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Tribus, 7.1957

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Tribus, 7.1957

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712600
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712600
Persistenter Identifier:
BV046196824
Titel:
Leitfaden für Samariterinnen
Autor:
Potjans, Heinrich
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Seitz & Schauer
Erscheinungsjahr:
1904
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
2018 A 1102
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Das Krankenzimmer
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > George Meyer

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Tribus
    -
  • Tribus, 7.1957
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Impressum
    [IV]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsübersicht
    [V]
  • Zeitschriftenheft: N. F. Bd. 7, 1957
    [VI]
  • Vorwort: Geleitwort / Ultz, G.
    [VI]
  • Zeitschriftenartikel: Professor Nobel zum 70. Geburtstag
    [VII]
  • Leerseite
    [VIII]
  • Zeitschriftenartikel: Die tibetischen Handschriften und Drucke des Linden-Museums in Stuttgart / Meisezahl, R. O.
    1
  • Zeitschriftenartikel: Albert Tafel zum 80. Geburtstag / Köhler, Günther
    167
  • Zeitschriftenartikel: Ägyptische Altertümer des Linden-Museums I / Brunner, Hellmut
    169
  • Zeitschriftenartikel: Die Neuerwerbungen des Linden-Museums seit dem letzten Kriege
    179
  • Anhang: Stifter-Verzeichnis
    207
  • Leerseite
    [208]
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

184 Die Neuerwerbungen des Linden-Museums seit dem letzten Kriege 
Künstler kein sehr vertrautes Thema war. Diese Figur wird vom Jäger auf die Jagd 
mitgenommen — sie ist daher aus leichtem Holz hergestellt. 
Von den südlichen Nachbarn der Senufo — von den Baule —, die wiederum mit 
den Aschanti (Ghana) sehr nahe verwandt sind, konnte ein sehr fein gearbeiteter 
Häuptlingsstock, der figürlich beschnitzt ist, erworben werden. 
Der außergewöhnliche Kunstsinn dieses Stammes zeigt sich auch in einer kleinen 
männlichen Freiplastik sowie in dem geschmackvoll gefärbten Hüfttuch. Das Tuch 
ist technisch bemerkenswert, weil es mit Hilfe eines Farb-Ausspar-Verfahrens seine 
unaufdringliche Musterung erhielt. Das genannte Verfahren besteht darin, daß das 
einzufärbende Tuch faltig zusammengelegt und dann an einzelnen Stellen mit Faden 
abgebunden wird. Wenn nun der Stoff in die Indigo-Brühe eingetaucht wird, bleiben 
diese abgebundenen Stellen von der Farbe frei. Die erzielten Muster werden von den 
Baule „beeki“ genannt. 
Vom gleichen Stamm rührt eine bunte Hüftperlenkette her, die aus sehr alten 
Glasfluß- und Keramikperlen besteht. Diese Perlen stimmen mit den in den würt- 
tembergischen Keltengräbern gefundenen Perlen völlig überein und sind offensichtlich 
so alt wie diese und wohl auch gleicher mittelmeerischer Herkunft. 
Von den Aschanti (Ghana), die durch ihre Goldgewichte als Gelbgießer berühmt 
geworden sind, stammt das ebenfalls gegossene, „Kuduo“ genannte, Deckelgefäß. Es 
handelt sich hierbei um Behälter für den Goldstaub, die den Vornehmen auch in das 
Grab mitgegeben wurden. Das Museum hat bis dahin kein Stück dieser Art besessen. 
Vom Grenzgebiet zwischen der Elfenbeinküste und Liberia, von den Dan und 
Yakuba, kommt je eine Maske. Davon ist die Yakuba-Maske durch Qualität und 
Form ein besonders schönes Stück, das durch seine glatte, dunkle Politur wie durch 
die sorgfältige Arbeit besticht. 
Mit einem 103 cm langen Zeremonialschwert aus Benin, in der Wissenschaft als 
„ebere“ bezeichnet, erfuhr die Karl Knorr’sche Benin-Kollektion des Museums eine 
außergewöhnliche Bereicherung (Bild 2). Benin, dieses alte Handelsimperium am 
unteren Niger, ist über den fachlichen Kreis hinaus durch Zahl und Art seiner Gelb 
güsse bekannt geworden. 
Wie das „ebere“ beweist, waren die Benin-Leute auch ausgezeichnete Eisenschmiede. 
Das bauchig ausgeschwungene Schwertblatt ist sehr dünn ausgearbeitet, was bei den 
einfachen Werkzeugen der Afrikaner eine bemerkenswerte Leistung darstellt. Durch 
als Zickzackband und als Winkel angeordnete Doppel-Lochreihen ist das Blatt ein 
fach ornamentiert. Während der Griff — das unmittelbar hinter dem Blatt ansetzende 
Stück — schlicht gehalten ist, ist der Knauf als großer scharfkantiger Ring mit dem 
hineinragenden Griffende sehr sorgfältig bearbeitet. Die ganze Art dieses Schwertes 
weist es als reines Würdezeichen aus, für das es übrigens niemals eine Scheide ge 
geben hat. 
Von den Yoruba (Nigeria), dem Volk, durch dessen Kolonisation Benin und seine 
Kunst vor etwa 800 Jahren erst entstanden ist, stammen drei sogenannte Ibedschi- 
oder Zwillingsfiguren. Es handelt sich hierbei um männliche oder weibliche Plastiken, 
die nach dem etwaigen Tode eines Zwillings oder aller beider sorgsam von den Eltern 
oder dem überlebenden Kind betreut werden. Die Geburt von Zwillingen gilt als 
glückbringend. Obwohl gerade Figuren dieses Motivs im Yoruba-Land am weitesten
	        

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