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Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892

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Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714788
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714788
Persistenter Identifier:
BV035173706
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie
Untertitel:
ZfE
ISSN:
0044-2666
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Reimer
Erscheinungsjahr:
1869
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712769
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712769
Persistenter Identifier:
1591192668152
Titel:
Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892
Erscheinungsjahr:
1892
Signatur:
LA 7600
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Bd. 24, 1892, Heft 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
III. Der aegyptische Smaragd von Oskar Schneider (Dresden) nebst einer vergleichenden mineralogischen Untersuchung der Smaragde von Alexandrien, vom Gebel Sabara und vom Ural von A. Arzruni (Aachen)
Sonstige Person:
Schneider, Oskar
Arzruni, Andreas
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift für Ethnologie
    -
  • Zeitschrift für Ethnologie, 24.1892
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Verzeichniss der Tafeln. Verzeichniss der Zinkographien, Lithographien, Autotypien und Holzschnitte im Text
    [V]
  • Leerseite
    [VIII]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 2
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenartikel: III. Der aegyptische Smaragd von Oskar Schneider (Dresden) nebst einer vergleichenden mineralogischen Untersuchung der Smaragde von Alexandrien, vom Gebel Sabara und vom Ural von A. Arzruni (Aachen) / Schneider, Oskar
    [41]
  • Zeitschriftenartikel: IV. Die Göttergestalten der Maya-Handschriften / Schellhas, P.
    [101]
  • Zeitschriftenartikel: V. Ueber neuerlich aufgefundene Keilinschriften in russisch und türkisch Armenien. (Vorgelegt in der Sitzung der Berliner anthropologischen Gesellschaft vom 30. April 1892.) / Belck, Waldemar
    [122]
  • Zeitschriftenrezension: Besprechungen. Christian Jensen. Die Nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr, Amrum und die Halligen vormals und jetzt. Mit besonderer Berücksichtigung der Sitten und Gebräuche der Bewohner / Virchow, Rudolf
    [153]
  • Zeitschriftenrezension: Moriz Hörnes. Die Urgeschichte des Menschen nach dem heutigen Stande der Wissenschaft / Virchow, Rudolf
    154
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 3
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892, Heft 4
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 24, 1892 Heft 5
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: Verhandlungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte. Jahrgang 1892 / Virchow, Rudolf
    [(1)]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

t OSKAR SCHNEIDER: 
der ,mineralogischen Sammlung des Staates“ zu München zwei Stücke 
von Sabara-Gestein mit Smaragden befinden, die aus der Privat- 
sammlung des Dr. Ringseis stammen sollen, der Kónig Ludwig I. auf 
weiten Reisen als Leibarzt begleitet hat. Ich eilte nach München, fand 
dureh meinen lieben, alten Freund Professor Groth vollste Gelegenheit 
die fraglichen, der Etikette nach von Zalora stammenden Stücke eingehend 
zu besichtigen, und erkannte in ihnen hochinteressante Belegstücke des 
Sabara-Vorkommens, auf die das Münchener Museum stolz sein darf, denn 
weder die übrigen deutschen Sammlungen, noch die des Wiener Hofmuseums 
kónnen sich, soviel mir bekannt, rühmen, Sabara-Smaragd im Mutter- 
gestein zu besitzen. Das eine, gróssere, der beiden Stücke ist eine kleine 
Spanne lang, und besteht aus Gmeis (?) mit grossen, linsenfórmigen Feld- 
spatausscheidungen. Die Hauptmasse zeigt weissen Feldspat, wenig 
Quarz, dunklen Magnesia- Glimmer, unzählige schónfarbige Smaragd- 
krystalle, die zuweilen im Glimmer, besonders massenhaft aber da liegen, 
wo sich Anreicherungen von Quarz zeigen, und viele eingesprengte 
krystallinisehe Partien von erbsengelbem, an der Oberfliche rostfarben 
oxydirtem Mesitin oder Eisenspat, dessen Anwesenheit mich sofort lebhaft 
an das erinnerte, was ich an dem Lanzoni’schen Stücke gesehen und in 
Spuren an den Alexandriner Findlingen vermuthet hatte. Das zweite 
Handstück der Münchener Sammlung wird von einem etwa eine halbe 
Spanne langen Feldspatnest mit sehr wenig dunklem Glimmer und mehr 
Quarz gebildet, zwischen welchem letzteren hauptsächlich viele, sehr schön 
gefärbte und zum Theil recht ansehnliche Smaragdkrystalle liegen, unter 
denen sich auch gebrochene finden, die durch Quarz wieder verkittet sind. 
Diese Münchener Stücke sind so schôn, so charakteristisch, so beweis- 
kräftig, dass ich allen, die meine Darstellung noch nicht überzeugt hat, 
zurufen möchte: „Geht und seht!“ 
Aus alledem, was wir in dem Vorstehenden über den ägyptischen 
Smaragd zusammengetragen haben, ergeben sich unserem Erachten nach 
folgende Thatsachen: 
I. Die Alten kannten sicher áchten Smaragd. 
2. Der mafek ma oder mafek en ma der hieroglyphischen Texte war 
ächter Smaragd. 
¢ Der ägyptische Smaragd wurde von den alten Insassen des Nil- 
landes mindestens bereits seit der 18. Dynastie gewonnen und zu 
Sehmucksachen und Amuletten verarbeitet. 
Die Gruben dieses Smaragdes lagen am Nordgehänge und an der 
Südseite des Gebel Sabara, welcher der mons Smaragdus oder 
mons Berenicidis der Alten ist. 
« Die Gewinnung der Smaragde aus den Bergwerken am Sabara ist 
von den Aegyptern, Ptolemäern, Rômern, Arabern und Türken 
30)
	        

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