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Globus, 71.1897

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 71.1897

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-710881
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-710881
Persistenter Identifier:
BV043869218
Titel:
Unsere Feinde
Untertitel:
96 Charakterköpfe aus deutschen Kriegsgefangenenlagern
Autor:
Stiehl, Otto
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Verlag Julius Hoffmann
Erscheinungsjahr:
1916
Beschreibung:
Geschichte
Signatur:
Pn 181:F8
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Geschichte

Vorderer Buchspiegel

Strukturtyp:
Vorderer Buchspiegel
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 71.1897
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXI. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXI. Bande
    IX
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1897 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 4. Januar 1897 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 9. Januar 1897 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 16. Januar 1897 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 23. Januar 1897 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 30. Januar 1897 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 13. Februar 1897 / Andree, Richard
    [101]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 20. Februar 1897 / Andree, Richard
    [117]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 27. Februar 1897 / Andree, Richard
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 6. März 1897 / Andree, Richard
    [149]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 13. März 1897 / Andree, Richard
    [165]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 20. März 1897 / Andree, Richard
    [181]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 27. März 1897 / Andree, Richard
    [197]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Deutung eines altmexikanischen Ornamentmotivs / Strebel, Hermann
    [197]
  • Zeitschriftenartikel: Beim Kabeljaufang auf den Lofoten / Blomberg, H.
    201
  • Zeitschriftenartikel: Die Fortschritte auf dem Gebiete der amerikanischen Linguistik / Müller, Friedrich
    205
  • Zeitschriftenartikel: Der heutige Stand der deutschen Hausforschung und das neueste Werk Meitzens. III. (Schluss) / Rhamm, Karl
    206
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    214
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 3. April 1897 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 10. April 1897 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 17. April 1897 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 24. April 1897 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 1. Mai 1897 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 15. Mai 1897 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 22. Mai 1897 / Andree, Richard
    [317]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 29. Mai 1897 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 5. Juni 1897 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 12. Juni 1897 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 19. Juni 1897 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt; Eingegangene Neuigkeiten; Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

