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Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 47.1914

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 47.1914

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711480
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711480
Persistenter Identifier:
BV044416610
Titel:
Der gute Erich
Untertitel:
Roman
Autor:
Baudissin, Eva von
Erscheinungsort:
Berlin ; Leipzig
Verlag:
Hermann Hillger Verlag
Erscheinungsjahr:
1910
Beschreibung:
Literatur und Sprachen#Deutsche Sprache und Literatur
Signatur:
Xb 10567:742-746:F8
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur

Werbung

Strukturtyp:
Werbung
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte
    -
  • Arbeiten aus dem Kaiserlichen Gesundheitsamte, 47.1914
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalts-Verzeichnis
    -
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Zeitschriftenheft: Bd. 47, 1914, Heft 1
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Maßanalytische Bestimmung der Phosphate in der Asche von Lebensmitteln / Pfyl, B.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Pyricit, ein neues Desinfektionsmittel für die Schlachthofpraxis / Jahn, E.
    [45]
  • Zeitschriftenartikel: Die Abtötung von Milzbrandsporen an Häuten und Fellen durch Salzsäure-Kochsalzlösungen / Hailer, E.
    [69]
  • Zeitschriftenartikel: Studien über Formaldehyd. Die Dämpfe von Formaldehyd und seinen Polymeren. / Auerbach, Friedrich
    [116]
  • Zeitschriftenartikel: Zur Kenntnis der hautreizenden Wirkungen der Becherprimel (Primula obconica Hance) / Rost, E.
    [133]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 47, 1914, Heft 2
    [145]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 47, 1914, Heft 3
    [347]
  • Zeitschriftenheft: Bd. 47, 1914, Heft 4
    [527]
  • Sonstiges: Originalumschlag
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Nach der Deutschen Reichspatentschrift Nr. 216 312 und den Angaben der Fabrik besteht das Pyricit aus Natriumbisulfat und Borfluornatrium. Durch Vermischen des an sich schon eine gute Desinfektionswirkung aufweisenden Natriumsulfates mit dem nur schwach wirkenden Natriumborfluroid sollen sehr stark wirkende Verbindungen zustande kommen, die wahrscheinlich Salze komplexer Säuren enthalten (Chem. Zentralblatt 1909 II2, Seite 2108). Zur qualitativen chemischen Analyse des Pyricits wurde eine 3%ige, mit destilliertem Wasser hergestellte filtrierte Lösung benützt. Der ungelöste Anteil wurde abfiltriert, da für die desinfizierende Wirkung des Pyricits nur der gelöste Anteil in Betracht kommt. Die Lösungen reagieren sauer und geben saure Dämpfe ab. In der Lösung wurden nachgewiesen: Eisen, Aluminium — diese beiden in geringen Mengen —, ferner Fluor, Bor, Natrium und Schwefelsäure. Die Angabe der Firma und der Patentschrift über die Zusammensetzung des Pyricits konnten also für die wässerigen Lösungen bestätigt werden. In welcher Form die Elemente in der Des­ infektionslösung enthalten sind, läßt sich aus dem Ergebnis der qualitativen Analyse nicht ohne weiteres entnehmen. Die saure Reaktion der von den Lösungen ab­ gegebenen Dämpfe deutet jedoch darauf hin, daß eine flüchtige Säure zugegen ist, wahrscheinlich Borfluorwasserstoffsäure, die in wässeriger Lösung leicht in Fluor­ wasserstoff* und Borfluorid dissoziiert. Ihre Bildung ist in der wässerigen Lösung des Pyricits durch die Gegenwart freier Schwefelsäure — aus dem Bisulfat stammend — und von Borfluornatrium gegeben. Der Borfluorwasserstoffsäure kommt schon in geringen Mengen eine gärungshemmende Wirkung zu1). Nach den Angaben der Firma, die sich auf verschiedene Gutachten wissen­ schaftlicher Institute stützen, soll das Pyricit stark desinfizierend wirken und in dieser Hinsicht die kristallisierte Karbolsäure erheblich übertreffen; außerdem soll es geruch­ zerstörend wirken. Infolge seiner Geruch- und Giftfreiheit wird es hauptsächlich zur Desinfektion von Schlachthöfen, Kühlräumen usw. als geeignet empfohlen. Als be­ sonderer Vorzug wird gerühmt, daß der Versand des pulverförmigen Mittels, der in 1 kg Blechdosen erfolgt, viel bequemer sei als bei den flüssigen Desinfektionsmitteln. 1 kg Pyricit kostet 2,50 M, so daß das Liter einer 2%igen Lösung, die durch ein­ faches Auflösen des Pyricits in Wasser leicht herzustellen ist, sich auf 5 Pfennige stellt. Versuchsanordnung. Die Versuche über die bakterientötende Kraft des Pyricits wurden in der Haupt­ sache in der Art durchgeführt, daß Aufschwemmungen der zu untersuchenden Bakterien mit einer bestimmten Menge des Desinfektionsmittels in wässeriger Lösung von be­ stimmter Konzentration in Berührung gebracht und die Bakterien nach bestimmten Zeitabschnitten auf ihre Lebensfähigkeit geprüft wurden. Von den zu untersuchenden Bakterien (meist 24stündigen Schrägagarkulturen) wurde eine gewisse Menge mit physiologischer Kochsalzlösung zu einer möglichst feinen *) Die qualitative Analyse des von mir verwendeten Pyricits wurde im chemischen Laboratorium der Veterinärabteilung des Kaiserl. Gesundheitsamtes durch Herrn Dr. Wedemann ausgeführt.

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