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Globus, 5.1864

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 5.1864

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712658
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712658
Persistenter Identifier:
BV046323619
Titel:
De la ortografía Castellana
Autor:
Lenz, Rudolf
Erscheinungsort:
Balparaíso
Verlag:
Franzisko Enrríkez
Erscheinungsjahr:
1914
Beschreibung:
Literatur und Sprachen#Verschiedene Sprachen
Signatur:
Ling. 4999'3':F8
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen

Vorwort

Strukturtyp:
Vorwort
Titel:
Al lector
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 5.1864
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    [III]
  • Abbildungsverzeichnis: Illustrationsverzeichnis
    [VI]
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    [1]
  • Zeitschriftenheft
    [33]
  • Zeitschriftenheft
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Die maskarenischen Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ocean. Zweiter Artikel
    [65]
  • Zeitschriftenartikel: Aus dem alten und neuen Athen. Erster Artikel
    73
  • Zeitschriftenartikel: Vegetationsschilderung der Landschaft Sennar. II. / Hartmann, R.
    77
  • Zeitschriftenartikel: Ethnologische Beiträge. IX. Einwendungen gegen die Bezeichnungen Turanisch, Arisch und Semitisch / A.
    81
  • Zeitschriftenartikel: Aus dem Oetschergebiet in Niederösterreich
    83
  • Zeitschriftenartikel: Die Ethnographie im Sprichwort. Zweiter Artikel / R.-D.
    85
  • Zeitschriftenartikel: Abenteuer eines Seemanns unter den Kannibalen des Fidschi-Archipels. II.
    87
  • Zeitschriftenartikel: Ein Bericht Petherick's vom Obern Nil. - Miaui gegen Speke / A.
    92
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    94
  • Zeitschriftenheft
    [97]
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [161]
  • Zeitschriftenheft
    [193]
  • Zeitschriftenheft
    [225]
  • Zeitschriftenheft
    [257]
  • Zeitschriftenheft
    [289]
  • Zeitschriftenheft
    [321]
  • Zeitschriftenheft
    [353]
  • Karte: Afrika, Nordwestl. Blatt.
    -
  • Karte: Schleswig
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Vegelationsschildl 
Blätter und wird schon dadurch eine iveite Verstreunng des Samens in den Lustströmen ermöglicht . Mit den Samenhaaren des " Oschür stopft man im Nilthale gelegentlich Kissen aus . Ziegen fressen , trotz des scharfen , in dieser Pflanze enthal - tenen Milchsaftes , die frischen Blätter begierig ab . Dieser Saft , der bei jeder Verletzung des Strauches reichlich her - vorquillt , dient als Ferment bei Gährnng des Durrah - Bieres ( Merift , Bilbil , Qab ? - e " - Thür ) , wird aber wegs zur Vergiftung der Pfeile benutzt . Die geraden Zweige des Strauches werden , wie die des Tundnb ( Sodada decidua Forsk . ) zu Peifenröhren verarbeitet . " Oschürholz ist leicht , brüchig , mit zerreiblicher Rinde versehen , wider - steht jedoch , wie alle Theile dieser Pflanze , den Termiten , die nicht gern daran gehen . 
