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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 29/34.1919/24

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

fullscreen: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 29/34.1919/24

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714783
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714783
Persistenter Identifier:
BV039673911
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Untertitel:
neue Folge d. Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwissenschaft
Weitere Titel:
Verein für Volkskunde <Berlin>: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
Behrend [[1906-1924]], Verein für Volkskunde, Berlin
Erscheinungsjahr:
1891
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-708058
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-708058
Persistenter Identifier:
DE-11-001674553
Titel:
Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 29/34.1919/24
Erscheinungsjahr:
1919
Signatur:
LA 8000-29/34
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
Dreißigster bis zweiunddreißigster Jahrgang: 1920-1922
Sonstige Person:
Boehm, Fritz
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Studien über den Bänkelgesang
Sonstige Person:
Naumann, Hans
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 29/34.1919/24
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Zeitschriftenheft: Neunundzwanzigster Jahrgang: 1919 / Boehm, Fritz
    [I]
  • Zeitschriftenheft: Dreißigster bis zweiunddreißigster Jahrgang: 1920-1922 / Boehm, Fritz
    [I]
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [II]
  • Zeitschriftenartikel: Studien über den Bänkelgesang / Naumann, Hans
    [1]
  • Zeitschriftenrezension: Hermann Gunkel, Das Märchen im Alten Testament / Bolte, Johannes
    22
  • Zeitschriftenrezension: Carl Schuchhardt, Alteuropa in seiner Kultur und Stilentwicklung. Mit 35 Tafeln und 101 Textabbildungen / Feist, Sigmund
    23
  • Zeitschriftenrezension: Volkserzählungen aus Palästina, gesammelt bei den Bauern von Bir-Zet und in Verbindung mit Dschirius Jusif in Jerusalem herausgegeben von Hans Schmidt und Paul Kahle (Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments, Heft 17) / Ranke, Friedrich
    25
  • Zeitschriftenrezension: Notizen
    27
  • Protokoll: Aus den Sitzungs-Berichten des Vereins für Volkskunde / Brunner, K.
    45
  • Anmerkungen: Nachrichten
    48
  • Zeitschriftenheft
    [49]
  • Zeitschriftenheft
    [113]
  • Zeitschriftenheft: Dreiunddreißigster und vierunddreißigster Jahrgang: 1923/24 / Boehm, Fritz
    [I]
  • Zeitschriftenheft
    [69]
  • Zeitschriftenheft
    [137]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

10 
Naumann : 
Blutige Mordtaten sind also keineswegs das ausschließliche Motiv , sondern wundersame Begebenheiten überhaupt , mit dem offenkundigen Zweck , die Menschen zu bessern und zu bekehren . Moritat ist also ein sehr weiter Begriff . 1 ) Ausdrücklich möchte ich aber noch einmal betonen , daß alle diese Motive mit dem größten Ernst und ohne die mindeste Spur von absichtlicher Komik geboten werden . 
Wer ist nun dieser Bänkelsänger 1 Und woher stammt diese bare Einrichtung ? ' . 
Die mir bekannten Originale mit ihren unverkennbaren Zügen reichen vereinzelt bis tief ins 17 . Jahrhundert hinein , ungefähr so weit wie die oben erwähnten Bänkelsängerbilder . Einzelne maler des 17 . und 18 . Jahrhunderts bestätigen die uns bekannten äußeren Züge , so Adriaen von Ostade in seinen flämischen marktsbildern , so auch Chodowiecki , Dietrich 1767 , ferner schon Hogartli . Dazu kommen Bänkelsängervignetten als Buchschmuck in einzelnen Romanzensammlungen des 18 . Jahrhunderts ( z . B . Löwen 2 , Hamburg 1765 , S . 125 ) . 2 ) 
Die Lexikographen wie Adelung , Campe verzeichnen das Wort mit kurzer Umschreibung3 ) ; aber die älteste Umschreibung liefert indirekt Gottsched , der 1730 in der „ Kritischen Dichtkunst“ schreibt : . nicht viel besser als etwa itzo auf Messen und Jahrmärekten die Bänkelsänger mit ihren Liedern und Wundergeschichten den Pöbel einzunehmen pflegen . “4 ) Vielleicht darf man unter diesem zweigliedrigen Ausdruck Lied und Prosa verstehen . ‘Bänklein - sänger’ wird schon 1709 in übertragener Bedeutung gebraucht 
Jahren 1836 — 1842 . Frankfurt a . d . 0 . und Berlin ( Oberwasserstraße No . 10 ) bei Trowitzsch und Sohn’ . Innerhalb der Moritat selbst spielt hier ein auf die Heldin - Mörderin gedichtetes Bänkelsängerlied eine ganz wesentliche Rolle . Der Bänkel - gesang wird hier also vom Bänkelgesang selbst als Motiv benutzt . Zum Schluß folgt dann wie gewöhnlich das besondere Lied . 
1 ) Prof . Ernst Leumann macht mich darauf aufmerksam , daß man unter diesen Umständen an eine ganz andere Etymologie des Wortes ‘Moritat’ denken könnte , als man wohl gewöhnlich ( zerdehnt aus ‘Mordtat’ ? ) annimmt , nämlich von einem spätmittellat . ‘moritates’ ( ‘Moralpredigten’ , vgl . auch Moralitäten , frz . moralités ) , welches sich indessen leider nirgends nachweisen läßt . 
2 ) Vgl . Wilhelm Meisters theatralische Sendung II Cap . 5 ‘Fragmente eines kleinen Aufsatzes’ : „ Weit mehr als eine ausführliche Beschreibung zieht ein sudeltes Gemälde . . . den dunklen Menschen an . . . . Die großen Bilder der Bänkelsänger drücken sich weit tiefer ein als ihre Lieder , obgleich auch diese die Einbildungskraft mit starken Banden fesseln . “ 
3 ) Adelung : „ ein Landstreichei’ , der auf den Gassen von hölzernen Bänken allerlei Mordgeschichten absinget“ ; Campe besser : „ einer der auf den Gassen oder an öffentlichen Orten allerlei abenteuerliche Geschichten absingt“ . 
4 ) Reichel , Gottsched - Wörterbuch S . 588 ; ferner verwendet Gottsched gleichfalls äußerst sachgemäß ‘Bänkchensänger’ und ‘Bänkengesang’ , Beiträge 6 , 392 , 1740 und Beitr . 4 , 293 , 1735 .
	        

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