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Globus, 42.1882

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 42.1882

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711618
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711618
Persistenter Identifier:
BV044467859
Titel:
Gründliche Abhandlung der Kunst, Pferde zu kennen
Untertitel:
darinn bewährte und untrügliche Mittel, dieselben zur Kenntniß recht guter und mittelmäßiger, schlechter, schwacher und mangelhafter, auch schöner, hübscher und häßlicher anzuwenden, gezeiget werden : Mit Kupfern
Autor:
Zehentner, Joseph Christoph
Sonstige Person:
Sysang, Johanna Dorothea
Erscheinungsort:
Frankfurt an der Oder
Verlag:
verlegt von Carl Gottlieb Straus
Erscheinungsjahr:
1775
Umfang:
40 ungezählte Seiten, 344 Seiten, 6 gefaltete Blätter Bildtafeln : Illustrationen
Beschreibung:
Botanik und Zoologie
Historische Gattungen#Ratgeber
Zusätzliche Information:
Fingerprint nach Exemplar der UB der HU zu Berlin
Signatur:
AD CA 56
VD 18:
VD18 12576697
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.
Wissensgebiet:
Botanik und Zoologie
Historische Gattungen > Ratgeber

Nachsatzblatt

Strukturtyp:
Nachsatzblatt
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 42.1882
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [V]
  • Zeitschriftenheft: No. 1 / Kiepert, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: No. 2 / Kiepert, Richard
    17
  • Zeitschriftenheft: No. 3 / Kiepert, Richard
    [33]
  • Zeitschriftenheft: No. 4 / Kiepert, Richard
    [49]
  • Zeitschriftenheft: No. 5 / Kiepert, Richard
    [65]
  • Zeitschriftenheft: No. 6 / Kiepert, Richard
    [81]
  • Zeitschriftenheft: No. 7 / Kiepert, Richard
    [97]
  • Zeitschriftenheft: No. 8 / Kiepert, Richard
    [113]
  • Zeitschriftenheft: No. 9 / Kiepert, Richard
    [129]
  • Zeitschriftenheft: No. 10 / Kiepert, Richard
    [145]
  • Zeitschriftenheft: No. 11 / Kiepert, Richard
    [161]
  • Zeitschriftenheft: No. 12 / Kiepert, Richard
    [177]
  • Zeitschriftenheft: No. 13 / Kiepert, Richard
    [193]
  • Zeitschriftenheft: No. 14 / Kiepert, Richard
    [209]
  • Zeitschriftenheft: No. 15 / Kiepert, Richard
    [225]
  • Zeitschriftenheft: No. 16 / Kiepert, Richard
    [241]
  • Zeitschriftenheft: No. 17 / Kiepert, Richard
    [257]
  • Zeitschriftenheft: No. 18 / Kiepert, Richard
    [273]
  • Zeitschriftenheft: No. 19 / Kiepert, Richard
    [289]
  • Zeitschriftenheft: No. 20 / Kiepert, Richard
    [305]
  • Zeitschriftenheft: No. 21 / Kiepert, Richard
    [321]
  • Zeitschriftenheft: No. 22 / Kiepert, Richard
    [337]
  • Zeitschriftenheft: No. 23 / Kiepert, Richard
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Die Sosnowski'sche Reise durch China. (Nach dem Berichte des Dr. Pjasetzki.) II. (Sämmtliche Abbildungen nach Zeichnungen des Dr. Pjasetzki)
    [353]
  • Zeitschriftenartikel: Das neugeborene Kind in den Anschauungen des slavischen Volkes. II.
    360
  • Zeitschriftenartikel: Die Angolares-Neger der Insel Sao Thomé. I. / Greeff, Richard
    362
  • Zeitschriftenartikel: Das erste Auftreten des Eisens in Nord-Europa
    364
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    365
  • Zeitschriftenheft: No. 24 / Kiepert, Richard
    [369]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Dr . Richard Greeff : Die Ango 