Man begegnet dein 'Oschür von der Thebaide an südwärts . Er liebt die Nähe des Wassers und findet sich in der Bejüdah - Steppe zunächst da , wo reichlichere Brunnen , so an den Bijar - el - Qomr und Abü'l - ^ Oschür . In Sennar tritt die Pflanze überall auf , iu Steppe und Wald , bis uach Fazoqlo hiu . Wo sie hoch und dicht wächst , so z . B . bei Dabbeh int Dar - Donqolah ititb bei Soiti im Sennar , da gewähren ihre hellbläulich - grünen , wie bereist aussehenden , gespreizten Stengel den sonderbarsten , ^den bi - zarrsteu Eindruck . Oft möchte man sich in eine vorweltliche Landschaft versetzt glauben , eine so fremdartige Erscheinung bietet das massenhaftere Beisammenstehen dieses keineswegs schönen Gewächses dar . 
Unfern Hedebat ändert die Landschaft wiederum allmälig ihren Charakter . Während hier das rechte Stromufer , mit steiler Böschung , unmittelbar vom Wasser bespült wird , zieht sich am linken eine Niederung hin , welche streckenweise mit Sand und Schliech bedeckt , theilweise auch bewachsen ist und endlich , oft aber erst auf 1000 bis 2000 Schritte fernung vom Wasser , durch die Böschung begrenzt wird . Hinter der Uferböschung dacht sich das Land ab , wird vertieft , um , allmälig wieder emporsteigend , in eine vollkommene Ebene oder in ein wellenförmiges Hügelland überzugeben . Wie schon erwähnt , wird die zu beiden Seiten abfallende Böschung von den Sennariern Dhahher oder Db - ihhereh , Rücken , genannt . Das Erdreich ist hier überall , wie ja auch weiter stromab , thoniges , eisenschüssiges , an Konglo - meraten und Geschiebstücken reiches Schwemmland , stellen - weise aber , besonders in dm Niederungen , mit leichter , schwärzlicher Humusdecke versehen . Sobald im Mai die ersten Regen fallen , dann wird auch die Uferniederung alsbald mit Tümpeln bedeckt , ja wenn gegen Ende Jnli der Bahhr - el - azraq seinen höchsten Stand erreicht , wird die ganze Gegend überschwemmt und aus dein trüben , schlam - migen Wasser ragen alsdann nur noch verworrene Baum - dickichte hervor . Nun treiben Massen der mit am freien Ende eingeschnittenen Blättern versehenen Pistia aethiopica Fenzi von Süden her stromab , wuchern zwischen den unter Wasser stehenden Bäumen und verkommen hier theils beim Sinken der Gewässer , theils werden sie von der Strömung hinweg - geführt . Zur trockenen Zeit dagegen ist diese Pflanze erst in Fazoqlo und in Dar - Djnmüz in seichteren Flußbuchten anzutreffen . 
Die sommerlichen Regengüsse erzeugen aber auch wärts vom Dhahher an allen vertieften Stellen zahlreiche Sümpfe , die oft untereinander zusammenhängend , ganze Ketten bilden nnd sich selbst ganz tief im Lande vorfinden . Die Eingeborenen haben für diese Regenteiche den Kolleetiv - namen Fülah , pl . Fülät . Die meisten derselben trocknen während der dürren Jahreszeit aus ; nur wenige behalten Jahr aus Jahr ein Wasser und führen in solchem Falle die Namen Müjs oder Wirket ( aus Birkeh ) . so der Wirket - Kurah 
ing von SennZr . 79 
unfern Hedebat und das Müje - Di'ifah , gegenüber vom Dorfe Bedüs im Dar - Rosßres . Während der Regenzeit schwellen auch diese Sümpfe an und nun sammeln sich in ihnen Flnßpferde und Krokodile . Die Oberflächen der Wässer beschlagen um dieselbe Zeit mit grünlichem Eon - fervenüberznge und Lotosblumen , arab . Befchinin ( Nym - phaea coerulea Sav . ) , sprießen dann sowohl im Moje - Dilsal ) , wie auch in mancher größern Fülah und in stillen Buchten des Bahhr - el - azraq auf . Zu anderen Perioden dagegen würde man diese Pflanzen meist vergebens suchen . Die klassischen Nixblnmen entfalten eine große Blüthen - Pracht . Ueber ihre schönen , breiten Blätter huschen die lang - zehige Parva africana Linn . , in Fazoqlo auch Kallus abyssi - nicus Ruepp . Die Samen des Beschnitt werden am weißen Nil mit Dnrrah - und Dokhn - Korn zn Brod verbacken ; seine Wurzelknollen von Kitchuegern und nnbischen Schiffs - leuteu gekocht verzehrt . . 
