luschans Eine vorläufige Mitteilung / Kiffner, Fritz
    [144]
  • Zeitschriftenrezension: Ill. Buchbesprechungen und Bibliographien Schebesta, Paul (Herausgeber): Ursprung der Religion / Jensen, Ad. E.
    [147]
  • Zeitschriftenrezension: Kriß, Rudolf, und Kriß-Heinrich, Hubert: Volksglaube im Bereich des Islam. Band I: Wallfahrtswesen und Heiligenverehrung / Spies, O.
    [147]
  • Zeitschriftenrezension: Urban, Manfred: Die Haustiere der Polynesier. Ein Beitrag zur Kulturgeschichte der Südsee, Völkerkundliche Beiträge zur Ozeanistik. Herausgegeben von Erhard Schlesier. Band 2 / Fischer, Hans
    149
  • Zeitschriftenrezension: Firth, Raymond: History and Traditions of Tikopia. The Polynesian Society, Memoir No. 32 / Barthel, Thomas S.
    150
  • Zeitschriftenrezension: Larsson, Karl Erik: Fijian studies. Etnologiska Studier 25 / Milke, Wilhelm
    152
  • Zeitschriftenrezension: Lienhardt; Godfrey: Divinity and Experience - The Religion of the Dinka / Jensen, Ad. E.
    153
  • Zeitschriftenrezension: Trimborn, Hermann: Das alte Amerika. (Große Kulturen der Frühzeit. Neue Folge.) / Krickeberg, W.
    155
  • Zeitschriftenrezension: Hvidtfeldt, Arild: Teotl and ixiptlatli Some central conceptions in ancient Mexican religion. With a general introduction on cult and myth / Krickeberg, W.
    158
  • Zeitschriftenrezension: Wilbert, Johannes: Zur Kenntnis der Yabarana. Naturwissenschaftliche Gesellschaft (Sociedad de Ciencias Natur). La Salle, Caracas, Antropologica Supplementband No. 1 / Kühne, Heinz
    160
  • Zeitschriftenheft: Bd. 87, 1962, Heft 2
    [161]
  • Impressum
    -
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

  
Bewegung, Kulturwandel, Geschichte 179 
Es dürfte klargeworden sein, daf die Begriffsbildung der Ethnologie von 
der der Geschichte verschieden ist. Tatsáchlich liegt aber auch in dem Ausdruck 
,Kulturgeschichte", der von vielen Ethnographen verwendet wird, ein An- 
spruch, den unsere Wissenschaft von sich aus nicht befriedigen kann. Wir 
gelangen auf Grund von Konjekturen bestenfalls zu mehr oder weniger hypo- 
thetischen ,relativen Chronologien" der Phánomene. Sobald wir aber begrün- 
dete Ausságen machen kónnen, die hierüber hinausgehen, beziehen wir 
das logische Recht hierzu nicht aus der Ethnographie selbst, sondern 
wir haben dann wirklich historische Dokumente in der Hand. Der Vergleich 
der Traditionen benachbarter Stámme kann uns manches lehren über frühere 
Wohnsitze, Wanderungen und dergleichen. Oder es gibt historische Quellen 
bei benachbarten, schriftbesitzenden Völkern. Eine echt historische Methode ist 
auch die Ortsnamenforschung, die ebenfalls von der Ethnographie mit heran- 
gezogen werden kann. Dazu kommen die Zeugnisse der Bodenfunde. Hermann 
Baumann hat jüngst in kritischen Auseinandersetzungen mit P. Wilhelm 
Schmidt und A. E. Jensen?*) darauf hingewiesen, daß wir für die Aufdeckung 
älterer Kulturgeschichten auf die Zeugnisse der Archáologie angewiesen sind. 
Er gelangte hierzu durch eine Prüfung der bisher akzeptierten Periodisierung 
der Agrikultur, derzufolge der älteste Bodenbau der Knollenbau gewesen sei; 
diesem soll der Anbau von Cerealien gefolgt sein. Nach Ausweis der archäo- 
logischen Funde ist aber der dlteste nachweisbare Bodenbau der subtro- 
pischen und gemäßigten Gebiete der Anbau von Cerealien gewesen. Jensen 
hat seinerseits die Zuständigkeit der Archäologie bestritten 37), diese habe die 
vor- und hochkulturlichen Perioden noch längst nicht vollständig erfaßt. So- 
lange dies aber nicht der Fall sei, müsse die Ethnologie einspringen, und sei 
es auch nur mit Wahrscheinlichkeitsaussagen. Indessen ist dieses Argument 
unvereinbar mit Jensens Überzeugung, „Kulturhistoriker” zu sein. Denn das 
Historische ist stets positiv und niemals mehr oder weniger „wahrscheinlich“. 
Jensens Replik macht die Unhaltbarkeit seiner Position vollkommen deutlich. 
Er verkennt den logischen Charakter der Ethnologie einerseits, der Historie 
andererseits: Die Ethnologie kann zwar ,Wahrscheinlichkeiten" postulieren, 
aber diese sind dann „objektiv möglich“ im Sinne Max Webers, nicht aber 
„historisch“, denn das Historische is t entweder oder es ist nich t. Baumann 
ist also im Recht, wenn er eine positive Datierung der Archäologie abverlangt, 
welche allein sie geben kann. Schon der Titel von Jensens Aufsatz ist prekär: 
„Der Ursprung des Bodenbaus in mythologischer Sicht.“ Was kann denn 
Mythologie von sich aus zu einer historischen Frage beitragen? 
Andererseits machen auch Baumanns Ausführungen die Krise der „kultur- 
historischen“ Richtungen deutlich. In seinem energischen Hinweis auf die 
Archäologie liegt das unausgesprochene Eingeständnis, daß die Ethnologie mit 
ihren eigenen logischen Mitteln eben nicht historisch arbeiten 
kann. ; 
Kritisch zu behandeln ist aber auch der Anspruch der ,kulturhistorischen" 
Ethnographie, soweit er speziell ,Kultur-Geschichte" im Auge hat. 
Es wäre absurd, den alten Gegensatz von ,politischer" und ,Kulturgeschichte", 
wie er innerhalb der Geschichtswissenschaft seinerzeit entstanden, inzwischen 
aber doch wohl überwunden ist, in der Ethnographie zu konservieren. Es wáre 
dies auch sachlich gar nicht durchführbar. Studiert man die Diffusion bestimmter 
Kulturmerkmale, wie es etwa H. Baumann ??) seinerzeit schon in seiner Habili- 
tationsschrift bezüglich der Azande und Mangbetu in vorbildlicher Weise getan 
hat, dann stellt sich nur zu oft heraus, daf die Verbreitung bestimmter Kultur- 
güter den Linien politischer Expansionen gefolgt ist. Dies gilt nicht nur für 
  
3) Baumann 1958, 1959. 
37) Jensen 1956. 
38) Baumann 1927. 
12* 
    
  
  
  
  
 
	        

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