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1917

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Nutzungslizenz

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Bibliographische Daten

fullscreen: 1917

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712007
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712007
Persistenter Identifier:
BV044864031
Titel:
1917
Untertitel:
die Lehren der Revolution
Autor:
Trockij, Lev Davidovič
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
E. Laub'sche Verlagsbuchhandlung G.m.b.H
Erscheinungsjahr:
1925
Beschreibung:
Geschichte
Signatur:
U Ub 2212/2
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Geschichte

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • 1917
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Vorwort
    3
  • Kapitel: Die Lehren des Oktobers
    11
  • Kapitel: "Die demokratische Diktatur des Proletariats und des Bauerntums" Februar und Oktober
    18
  • Kapitel: Der Kampf gegen Krieg und Vaterlandsverteidigung
    27
  • Kapitel: Die Aprilkonferenz
    32
  • Kapitel: Die Julitage - Der Kornilowputsch. Die demokratische Konferenz und das Vorparlament
    38
  • Kapitel: Vom Oktoberumsturz
    45
  • Kapitel: Die Oktoberrevolution und die "Legalität" der Sowjets
    58
  • Kapitel: Noch einmal über die Sowjets und die Partei in der proletarischen Revolution
    70
  • Werbung
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

des Ruhrkrieges war statt einer starken proletarischen Kraft 
ein nationalistisch-kommunistischer Gestank, der ganz 
Deutschland verpestete. Mit demselben Recht, mit dem die 
Kommunisten Anspruch darauf erhoben, die Erben des ver­ 
sinkenden Deutschland zu sein, erhoben ihn die National­ 
sozialisten: die einen gaben sich nationalkommunistisch, die 
äderen kommunistisch-national; im Grunde war beides das­ 
selbe. Beide meldeten fast gleichzeitig ihre Ansprüche an* 
die einen in Sachsen, die anderen in München. Beider 
Ansprüche hat die Geschichte verworfen; gewißlich nicht 
um dessetwillen, weil sie das Bestehende hätte billigen 
oder bestätigen wollen, sondern nur um dessetwillen weil 
die, die ihre Erbansprüche anmeldeten, fürwahr die 
Berufenen nicht gewesen sind. Wir sind keine Lobredner 
des Vergangenen und nicht des Bestehenden: wir sehen 
sein Ende kommen. Aber eine Diktatur von Moskowiter 
Kommiß und österreichischer Sexualpathologie: dieses Schick- 
sal hat ein gütiges Geschick von uns abgewendet. Geschicht­ 
lich, politisch und moralisch mit Recht. 
Und so glauben wir, daß in dieser tatsächlichen Voraus­ 
setzung der Ausgangspunkt von Leo Trotzki nicht richtig ist 
III. 
Ist also die Trotzki'sche Kritik in ihren tatsächlichen 
jS?UlSe^iigen’ -s^.eit sie.die deutschen Verhältnisse von 
. . betrifft, unrichtig, so ist um so unverständlicher, wie 
sie jene gewaltige Wirkung, die sie in Rußland hatte, haben 
konnte. Wir glauben, um dieses verständlich zu machen 
müssen wir zwei Eigenarten dieser Kritik dartun. 
QU)1 f-unachst: die Kritik stellt in eine supponierte politische 
dLe Pe^°n Jon Venin und mißt an einem ^ einer 
ypothetischen Situation handelnden hypothetischen Lenin 
den wirklichen Sinowjew ab. Damit ist die eine Eigenart 
™?«;g+genW!lr-ti§en §'eistlgen Lebens in der russischen Kom­ 
munistenpartei dargetan. 
• i^Wir glauben voraus versichern zu können: wir möchten 
nicht ^ auch nur in den geringsten Verdacht kommen, das 
Leninsche Werk verkleinern zu wollen. Die mit Marx’schen 
Wendungen um sich gehenden Leute, die auch heute noch 
in der ganzen russischen Revolution nichts anderes sehen 
als einen vergrößerten Kommunistenputsch, sind uns und 
unserer Anschauung völlig fremd. Das Werk von Lenin ist 
groß und wird dauernd bleiben: er hat zum ersten Mal dem 
Problem „Machtergreifung des Proletariats“ getrost ins 
uge geschaut. Die meisten westländischen Sozialisten fürch­ 
te*1 dieses Problem wie das Medusenhaupt. Und statt dieses 
1 roblem recht real und konkret zu formulieren und zu 6
	        

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