hatten in den ersten Decennien wegen des gefährlichen und bald allgemein gefürchteten Klimas , dem auch Paiva wie sein Nachfolger Joao Pereira nach wenigen Jahren erlagen , wenig Erfolg , zumal sich damals dem mächtig aufstrebenden portugiesischen Staate fast auf alleu Theileu der bekannten Erde große fruchtbare Kolonien und überreiche Quellen des Wohlstandes erschlossen . Erst als im Jahre 1493 bei der unter Joao II . in Portugal ausgebrochenen Judeuverfol - guug eine große Anzahl geraubter und getaufter Juden - kinder , zu gleicher Zeit auch Verbrecher und Degradirte aller Art nach S . Thoms gesandt wurden , gewann die Koloni - fation festen Boden auf der Insel . Von den ersten von Paiva angelegten kleinen und dürftigen Wohnplätzen im Nordwesten und Norden an der Praia de Anna Ambo und der Ponta Figo wurde nun die Ansiedelung nach der zur Kultiviruug günstigeren Nordostküste verpflanzt und hier auch durch den Generalkapitän Alvaro de Caminha in einer weiten schönen Bucht , der Bahia de Anna de Chaves , ein neuer größerer Siedelplatz gegründet , die spätere Stadt und Hauptstadt der Insel , die Cid ade de S . Thoms . 
Um die Mitte des 16 . Jahrhuuderts besaß die Kolonie im Nordosten große und reiche Zuckeranpflanzungen und war stetig wachsend zu Wohlstand und vorher nicht gehoffter Ausdehnung gelangt , als sie im Jahre 1567 plötzlich von französischen Korsaren überfallen wurde . Plüu - dernd und mordend drangen diese auf die friedlichen Ein - wohner ein , beraubten ihre Tempel und verwüsteten die blühenden Pflanzungen und Wohnplätze , so daß die Kolo - nisten in die Wälder und das Gebirge der Insel flüchteten und sich vor den nichts schonenden Unholden nur dadurch zu schützen wußten , daß sie das Wasser und die Nahrungs - mittel vergifteten . Und kanm hatten sie sich von diesem schweren Schlage einigermaßen wieder erholt , so erwuchs ihnen , sieben Jahre später , durch den räuberischen Einfall der Augolares eine ueue Geißel . Ihren ersten Angriff richteten diese auf die südlich von der Bahia de Anna de Chaves gelegenen Ansiedelungen bei Mecia Alves und drangen dann , in wildem Siegeszuge Alles vor sich her zerstörend und verbrennend , drohend gegen die Cid ade selbst vor . Hier wurden sie , nur mit Pfeilen bewaffnet , durch die ihnen bis dahin unbekannten Feuerwaffen der portn - giesischen Besatzung erschreckt uud zurückgetrieben . Aber schon nach kurzer Zeit brachen sie von Neuem aus dem Gebirge hervor und hielten seitdem über hundert Jahre lang durch einen in fortgesetzten Angriffen geführten Bnsch - krieg ( „ guerra do mato " ) die Kolonisten im Nordosten beständig in Furcht und Schrecken , bis gegen Ende des 17 . Jahrhunderts ( 1693 ) der damalige Gouverneur von S . Thoms Ambrozio Perreira de Beredo durch deu tapfern Buschkapitän ( „ 0 capitäo dos matos " ) einen geordneten Kriegszug gegen die wilden Ruhestörer unter - nehmen ließ , der mit ihrer vollständigen Besiegung und ihrer Unterwerfung unter die portugiesische Herrschaft endigte . Ein großer Theil der Angolares wurde gefangen genommen und zu einem Drittheil dem königlichen Fiscns und zu zwei Drittheilen den Siegern als Sklaven znertheilt . Den Übrigbleibenden gab man ihre ursprünglichen Wohn - sitze an der Angra de Sao Joao und der Südostküste zurück , ja gewährte ihnen hier fogar ihre bisherige Freiheit einer eigenen Gemeinschaft mit einem selbstgewählten Könige . Allmählich über den ganzen hochgebirgigen Süden der Insel , insbesondere den Küstentheil desselben sich ausdehnend , haben sie sich hier bis in die neueste Zeit als besonderer , unter dem Nameu der Angolares bekannter Volksstamm er - halten , von nun ab friedlich gegen ihre Nachbarn im Nor - 
res - Neger der Insel Säo Thoms . 363 
den , sogar mit diesen in Verkehr und Handelsbeziehungen tretend und die portugiesische Oberhoheit anerkennend . 