Das merkwürdige Kork holz — Ambadj , ' Ainbak — ( Aedemone mirabilis Kotschy ) , welches am Bahhr - el - abjadt , im sumpfigen Gebiete oberhalb der Schillük , so häufig , wird am blauen Flusse nur an wenigen Stellen gefunden und auch dies uur in : Frühherbste . Der „ rübenartige " Stamm schießt dann 15 bis 20 Fuß hoch über dem Wasser empor , treibt nur wenige , mit gefiederten Blättern bewachsene Aeste und blüht gelb , ganz von Farbe des Goldregen ( Cytisus ) , aber nicht in solcher Fülle , wie dieser . Das sehr leichte , mattgelblich - weiße , schwammige Holz der Aedemone dient zu mancherlei technischen Zwecken , znr Konstruktion von Flößen , zu Schwimmklötzen für Harpunen beim Flußpferd - und Krokodilfang und besonders zu Flafcheustopseu , wie denn „ 'Ambadj " im Sennar zugleich soviel wie „ Stopfen " be - deutet . So leicht ist dies Holz , daß eiu daraus verfertigtes Floß , welches zwei Menschen nni ) mehrere Stück Kleinvieh zu tragen vermag , doch nur 8 bis 12 Pfund wiegt und daher von einem Manne bequem umhergeschleppt werden kann . 
Der vorhin genannte Birket - Kurah , l' , 4 Stunden östlich vou Hedebat gelegen , füllt die Mitte eines mit kurzem Rasen bewachsenen , fast kreisrunden Beckens , und schöne , von vielerlei Schlingpflanzen berankte Tamarinden , Akazien - , Balanites - , Zizyphns - itub ^abahh - Bäumchen umgeben diesen Sumpf . E' - ^abahh wird hier das schon erwähnte Combretum ( C . Hartmannianum Schwein * ) genannt , vom 13° an südwärts einer der gemeinsten Waldbäume des nar und nach Schilderungen befreundeter Personen auch am Ostufer des Bahhr - el - abjadt , bis zum Söbat hin , nicht selten . Dieser ^abahh bildet 5 bis 30 Fuß hohe Bäume mit knor - riger , rissiger , schwarzfarbiger Rinde und lineallanzettlichen unteren , ovallanzettlichen oberen Blättern , deren Rand wellenförmig . Die Spitze jedes Blattes ist fadenartig 3 bis 4 Zoll lang vorgezogen , die Farbe derselben ist glänzend saftgrün ( vert de vessie ) , wie gefirnißt . Die Blüthchen sind ganz unscheinbar . Der Wnchs des ( 'abahh ist sehr unregelmäßig und zeigt fast bei jedem Individuum einen anderen Habitus , immer jedoch ist derselbe verdrückt und knorrig , bis zur Bizarrerie . Oft glaubt man einem zufällig in die Erde gesteckten , armdicken Baumaste zn be - gegnen , an dem nur wenige Büschel der stets etwas hängen - 
* ) '3ft durch Dr . G . Schweinfurth in den von mir gesammel - ten quaeclam Niloticae , Berlin 1862 , @ . 27 , CtBApocyna - 
ceae spec . mit einem ? aufgeführt nnd gezeichnet worden . Ich selbst hatte nur Blaltereremplare des tzabähh gesammelt und die winzigen Blüthen wohl deshalb übersehen , weil dieselben an den mit noch ganz unentwickelten Blättern bewachsenen Zweigen ( zu Anfang Mai ) hervorbrechen , oder es waren dieselben zur Zeit , als ich den Cabälch besichtigte ( Mitte Juni ) schon abgeblüht . Cien - kowsly hat Blüthen dieses Baumes von Nosc - res mitgebracht und vi - . Schweinfurth darin ein Combretum entdeckt .
	        

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