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Anthropos, 34.1939

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Anthropos, 34.1939

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710876
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710876
Persistenter Identifier:
BV043822220
Titel:
Sexualpsychologie und Volkspsychologie
Untertitel:
eine epikritische Studie zum Harden-Prozeß
Autor:
Hirschfeld, Magnus
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Georg H. Wigand's Verlag
Erscheinungsjahr:
1908
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Phil. 15415:F8
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Vorderer Einband

Strukturtyp:
Vorderer Einband
Sammlung:
Berliner Sexualwissenschaft

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Anthropos
    -
  • Anthropos, 34.1939
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Index
    [III]
  • Zeitschriftenheft
    1
  • Nachruf: In Memoriam Papst Pius XI / Schmidt, W.
    1
  • Zeitschriftenartikel: Some Laws of Dravidian Etymology / Prakasar, S. Gnana
    4
  • Zeitschriftenartikel: Zur Ethnographie der Bhils / Konrad, Paul
    23
  • Zeitschriftenartikel: Autour du problème de la mentalité primitive / Bellon, K. L.
    118
  • Zeitschriftenartikel: Die hamitische Wahrsagerei in Ruanda / Schumacher, Peter
    130
  • Zeitschriftenartikel: Kurze Ethnographie der nördlichen Sangtam-Naga (Lophomi), Assam / Kauffmann, H. E.
    207
  • Zeitschriftenartikel: Der Yams-Anbau im But-Bezirk Neuguineas / Gerstner, Andreas
    246
  • Zeitschriftenartikel: Zur Phonetik der Hottentotensprache. Zu dem Buche von D. M. Beach: The Phonetic of the Hottentot Language / Trubetzkoy, N.
    267
  • Zeitschriftenartikel: Wetterzauber auf den Yabob-Inseln in Neuguinea / Aufinger, Albert
    277
  • Zeitschriftenartikel: The Coast Yuki / Gifford, E. W.
    292
  • Nachruf: P. Adrien - G. Morice, O.M.I. / Schmidt, W.
    376
  • Zeitschriftenartikel: Analecta et Additamenta / Henninger, Josef
    380
  • Zeitschriftenartikel: Miscellanea
    414
  • Literaturverzeichnis: Bibliographie
    441
  • Literaturverzeichnis: Avis
    519
  • Literaturverzeichnis: Zeitschriftenschau. - Revue de Revues
    528
  • Werbung
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Zur Ethnographie der Bhils. 
87 
/^7?ß/-Baume. Vier bis fünf Männer (unter ihnen befinden sich der Zauberer 
und Dorfvorsteher) nehmen ein Stück der bereits gerösteten Leber — alle 
Männer sind dabei zugegen — und begeben sich an einen abgesonderten 
Platz; das Stücklein Leber wird vom Zauberer oder Dorfvorsteher weiter 
halbiert. Ein Teil wird nun dem Hochgott zu Ehren verbrannt mit den oben 
zitierten Worten: O mein großer Herr, nimm dieses Brandopfer an. Der zweite 
Teil den bösen Geistern mit den Worten: Esset, ehrwürdige Geister! 
Es ließ sich keine Klarheit schaffen darüber, wem das Blut im Thikron 
geopfert wird. Bei der Zauberei dagegen wird es im Namen einer Hexe im 
Thikron aufgefangen. 
2. Andere Gottheiten. 
Jedes Bhil-Dorf hat eine männliche oder weibliche Gottheit oder beide. 
Namen für Götter sind: Mdrumdn (Hindi: Hanumdn), BMru, Akhriyo. Namen 
für Göttinnen: Kälka, Bhawdni, Ghöntai und Säwah. 
Die Kulthandlungen vollziehen der Dorfvorsteher und der Lieder 
zauberer, bärwo. 
Am Saldwni-Tage, am großen und kleinen Yätar -Tage bringt man diesen 
Gottheiten als den Bhagwan na melela, als den Angestellten Gottes, Schlacht- 
opfer, gewöhnlich Hahn oder Huhn, auch Wasser, Ohee und Kokosnuß dar. 
Fehlt selbst Hahn oder Huhn, so schneidet man auch wohl mit dem Messer 
eine Zitrone durch; durch die Säure wird das Messer rot, was dann das Blut 
eines Opfertieres Vortäuschen soll. 
Wenn der Regen nicht kommen will, tun sie Tapdsyä = religiöse Buße. 
Sie verzichten dann jeden Sonnabend oder Sonntag auf das gemütliche Zu 
sammensein im Hause und kochen und essen draußen vor dem Hause. 
Sie halten die Hauptfeste der benachbarten Hindus, unterscheiden sich 
dabei aber auch von diesen. Diwäli — das große, heidnische Lichterfest 
(Diwa — Licht). Dashäharä: Auch hier werden Opfer dargebracht; die Hörner 
der Stiere, Kühe und Wasserbüffel werden rot gefärbt, das übrige Vieh wird 
mit roter Farbe wenigstens bespritzt. 
Dem Feste von Moli geht ein großer Markttag voran, Guldlya hdt ge 
nannt. Die Bhils feiern es äußerlich mit, aber ohne Opfer. 
Am Moli selbst — auch an anderen Hindu-Festen — halten sie eine 
Spotthochzeit zwischen zwei Puppen, welche die Hauptgottheiten darstellen, 
die den Regen regulieren. Ebenso begegnet man ihnen auf den wandernden 
Guläliyä- Märkten. Man nennt sie auch Pan Iddiyäh, d. h. Regen-Brautleute. 
Vor Moli wird eine große Festversammlung gehalten, genannt die 
Bhagöria-hat (Markt). Die Männer ziehen ihre besten Kleider an und mit 
Pfeil und Bogen tanzen sie im Kreise. Die Frauen nehmen nicht daran teil. 
Gewöhnlich nach Moli wird ein Mann mit Kohle schwarz gemacht und 
in eine Decke eingehüllt und heißt Budelya (Bhili = Budiyo ). Ein anderer 
Mann, gekleidet als Frau, wird Raiyi (Bhili = Räy) genannt. Beide 
tanzen, während alle Teilnehmer unsittliche Lieder singen. Viel Schnaps wird 
getrunken und am Schluß sind praktisch alle betrunken. 
Räkhi-Fesi am Vollmonde des Monats Shräwan (etwa Juli), ein edles
	        

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