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Globus, 5.1864

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Globus, 5.1864

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710881
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710881
Persistenter Identifier:
BV043869218
Titel:
Unsere Feinde
Untertitel:
96 Charakterköpfe aus deutschen Kriegsgefangenenlagern
Autor:
Stiehl, Otto
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Verlag Julius Hoffmann
Erscheinungsjahr:
1916
Beschreibung:
Geschichte
Signatur:
Pn 181:F8
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Geschichte

Hinterer Buchspiegel

Strukturtyp:
Hinterer Buchspiegel
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 5.1864
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [III]
  • Abbildungsverzeichnis: Illustrationsverzeichnis
    [VI]
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenartikel: Das Harzgebirge. II.
    [289]
  • Abbildung: Die Roßtrappe. (Originalzeichnung von Stroobant)
    [289]
  • Kapitel: Von Harzburg nach Wernigerode
    290
  • Kapitel: Der Brocken
    294
  • Zeitschriftenartikel: Kulturgeographische Erläuterungen zur Karte von Nordwest-Afrika. II. / Andree, Karl
    299
  • Zeitschriftenartikel: Die Bedeutung der Hausthiere für die Kulturentwicklung der Völker. II. Die Hunde. Das Rind
    305
  • Zeitschriftenartikel: Die Heimath der Bernsteingräber. Ein Ausflug in das preuߟische Polen / Ruß, Karl
    309
  • Zeitschriftenartikel: Neuere Mittheilungen über das Erdbeben in Manila / Birnbaum, H.
    313
  • Zeitschriftenartikel: Charakterskizze der Groߟ-Russen und der Klein-Russen / R., S.
    315
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    317
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Karte: Afrika, Nordwestl. Blatt.
    -
  • Karte: Schleswig
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

