digi-hub Logo
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Globus, 7.1865

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Globus, 7.1865

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712132
Persistenter Identifier:
BV045105031
Titel:
Erinnerungen aus meinem Diakonissenleben
Autor:
Leithold, Friederike
Herausgeber:
Ketelhodt, Luise von
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
A. Deichert'sche Verlagsbuchhdlg. Nachf. (Georg Böhme)
Erscheinungsjahr:
1899
Beschreibung:
Historische Gattungen#Biographie
Medizingeschichte
Signatur:
2018 A 1122
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer
Wissensgebiet:
Historische Gattungen > Biographie
Medizingeschichte

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 7.1865
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichniß
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Illustrationenverzeichniß
    [VI]
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Von Baja bis Mehadia / Leist, A.
    [193]
  • Zeitschriftenartikel: Aus Paul Marcoy's Reisen im Innern von Peru. I.
    202
  • Zeitschriftenartikel: Der südwestliche Theil von Ceylon. (Hierzu ein Stahlstich: Der Kaluganga, nach einer Originalzeichnung von H. v. Königsbrun.) II. / Schwarda, Ludwig R.
    209
  • Zeitschriftenartikel: Die Lüneburger Haide. II. / Jastram, Heinrich
    213
  • Zeitschriftenartikel: Das Wetter im Sprichwort
    216
  • Zeitschriftenartikel: Die Insel Tsu-sima in der Koreastraße
    219
  • Zeitschriftenartikel: Aus der Steinöl-Region in Nordamerika
    220
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    221
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Die Insel Tsu - sin 
Namentlich aber für den Wein hält man den Regen an diesem Tage für unheilvoll , denn : 
St Urban ist auch ein Weinheld , ( deutsch ) und : 
Pankraz und Urban ohne Regen , 
Folgt ein großer Weinsegen , 
oder : 
St . Urban hell und rein . 
Segnet die Fässer ein ; wogegen , wenn es am Urbanstage regnet , nach der Meinung der Winzer im Maasthal die Beere ungleich groß und die Lese sehr gering werden soll . 
in der Koreastraße . 219 
In Frankreich versichert man deshalb : 
An St . Urban , 
Was im Weinberg , gehört dem Bauern an , indem man hinzufügt : 
Der weiß nicht , was Weinverkaufen ist , 
Der nicht vom Mai das Ende abwartet , 
und in Süddentschland ward ehemals , um am Urbanstage schönes Wetter zn haben , das Bild des Heiligen feierlich herum - getiagen und l ci Regenwetter ans Ingrimm ins Wasser ge - werfen , woher sich noch das Sprichwort schreibt : 
Wenn Sanct Urban kein gut Wetter geit , 
Wird er in die Pfützen geleit . 
Die Insel Tsu - sima in der Koreajlraße . 
In der zwischen der Halbinsel Korea und den japanischen Inseln liegenden Straße , welche den Eingang zum Gelben Meere beherrscht , liegt die Insel Tsu - sima , die ähnlich wie Neuseeland in einen nördlichen und südlichen Hanpttheil zerfällt ; mehrere kteineJnseln schließen sich an . Genau wird ihre Ausdehnung durch 34° 5' und 34° 43' nördliche Breite , sowie 139 " 8' und 129° 27' östliche Länge von Greenwich bezeichnet . Das englische Schiff Actäon , Eapitain Ward , machte Anfang August 1861 die erste Aufuahme der Jusel . Die von Ward eingezogenen Nachrichten veranlaßten Lorenz Oliphant , der Insel einen Besuch abzu - statten , und obgleich die Mittheiluugen , welche er gibt , noch sehr lückenhaft sind , so sind sie doch als die einzigen zuverlässigen , die wir über Tsu - sima haben , von großem Werthe . Sein Reise - bericht ward am 26 . Januar 1863 iu der geographischen Gesell - schaft zu London verlesen und ist jetzt im Jonrnal der Gesellschaft für das Jahr 1863 mitgetheilt . Begleitet ist der Aufsatz vou einer Karte der Insel nach Wards Aufnahme . 
„ Etwa 80 englische Meilen westlich von der Straße von Simonesaki liegt die Insel Tsu - sima . Am Morgen des 27 . Au - gust ( 186l ) langte ich mit dem Schiffe „ Ringdove " bei dem ende derselben an . Am meisten fiel mir ein zweigipfliger Berg in die Augeu , der sich in der Mitte der Insel bis zu 1760 Fnß Höhe erhebt ; aber südlich von diesem liegt ein anderer Berg , der bis zu 2500 Fnß ansteigt und uusers Wissens der höchste auf Tsu - sima überhaupt ist . Der südlich . ' Theil der Insel besteht aus zwei breiten Thälern , die durch einen bewaldeten Gebirgs - rücken getrennt werden . Die Thäler selbst sind theilweise knl - tivirt uud bewohnt und gleichen eins dem andern sehr ; die hö - her gelegenen Landstrecken sind mit Urwald bedeckt . 