Im Jahre 1869 empörten sich die Angolares gegen ihren damaligen König Roberto Manuel velho , der , wie es scheint , ein sehr absolutes uud strenges Regiment führte und richteten Klage gegen ihn bei der portugiesischen Regierung . Roberto wurde in Folge dessen abgesetzt und die Angolares wählten ans ihrer Mitte ein neues Ober - Haupt , Domingo Pires , der zu Anfang des Jahres 1878 starb als der letzte König der Angolares . Die Provinzial - Regierung von S . Thoms benutzte diesen Todesfall , um die merkwürdige Autonomie der Angolares aufzuheben und dieselben nun der portugiesischen Verwaltung unter ander - weitiger Orgauisirung ihres Gemeindewesens unterzuordnen . Das interessante Aktenstück , das den Angolares eine neue Verfassung giebt , ist vom 10 . September 1878 datirt uud beginnt mit der Erklärung , daß der bisherige Zustand der Selbstregierung und - Verwaltung der Bevölkerung des striktes von Santa Cruz dos Angolares ein ungesetzlicher und unhaltbarer sei und daß es geboten erscheine , jenes Volk in den Schoß der öffentlichen Verwaltung uud gefetz - licheu Ordnung sowie zur Gemeinschaft der Civilisation , von der es sich weit entfernt habe , einzuführen . Bei der großen Entfernung aber dieses Gemeindedistriktes von dem von Santa Anna ( dem nördlich von Santa Cruz gelegenen Distrikte ) und bei dem Mangel regulärer Verbindungen zwischen diesen beiden Distrikten bestimme der Gouverneur der Provinz von S . Thoms uud Principe , daß , so lange innerhalb der Gemeinde der Angolares selbst keine neten Personen zur Uebernahme der Verwaltungsämter sich fänden , ein von der Regierung besonders hiermit beanf - tragter Militärkommandant die Funktionen der öffentlichen Verwaltung auszuüben habe und zwar unter besonderen weiteren Bestimmungen . Es folgen nun 14 Artikel , durch welche eine ganz genaue Regelung des Gemeindewesens , der Verwaltung und Gerichtsbarkeit des Distriktes von Santa Cruz dos Augolares hergestellt wird uud welche auch den Angolares selbst unter dem Oberbefehl des Mili - tärkommandanten noch einen wesentlichen Antheil an ihrer Selbstverwaltung und - Regierung gewähren . Auch über die Errichtung einer Schule zum Unterricht der Kinder der Angolares J ) sowie zur Anbahnung und Förderung von Kulturen des Bodeus werden besondere Verordnuugeu ge - troffen . 
So endete die Selbstherrschaft dieses merkwürdigen Negervolkes , das indessen von einer Verschmelzung mit ande - ren Elementen und Auflösung ihrer Stammesgemeinschaft noch weit entfernt ist . Dagegen schützen sie zunächst ihre Wohnplätze in den wilden von Norden fast unzugänglichen Wald - und Küstengebirgen des Südens der Insel und andererseits ihre argwöhnische Abgeschlossenheit und ihr zähes Festhalten an ihrem Stamm , ihrer Sprache uud ihren alten Sitten und Gebräuchen . 
Auf mich haben die Angolares im Allgemeinen in Rück - ficht auf ihre Intelligenz , ihren Charakter und ihre Sitten immer einen durchaus günstigen Eindruck gemacht , obgleich sie sich von Seiten der Portugiesen und der übrigen ein - geborenen Neger von S . Thoms keiner besonderen Zunei - gung und guten Meinnng zu erfreuen haben . Namentlich wird ihnen ihr schenes mißtranisches Wesen und damit zusammenhängend , vielleicht aber mit Unrecht , Falschheit vorgeworfen . Vortheilhaft zeichnen sich die Angolares 
1 ) Im Jahre 1878 / 79 besuchten nach dem amtlichen Be - richte bereits 14 Kinder der Angolares die in Villa de Santa Cruz unter einem Lehrer errichtete Schule . 
46 *
	        

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