216 
Aus allen Erdteilen . 
mit Wäldern und nur 4 mit kleinen Teichen . 2463 qkm mit magerem Boden bleiben für den Ackerbau übrig . Bei dieser überaus mühevollen Arbeit sind 94 Zuflüsse des Yorder - Bbeins , 100 , die in den Mittel - Rhein fliefsen , und 79 , die den vereinigten Strömen zwischen Reichenau und Ragaz angehören , im ganzen also 273 Zuflüsse berücksichtigt . Nur 5 davon , unter der Mittel - Rhein , Glenner und Tamina , sind von einiger Bedeutung . Die limnimetrischen Messungen auf den tionen ergeben eine Breite , die zwischen 24 und 43 m schwankt , mit einer gröfsten Tiefe von 0 , 53 und 1 m . Nach der einigung bei Reichenau beträgt die Breite 42 bis 72 m und die Tiefe liegt zwischen 0 , 59 und 2 m . 
— Dr . Max Schoellers Expedition in Äquatorial - Ostafrika . Diese Expedition» welche sich die Erforschung der Landschaften im Osten des Victoria Nyanza angelegen sein liefs , ist von Erfolg begleitet gewesen , wie aus einem Bericht vom 2 . Dezember 1896 , datiert Mengo , Hauptstadt Ugandas am Nordufer des Victoriasees , in der Kölnischen Zeitung hervorgeht . Es ist danach der Expedition gelungen , die Landschaften Lotiko und Lubua ( zwischen 35° und 36° östl . L . und 0° und 1° südl . Br . ) in ihrer ganzen Ausdehnung zu bereisen . Es ist die erste europäische Expedition , die friedlich diese Länder durchzogen hat . In ihrer ganzen dehnung sind sie ernst überhaupt noch nicht im hänge bereist worden , jedenfalls ist noch keine Expedition vorher von der Massaisteppe aus dem Anasso Nyiro gefolgt , und hat dem Laufe dieses Flusses folgend Lotiko erreicht . Infolge des friedlichen Verkehrs mit den Eingeborenen war es möglich , sowohl kartographisch thätig zu sein , als auch umfassende ethnographische Sammlungen hier wie in den übrigen bereisten Ländern zusammenzustellen . Von Nguruman ( an der deutsch - englischen Grenze unter 2° südl . Br . und 36° östl . L . ) folgte Schoeller dem Laufe des Anasso Nyiro , dem Flusse , der den Natronsee bildet , aufwärts bis ziemlich zu seiner Quelle , ging von dort westlich zu den Quellflüssen des Ngare Dobasch , sodann nördlich durch Lotiko , lich durch Lumbua , Burgani nach Süd - Kawirondo . Hier langte er zum Victoria - See , zur Ugowe - Bai , und nordwestlich nach Mumias am Nzoya . Dort liefs er seine Karawane zurück , ging nach Port Victoria , der neuerbauten englischen Station am See , und fuhr mit einem Segelboot nach tigung der Uvuma - Inseln nach Ntebi , dem Sitze des britischen Kommissars . Von hier waren nur wenige Stunden nach Mengo , der Hauptstadt Ugandas . 
— Eine brauchbare Verbindung von französisch Congoland zum Tschad - See scheint eine Expedition unter Führung des früheren Schiffsfähnrichs Gentil , der jetzt Administrator im französischen Congogebiet ist , gefunden zu haben . Ausgerüstet mit einem kleinen zerlegbaren Dampfer „ Leon Blot“ reiste er am 27 . Juli 1895 mit dem Aufträge von Loango ab , die Untersuchungen am Schari fortzusetzen . Am 24 . November hatte er Uadda erreicht , das etwa 20 km unterhalb der Stelle am Ubangi liegt , wo der Kemo in selben einmündet ( 4° 55' nördl . Br . ) . Bekanntlich war Maistre auf seiner Reise am Congo zum Schari und Benue dem Thal des Kemo gefolgt . Gentil fand in dem Tomi , einem Haupt - nebenflufs des Kemo , einen noch besseren Weg ; er fuhr selben hinauf und gründete an dem Ufer beim Dorfe Krebedgé eine Station unter 5° 46' nördl . Br , Der Tomi ist ein ziemlich bedeutender Flufs , der bei hohem Wasserstande etwa 100 m breit ist und das ganze Jahr hindurch mit Böten bis Krebedgé befahren werden kann . Von hier aus trat Gentil mit seinem Gefährten Huntzbuchler die Landreise an ; sie überschritten die Wasserscheide zwischen Congo und Schari und erreichten im September 1896 den Flufs Nana , wo eine zweite Station unter 6° 46' nördl . Br . gegründet wurde . Dann schaffte Gentil mit Hülfe der Eingeborenen gegen 1 000 Lasten , darunter den zerlegten Dampfer , von Krebedgé nach dem Nana , der bei der Station eine Breite von 50 m hat und schiffbar ist . Gentil fuhr den Flufs eine Strecke von 10 Minuten bis zum Zusammenflufs mit dem Gugu hinab . Etwa 50 km weiter flufsabwärts vereinigt er sich dann mit dem grofsen Flufs Gribingui , der nach Maistres Ansicht der Schari ist , wahrscheinlich aber nur einer seiner grofsen seitigen Zuflüsse . Die letzte Nachricht von Gentil ist aus Nana vom 12 . Oktober ; er wollte dann , nachdem der Dampfer zusammengesetzt , flufsaufwärts und befährt , wie der richterstatter in „ Le Mouvement géographique“ ( 7 . März 1897 ) sich hoffnungsvoll ausdrückt , vielleicht jetzt schon den Tschad - See , — 
Nach dem gegenwärtigen Stande unserer Kenntnis von Afrika unterliegt es wohl keinem Zweifel , dafs die Route , die Gentil nach dem Tschad eingeschlagen hat , die am wenigsten 