Da wir die genaue Lage der Hauptstadt Tatchio uicht kannten , so erkundigten wir uns am User dauach . Dann fuhren wir an der östlichen Küste hin , die wenig bewohnt , felsig und abschüssig erschien . Vorsichtig drangen wir in eine Bncht ein und warfen eine halbe englische Meile vor der Stadt Tatchio Anker . Für die kleinen heimischen Schiffe gewährt der Hafen hinter einem Felsenvorsprung genügenden Schutz , für größere dagegen uicht . Der mit Fichteu bestandene Felsen steigt etwa 100 Fuß hoch aus dem Wasser auf uud gibt der Laudfchaft ein eigenthümliches Ansehen . Die Bai selbst ist mit bewaldeten Hügeln umgeben , in sie mündet ein Strom , der aus einem gut bebauten Thale kommt , und an dessen Mündung die Stadt liegt . 
Da Tsu - sima der Privatbesitz eiues Fürsten ist , und die kaiserliche Regierung kaum eiue Controle über diesen ausübt , so war es mir unmöglich , Stadt uud Umgebung näher zn er - forschen . Während ich mich vergeblich bemühte , mit der hohen Persönlichkeit eine Unterredung zu erlangen , wurde ich 
gehalten und in einem Wachthause am Ufer so eifrig beobachtet , daß es mir nicht möglich war , zehn Schritte nach irgend einer Richtung hin zn machen . Wenn ich auch keine Gelegenheit hatte , meine Wißbegierde zu befriedigen , so staud doch den Einwohnern , Mann , Weib und Kind , nichts im Wege , den ersten Englän - der , der in Tatchio gelandet war , genan zu betrachten . 
Tatchio soll 10 , 000 Einwohner haben . Von anderen japa - nischen Städten unterscheidet es sich durch nichts ; ich bemerkte nicht einmal einen Unterschied in den Gesichtszügen oder der Kleidung des Volkes , obgleich ihre Sprache von dem Japanisch der auderen Inseln etwas abweicht . Als scheinbarer Einwand gegen meinen Besuch beim Fürsten wurde angeführt , daß seine Residenz vier englische Meilen landeinwärts liege ; der wahre Grund war aber sicher der , daß er seine Würde durch den Em - psang eines Fremdeu zn entweihen glaubte . Mau erzählte mir , daß sein Palast drei Stockwerk hoch und von Parks und Gär - teu umgebeu sei ; daß er sowohl dmch geistige Eigenschaften als Körperstärke ausgezeichnet sei , denn er messe sieben Fnß , sei aber mit Geschwüren bedeckt . In Jeddo soll sein Einfluß sehr groß sein . Er hat eine legitime Frau , 12 Kebsweiber und 43 Kinder . Sein Sohn war als Geißel in Jeddo ; einige seiner unehelichen Kinder standen beim Kaiser in Dienst , während andere in sei - ner eigenen Armee Ofsicierstellen inne hatten . 
Die Botschaften , die zwischen der Residenz des Fürsten und der Stadt meinetwegen hin - uud hergeschickt wurden , hatten so viel Zeit in Anspruch genommen , daß es neun Uhr Abends ge - worden war , bevor ich die Nachricht erhielt , daß ich mit dem ersten Slaats - Sekretair eine Unterredung haben sollte . Ich ging durch eine kurze Straßenach dem Zusammenkunftshause ; zu beiden Seiten waren Männer mit großen Papierlaternen aufgestellt . 
Die Anordnungen , welche man für meinen Empfang ge - troffen hatte , waren sehr einfacher Natur ; ein gewöhnlicherTisch , der augenscheinlich erst seit meiner Ankunft verfertigt worden war , stand von sauber gearbeiteten Stühlen umgeben , deren Sche mit der Tafel des Tisches iu gleicher Höhe waren . Sehr große Kerzen erhellten das Zimmer . Wie üblich erhielt Jeder - mann Pfeifen und Tabak dargereicht , nnd da unsere Unterre - duug bis nach Mitternacht dauerte , bekamen wir anch Knchen und Fleisch . 
Vor Sonneuaufgang gingen wir wieder unter Segel und fuhren au der Westküste der Insel weiter , bis wir gegen Mittag den Tsu - sima Sund erreichten . Es ist schwer , eine Beschrei - bnng von den vielen netzförmig verzweigten Kanälen zu geben , welche das hügelige Land nach allen Richtungen hin schneiden und ein wahres Wasserlabyrinth bilden , das sich nur mit den norwegischen Föbrden vergleichen läßt . Doch ist die Land - 
28 *
	        

Download

Downloads

Der Text kann in verschiedenen Formaten heruntergeladen werden.

Ganzer Datensatz

ALTO TEI Volltext
TOC

Diese Seite

ALTO TEI Volltext

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Formate und Verlinkungen

Formate und Verlinkungen

Die Metadaten stehen in verschiedenen Formaten zur Verfügung. Außerdem gibt es Links zu externen Systemen.

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Zitieren

Zitieren

Folgende Zitierlinks stehen für das gesamte Werk oder die angezeigte Seite zur Verfügung:

Ganzer Datensatz

RIS

Diese Seite

Zitierempfehlung

Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Suchtreffer

Suchtreffer

Zu einigen Fragen der Beschulung des körperbehinderten Kindes
10 / 57
Fürsorge für Körperbehinderte in England und ihre gesetzlichen Grundlagen
Zurück zur Trefferliste Zurück zur Trefferliste

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie viel Gramm hat ein Kilogramm?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.