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Die Urkundensammlung des Historischen Seminars der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Teil 2: Regesten der Urkunden nichtdeutscher Provenienz

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Urkundensammlung des Historischen Seminars der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Teil 2: Regesten der Urkunden nichtdeutscher Provenienz

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712604
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712604
Persistenter Identifier:
BV046216670
Titel:
Die Urkundensammlung des Historischen Seminars der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Teil 2: Regesten der Urkunden nichtdeutscher Provenienz
Autor:
Mueller, Harald
Wagner, Wolfgang Eric
Erscheinungsort:
Berlin
Verlag:
[Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek]
Erscheinungsjahr:
2007
Beschreibung:
Geschichte
Signatur:
Handapparat Historische Sammlungen
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Geschichte

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Regesten
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Urkundensammlung des Historischen Seminars der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Teil 2: Regesten der Urkunden nichtdeutscher Provenienz
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Leerseite
    -
  • Einleitung
    [1]
  • Kapitel: Sonderbestand Torcello-Kreta
    5
  • Literaturverzeichnis: Mehrfach zitierte Literatur und Hilfsmittel
    9
  • Kapitel: Regesten
    11
  • Sonstiges: Chronologische Liste der Urkunden
    [47]
  • Register: Index
    49
  • Anhang: Handzeichen der Notare
    [61]
  • Enthaltenes Werk: Exkurs: Handschriften aus dem paläographisch-diplomatischen Apparat des Historischen Seminars der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin an anderen Aufbewahrungsorten / Wagner, Wolfgang Eric
    73
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Nr. 40 
1448 Dezember 7, Aviano 
Notarielle Abschrift eines Rechtsgutachtens des Antonius de Belgrado, Doktor des 
Kirchenrechts, in einem komplizierten Streit zwischen Celottus de Castro Coneglani, Diatricus 
Pelicie und dessen Sohn Nikolaus sowie dem Magister Pierbono (Pefrus Bonus) Paganus, 
Rektor der Schule in Sacili, in dem Ansprüche auf zu Lehen vergebene Zehnten im Distrikt 
von Burg und Dorf Aviano konkurrieren. Antonius allegiert in seinem Gutachten ausführlich 
Bestimmungen des römischen und kanonischen Rechts und nimmt dabei Bezug auf Baldus 
und die Additiones ad Speculum iudiciale G. Durantis des Jo(hannes) An(dreac)". Er kommt zu 
dem Ergebnis, dass die lehnrechtlich vergebenen Zehnten nicht verpfándet werden kónnen. 
Das Gutachten wurde unter dem oben genannten Datum in einer fórmlichen 
Gerichtsverhandlung verlesen und mit Zustimmung der Parteien als rechtlich bindend 
verkündet. 
Notar: Daniel de Aviano, der den Text nach Notizen des Notars Nikolaus de Aviano und auf 
Geheil3 des Fantinus Viato, Statthalter des Dogen von Venedig in Friaul, redigiert hat 
Zeugen: Michael d'Aviano; Antonius de Sancto Martino; Benevenutus de Roncholis 
Ferner anwesend: Daniel Zugni, Stellvertreter des vom Dogen eingesetzten Verwalters 
(gastaldus) von. Aviano; Jakob de Coloreto als Vorsitzender mit den Geschworenen Nikolaus 
und Daniel; Magister Pierbono (Petrus Bonus) de Sacilo für die Parteien und Nikolaus Bruni 
für die Einwohner von Aviano 
(millesimo quadringentesimo quadragesimo octavo, inditione undecima, die septimo mensis decembris) 
Pergament, Latein, 31,2 x 48,3 cm; fleckig, Ränder und Löcher zum Teil restauriert; 
Handzeichen des Notars (Abb. siehe Anhang); Rückvermerke: verblasst 
(Signatur: 107) 
Nr. 41 
1458 Dezember 13, Brescia 
Notariatsinstrument über die Schulden der Brüder Antoninus und Dominicus de Civetis 
gegenüber ihrem ehemaligen Grundherren Cataneo de Catani: Die Brüder schuldeten 
Cataneo einen Geldbetrag von 226 Pfund und 10 Schillingen sowie Abgaben in Höhe von 10 
Pfund, bevor sie als Bauern auf den Besitz des Petrus de Bonis gingen, dessen Bruder 
Ugolino Bürger von Brescia ist. Sie verpflichten sich, die Schuld in jáhrlichen Abgaben von 
Naturalien zu begleichen, ferner wird das Rechtsverhàltnis der beiden Grundherren 
untereinander geklärt. 
Notar: Nicolaus de Vulpis, Sohn des Petrus, zofarius publicus und kaiserlicher Notar 
Zeugen: Johannes de Vulpis, Rechtskundiger, Sonardinus de Usto, Notar; Adobatus de 
Adobatis 
(anno a natiuitate eiusdem millesimo quadringentessimo quinquagessimo octauo, indictione septima, die tercio 
decimo mensis decembris) 
Dominius de Prosanis, Notar (nofarius publicus) von Brescia, erklärt, das Instrument am 13. 
Januar 1459 in das Stadtregister eingetragen zu haben. 
  
66 Baldus de Ubaldis, 1327-1400, Doktor beider Rechte, einer der bedeutendsten Zivilrechtler des Mittelalters; Peter 
Weimar, Baldus de Ubaldis, LMA 1, 1980, 1375£. 
7 Johannes Andreae, ca. 1270-1348, bedeutender Kirchentrechtler. Die Additiones entstanden 1346; Hartmut Zapp, 
Jobannes (Joannes) Andreae (62. Johannes), LMA 5, 1991, 555. 
35
	        

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