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Sociologus, N.F. 48.1998

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Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Sociologus, N.F. 48.1998

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-711829
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-711829
Persistenter Identifier:
BV044666504
Titel:
Prof. Friedrich Paulsen's Vorlesungen über Psychologie & Anthropologie
Untertitel:
Sommersemester 1885
Autor:
Paulsen, Friedrich
Sonstige Person:
Blanck, Friedrich
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
[Handschrift]
Erscheinungsjahr:
1885
Beschreibung:
Pädagogik
Signatur:
Hdschr. Koll. 290
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte
Wissensgebiet:
Pädagogik

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
III.
Sammlung:
Handschriften > Kolleghefte

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
    -
  • Sociologus, N.F. 48.1998
    -

Volltext

Waren und die Macht des Gebets 
59 
secondary schools seien, würde er dafür sorgen, satanische Handlan 
ger dorthin zu senden, die die Schulmädchen mit ,cosmetics, dresses, 
underwears, books, provisions and money‘ (ibid.: 32) in Versuchung 
führen würden, um sie Gott vergessen zu lassen. Auch warnt Eni seine 
Leser vor den Gefahren des Marktes: ,The market is one of the major 
areas of operations... Certain fanciful products sold in the market e.g. 
necklaces, lipsticks, perfumes and food items such as sardines „queen 
of the coast“ etc. have stränge origin‘ (ibid.: 54). 
Eni führt nicht aus, was diese Objekte ,of stränge origin‘ bei ihren 
Besitzern bewirken: Lenken sie nur von Gott ab oder verbinden sie 
Menschen in einer aktiveren Weise mit dem Teufel? Anders gesagt, ha 
ben die Dinge eine eigene Macht, wodurch sie ihre Besitzer sich anders 
verhalten lassen als zuvor? Antworten auf diese Fragen können durch 
eine genauere Untersuchung der pfingstlerischen Praxis gefunden 
werden, denn überall im christlichen Ghana lesen Pfingstler nicht nur 
Enis Geständnis, sondern fügen sie ihm ähnliche Erfahrungen hinzu. 
Daß Vorsicht gegenüber Waren angesagt ist, war eine der wichtig 
sten Botschaften der Gebetstreffen, denen ich in Peki beiwohnte. Wäh 
rend eines Treffens erlebte ich zum Beispiel, wie ein Prediger ein 
ITjähriges Mädchen nach vorne rief, das ein westliches Kleid mit Blu 
menmotiven, einen Gürtel mit einem Verschluß in der Form eines 
Schmetterlings, eine Kette mit einem roten Herz und Ohrringe in der 
Form von Erdbeeren trug. Dem Prediger zufolge wurde sie durch diese 
Kleidung mit Mami Water Geistern verbunden, die sie dazu verleiten 
würden zu flirten und Geld für modischen Tand auszugeben. Deshalb 
forderte er sie auf, diese Dinge abzulegen, was sie jedoch verweigerte. 
Der Prediger warnte die Anwesenden, daß junge Frauen, die sich in 
dieser Weise aufmachten, das Risiko nahmen, sich Mami Water Gei 
stern hinzugeben und damit zukünftige Heirat und Kinder aufs Spiel 
setzten. Für pfingstlerische Prediger bedeutet der Besitz modischer 
Accessoires deutlich mehr als nur eine Ablenkung von Gott. Es geht 
hier um einen Zustand der potentiellen Besessenheit durch satanische 
Mächte. 
In Übereinstimmung mit dieser Haltung warnten pfingstlerische 
Prediger 1996 während meines Aufenthalts in Ghana ihre weiblichen 
Mitglieder ständig vor dem sogenannten Rastahaar (Kunsthaar, das in 
das eigene Haar eingeflochten wird), weil sie dadurch mit Mami Water 
Geistern verbunden werden könnten. Frisösen erzählten mir, daß viele 
Kunden zumindest ein Gebet über das Kunsthaar sprächen, bevor es 
eingeflochten würde, während andere ganz davon absahen. Auch im 
Rahmen von deliverance-Gebeten ließen Prediger Frauen, die als von 
Meeresgeistern besessen galten, ihr Rastahaar abzulegen.
	        

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