schwierige ist . Wenn die Eisenbahn von Matadi nach dem Stanley - Pool fertiggestellt ist — , was in einigen Monaten zu erwarten ist — können Forschungsreisende ihre schaft und ihr Gepäck per Bahn oder per Dampfer bis nach Kemo ( Biegung des Ubangi ) hinschaffen . Zwischen Kemo und Nana beträgt der Weg in Luftlinie gemessen nicht mehr als 150 km und geht durch eine Gegend , die nicht sehr koupiert ist . Vom Ubangi zum Gribingui , sagt Maistre , durchquert man ein sehr leicht gewelltes Land , das im gemeinen bewaldet ist und von kleinen Flufsläufen schnitten wird , von denen die einen zum Congo , die anderen zum Tschadsee abfliefsen . . . . Die Wasserscheide teilt ein grofses weites Plateau , mit sehr eisenhaltigem Boden , in zwei Hälften . 
— Geographische Gesellschaften und schriften . Die Gesamtzahl der geographischen gungen beträgt nach der neuesten Zusammenstellung von G . Kollm im XIX . Bande von H . Wagners „ Geographischem Jahrbuch“ 107 Gesellschaften und 38 Zweigvereine , welche sich auf 22 Staaten und 137 Städte verteilen . Von diesen 107 Vereinen entfallen auf Europa 83 , auf die fremden teile 24 , nämlich je 4 auf Australien und Afrika , 6 auf Asien und 10 auf Amerika . Von den 83 europäischen Gesellschaften kommen 26 auf Frankreich , 21 auf Deutschland , je 5 auf Grofsbritannien , Italien , Rufsland und die Schweiz , 4 auf Österreich - Ungarn , 3 auf Spanien , je 2 auf Belgien und die Niederlande und je 1 auf Portugal , Rumänien , Schweden , Norwegen und Dänemark . Die Gesamtzahl der wirklichen ( zahlenden ) Mitglieder aller geographischen Vereine beträgt ( 1896 ) 47 968 , die Gesamtsumme der Einnahmen 1 167 730 Mk . , davon 217 000 Mark Subventionen . Im Vergleich mit den Zusammenstellungen von 1890 / 91 ergab sich sowohl eine Abnahme der Zahl der Gesellschaften ( um 7 ) , ihrer Mitglieder ( um 4832 ) , der Einnahmen und der von den Staaten gewährten Subventionen im ganzen , als auch bei einem beti'ächtlichen Teil der Gesellschaften im einzelnen eine Verminderung in ihrem Stande selbst . Den Grund dieses Rückschrittes darf man wohl hauptsächlich darin suchen , dafs die Periode der grofsen kontinentalen Entdeckungen vorüber ist und damit die anziehenden Berichte der Reisenden selbst wegfallen , sodann aber auch darin , dafs infolge der kolonialen Bewegung die mehr idealen Ziele der geographischen Vereine gegen die realen , greifbaren jener Gesellschaften , welche kolonialen und wirtschaftlichen Interessen dienen , verdrängt werden . An der Spitze der geographischen Gesellschaften steht nach ihrer Gröfse und Bedeutung die Royal Geographical Society in London mit 3800 Mitgliedern und einer jährlichen Einnahme von 204 000 Mark . Hervorgehoben mögen auch noch werden die Gesellschaften von Paris mit 2000 Mitgliedern und einer Einnahme von 60 000 Mark , die von St . Petersburg mit 723 Mitgliedern und 134 000 Mark Einnahme , die von Rom mit 907 Mitgliedern und 50 600 Mark Einnahme , die von Wien mit 1403 Mitgliedern und 18 000 Mark Einnahme , die von Berlin mit 919 Mitgliedern und 40 700 Mark Einnahme , die von Edinburg mit 1423 Mitgliedern und 30 600 Mark nahme und die von New - York mit 1 100 Mitgliedern und 60 000 Mark Einnahme . Die 21 deutschen Gesellschaften haben zusammen 6194 Mitglieder und eine jährliche Einnahme von etwa 97 000 Mark . 
Die Zusammenstellung der geographischen Zeitschriften führt jetzt 153 periodische Veröffentlichungen auf , von denen 125 durch Gesellschaften hex - ausgegeben werden . Es erscheinen in Eux - opa 124 , in Amerika 13 , in Asien 9 , in Australien 4 und in Afrika 3 Zeitschriften . Von der Gesamtzahl erscheinen 48 in französischer , 42 in deutscher , 15 in englischer , 12 in russischer , 9 in italienischer Spx - ache u . s . w . W . W . 
— Adriano Garbini , der sich mit physikalischen suchungen über den Gardasee beschäftigt , hat gefunden , dafs die Forelsche Fax - benskala für den Gardasee nicht reicht , weil seiner intensiven blauen Färbung selbst Nr . I nicht gerecht wird . Er hat daher dx’ei neue blaue Farbennuancen hergestellt , die er Nr . 02 , Nr . 01 , Nr . 0 nennt und welche folgendermafsen zusammengesetzt sind . Nr . 02 enthält auf 1 Teil schwefelsaures Kupfer 5 Teile Ammoniak , 125 Teile Aq . dest . , Nr . 01 auf dasselbe Quantum 150 Teile Aq . dest , , Nr . 0 175 Teile . Die Farbe des Gardasees entspricht Nr . 0 , die des Genfersees dagegen Nr . IV . Garbini sclix'eibt das intensivere Blau des Gardasees dem Uberwiegen von freiem Kohlensäureanhydrid gegenüber dem kohlensauren Calcium zu ; denn der Gardasee besitzt in einem Liter 36 , 5 mg C02 , 
59 . 8 mg CaC03 , der Genfex'see dagegen je 38 , 1 mg resp . 
73 . 9 mg . Die Untersuchungen wex'den noch fortgesetzt . ( Rev . 
geogr . ital . IV , 1 . ) Halbfafs . 
Verantwort , ! . Redakteur : Dr . R . Andree , Rraunsehweig , Kallersleberthor - Promenade 13 . — Druck : Friedr . Vi ew eg u . So h n . Braunschweig .
	        

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