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Globus, 4.1863

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Globus, 4.1863

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711829
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711829
Persistenter Identifier:
BV044666504
Titel:
Prof. Friedrich Paulsen's Vorlesungen über Psychologie & Anthropologie
Untertitel:
Sommersemester 1885
Autor:
Paulsen, Friedrich
Sonstige Person:
Blanck, Friedrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
[Handschrift]
Erscheinungsjahr:
1885
Beschreibung:
Pädagogik
Signatur:
Hdschr. Koll. 290
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Pädagogik

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
VIII.
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Das Märchen vom weisen Achiqar
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    -
  • Werbung
    -
  • Korrekturen: S. 26 ist folgende Anmerkung ausgefallen: Babylonischen Ursprung der Archiqargeschichte vermuteten schon Reinach in Rev. d. étud. juiv. 1899, 12 f.; [...]
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Kapitel
    [3]
  • Werbung
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

2Ö Bruno Meißner, Das Märchen vom weisen Achiqar. AO.XV 
Trotzdem Wir nun die Achiqargeschichte bis in das fünfte vor 
christliche Jahrhundert zurückverfolgen konnten, sind wir, so glaube 
ich, doch noch nicht am Schluß; denn letzten Endes wird weder 
ein Jude in Elephantine, noch ein Aramäer in Edessa der Verfasser 
des Märchens gewesen sein, sondern vermutlich ein Assyrer; denn 
daß dieses Loblied auf assyrische Vasallentreue und Klugheit in 
Assyrien auch seinen Ursprung hatte, ist von vornherein nur wahr 
scheinlich. Auch die bedeutende Rolle, die der Sonnengott Schamasch 
in den altaramäischen Sprüchen (vgl. Spr. 8; 20) spielt, deutet viel 
leicht auf Assyrien als Ursprungsland hin. Zwar können wir die Ge 
schichte in der Keilschriftliteratur bislang noch nicht nachweisen, aber 
die in der früheren, ja noch in der späteren Bearbeitung verwandten 
Namen, Motive und Literaturformen sind auch in Assyrien so be 
kannt und beliebt, daß zum mindesten nichts gegen einen assyrischen 
Ursprung spricht. 
Der Name des Haupthelden Achiqar, oder A ch i i a q a r ist 
gut assyrisch und bedeutet: Der Bruder ist teuer (lieb). Er kommt 
in allen Epochen der babylonisch-assyrischen Geschichte vor; in der 
Hammrapizeit (c. 2000 v. Chr.) lautet er: Achum-iaqar, in 
neuassyrischer Zeit hat er die Form A ch i - i a q a r. So wird z. B. 
in einer Urkunde aus dem Jahre 698 v. Chr. ein Achi - iaqar, 
ein Stellvertreter der Stadt Barchalsa, erwähnt Auch sein böser 
Verwandter Nadin (d. h. „er gibt") führt einen rein assyrischen 
Namen, der eigentlich eine Abbreviatur eines längeren Namens, etwa 
Nabu-nadin-zer — Nebo gibt Nachkommenschaft, ist. 
Schließlich trägt, wie sich jetzt aus den Elephantinepapyri ergeben 
hat, auch der Henker Nabu-sum-iskun — Nebo hat einen 
Namen (d. i. Sohn) aufgestellt, einen rein assyrischen Namen; ja er 
ist vielleicht geradezu historisch nachzuweisen; denn ein Nabu-sum- 
iskun bekleidete zu Sanheribs Zeit das hohe Amt eines „Zügel- 
halters des Königs^". 
Sodann lassen sich die beiden in der Achiqargeschichte ange 
wandten Erzählungsformen, der schlichte Bericht im Jchstil und 
die Weisheitssprüche, auch schon in der babylonischen Literatur nach 
weisend Zwar ist, wie schon bemerkt, ein Märchen aus Baby 
lonien bisher nicht bekannt, aber die Geburtslegende des alten 
1 Vgl. Johns, Assyrian Deeds Nr. 251 Rs. 3; 468, 1. * Vgl. 
Johns ib. Nr. 253, 6; Ungnad a. a. O. 65. 3 Stimmet wiÜ 
Orient. Lit.-Ztg. 1915, 103 aus sprachlichen Gründen nachweisen, daß die 
aramäische Version aus dem Assyrischen übersetzt sei, über entscheidend 
sind seine Ausführungen nicht. ? <
	        

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