290 
Das Harzgebirge . 
litt oder Magdeburg selbst befinde , beim wo matt hin horcht , vernimmt man den berliner Dialekt , man zweifelt daran , in einem plattdeutschen Dorfe ztl sein . Und damit der Eindruck ja recht täuschend sei , steht dicht beim Bahnhof eilt großes modernes „ Hotel " , eine Gastkaserne mit mehr als 100 Zimmern , aus welchem ein Schwärm von Kellnern dem Reisenden entgegenstürzt und ihnt , der meist nach erneut einfachen Harzwirthshanse sucht , die Romantik der Gegend verleidet . 
Bei Thale ist klassischer Boden ; altheidnische Reliquien , Todtennrnen und dergleichen fand man in > großer Menge . Hier nmrdeu auch Schlachten geliefert , die auf Deutschlands Geschick von entschiedenem Einflüsse waren . Ztt Warn - st cid t , eine Stunde von Thale , wurden 1113 der Pfalzgraf Siegfried bei Rhein nitd der Gras Wibrecht von Groitsch von dem Getreuen des Kaisers Heinrich V . , dem kühnen Grafen Hoher von Mattsfeld , überfallen . Nach einer tapfern Gegenwehr erhielt Siegfried eine tödtliche Wunde nnd Wiprecht kam in die Gefangenschaft des Kaisers . Zwei Jahre später , im Februar 1115 , lieferte der Kaiser einige Stunden weiter ostwärts am Welfesholz eine zweite Schlacht , die aber durch deu ungestümen Muth des Matts - felders verloren ging . 
In dem kleinen Dorfe herrscht viel Industrie ; ein großes Walzwerk , Blechhütte genannt , liefert das gute nnd geschmeidige harzer Eisen ; außerdem sind dort tende Oelmühlen , die Obstbaumzucht steht in hoher Blüthe nnd in dem benachbarten Hnbertnsbade sprudelt eiu reicher Soolbrtntnen , bei dem schon 1519 ein , später einge - gangenes , Salzwerk angelegt war . 
Das ist es aber Alles nicht , was den Freund der Natur in Thale anzieht . Eine Stunde weiter westlich liegen die großartigen Felsen der Roßtrappe , welche nächst dem Brocken für die größte Merkwürdigkeit des Harzes gelteu . 
Jsolirte Graniterhebungen sind es , die den geologischen Charakter des Harzes wesentlich mit bestimmen . Eine solche beginnt an der Selke bei Mägdesprnng , setzt in der tung von Südosten nach Nordwesten fort und erhebt sich bald im Ramberge , 2045 Fuß , zu ihrem Höhenpunkt ; von hier behält dieser Granitstreifen innner nordwestliche Richtung bei , bis er bei Thale von der Bode durchbrochen wird und hier die majestätischen Felsen der Roßtrappe bildet . Diese bestehen ans einem außerordentlich festen und grobkörnigen Granit , der fester als selbst der Brockengranit ist . Schörl , Quarz und Eisenstein finden sich darin als Gangmassen , eben so eine Menge seltener Mineralien . 
Geht man im Bodethale aufwärts , so erstaunt man über die außerordentliche Menge von den Felswänden ner Gesteinstrümmer , mit denett das Flußbett übersäet ist , und über welche die Bode munter dahin rauscht . Die Felseu stehen zu Beiden Seiten wie Thürme in die Höhe , einzelne 800 bis 1000 Fuß hoch . Lange muß man die zerspalteuen grauen Massen anschauen , um einen bleibenden Eindruck ztt gewinnen ; bald erscheinen sie wie die Thürme gothischer Kirchen , mit allerlei Laubwerk und Strebepfeilern versehen , bald erkennt man Schlösser , mit Zinnen besetzte Mauern und seltsame Gestalten . Sogleicht die Bülowshöhe auf einem iu das ungeheure Thal hineinspringenden Granitkegel einem kolossalen Adlerhorst ; als senkrechte Riesenmauer ist endlich die wirkliche Roßtrappe in das Bodethal hineinge - schoben , wodurch der Fluß gezwungen wird , in weitem Bogen um sie herumzufließen . Die äußerste Granitklippe , ans ihrem Gipfel kaunt sechs Fuß breit , mit einem schützenden der umgeben , steigt anf drei Seiten frei aus der grausigen Ticse 600 Fuß senkrecht vom Spiegel der unten rauschenden Bode , und fast 1400 Fuß über dem Meere , empor . Auf 
dieser Spitze zeigt sich auch der große Abdruck eines hufes , die Roßtrappe , welche eiu Spiel der Natur oder auch durch Kunst entstanden sein mag . 
An sie knüpft sich folgende , mit einigen Abänderungen häufig erzählte Sage : Bodo , der Böhntenköttig , hatte die schöne Brunhildis sich zur Braut erkoren ; sie aber schmähte den rohen Wütherich und suchte auf schnellem Rosse seiner Umartmutg ztt entfliehen ; der vou heißer Liebe Ent - brannte folgte über Berg ttttd Thal der Flüchtigen nach . Da langte das geängstigte Mädchen nach pfeilschnellem Ritte endlich aus jener Felseitplatte an , wo iit der Walpurgisnacht die Hexeu gerade ihren Rundtauz hielten , aber ein grausiger Abgrttttd versperrte den Weg . Vor ihr lag die bodenlose schwarze Tiefe , neben ihr sah sie das Grinsen der Heren und hinter ihr her sprengte der racheschnaubende König . Da drückte die kühne Maid dem Rosse die Sporen in die Weichen nttb das edle Thier übersprang den Abgrttttd ; aber der Stoß und Aufschlag seines Hufes war fo gewaltig , daß er im Granitfelsen die Roßtrappe zurückließ . König Bodo wollte ihr nachstürzen , sein Roß sprang aber ztt kurz ttttd er fand in den Wogen des Flusses sein Grab , dem er hinfort den Namen gab . 
Der Tanz platz liegt gegen 200 Fuß höher als die Roßtrappe , etwa 850 Fuß über dem Bette der Bode , und bietet eilten noch großartigem Ueberblick der wilden Fels - tnassen dar . Zu ihm steigt matt vom Waldkater aus aus einer Riesentreppe , die wohl aus mehr als 1000 rohen Granitstnsen besteht , hinan . Er ist der höchste Punkt am Vorharze ttttd wegen der Aussicht , die er einesteils ins Bodethal und nach den Felsen der Roßtrappe , auderntheils nach dem Brocken und in die lachende Ebene von Ouedliu - bürg gewährt , weit nnd breit berühmt . 
Bei der Fruchtbarkeit des Granitbodens unb bei der fortwährenden Befeuchtung der Felsen findet die Vegetation reiche Nahrung . Nicht nur Flechten und Moose , fragen ttttd Farrnkrauter , sondern auch Tannen nnd Fichten , Birken und Elsbeeren treiben zwischen den Felsspalten her - vor ttttd geben dem starren Gesteht Schmuck und Leben . 
Von Harzburg nach Wernigerode . 
Die Lokomotive „ Krodo " hatte mich von Braunschweig nach Harzburg geführt . Vor noch nicht langer Zeit waren die drei braunschweigischen Dörfer Neustadt , Bündheim und Schlewecke , welche jetzt den mächtig aufblühenden Flecken Harzbttrg bilden , klein und unbedeutend . Seit die Eisenbahn dorthin geht , hat sich aber Alles gehoben ; Harzburg ist der am meisten besuchte Ort am Gebirge und von hier aus führen die bequemsten Straßen nach allen Rich - tttugeu hin . 
Schon der Name unserer Maschine hätte uns einen Harzvorgeschmack geben können , wenn nicht der eilte Brocken uns von Braunschweig an so freundlich entgegen gewinkt hätte . Krodo war ein alter Sachsengott , verwandt dem Saturn der Griechen und Römer . Seine Altäre standen ans der Harzburg ttttd wurden , so lautet die Sage , von Karl dem Großen zertrümmert . Abgebildet wurde er auf einem stacheligen Fische stehend , mit dem Rade in der ken , mit einem Fruchtkorbe iu der Rechten ; nach einigen soll sein Name die Verstütttmelttng des niederdeutschen Wortes „ de Grote " , der Große , seilt . Rinder ttttd Menschenblut wurden ihm geopfert , der angebliche Opferaltar aber wird noch iu Goslar aufbewahrt . Die Existenz eines Sachsen - gottes Krodo ist vou vielen , namentlich Delius , angefochten worden . Die alte Kronika fan Sassen , von Botho , erzählt aber von einem Götzen , welcher dem Saturn ähnlich war und auf der Hartesbnrg stand . Merkwürdig ist das alte
	        

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