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Das Problem der Befruchtung und der Isotropie des Eies, eine Theorie der Vererbung

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Das Problem der Befruchtung und der Isotropie des Eies, eine Theorie der Vererbung

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712722
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712722
Persistenter Identifier:
BV046441422
Titel:
Das Problem der Befruchtung und der Isotropie des Eies, eine Theorie der Vererbung
Autor:
Hertwig, Oscar
Erscheinungsort:
Jena
Verlag:
Verlag von Gustav Fischer
Erscheinungsjahr:
1884
Umfang:
43 Seiten
Beschreibung:
Naturwissenschaften
Signatur:
16
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Naturwissenschaften

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Zweites Capitel. Die befruchtende Substanz ist zugleich auch Träger der Eigenschaften, welche von den Eltern auf ihre Nachkommen vererbt werden.
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Das Problem der Befruchtung und der Isotropie des Eies, eine Theorie der Vererbung
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Einleitung
    [1]
  • Kapitel: Erstes Capitel. Die Kernsubstanz ist der Befruchtungsstoff.
    5
  • Kapitel: Zweites Capitel. Die befruchtende Substanz ist zugleich auch Träger der Eigenschaften, welche von den Eltern auf ihre Nachkommen vererbt werden.
    8
  • Kapitel: Drittes Kapitel. Ueber das Verhältniss, in welchem Kernsubstanz und Protoplasma zu einander stehen.
    34
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

wegung, die Kern Verschmelzung erfolgt, die embryonale Entwick­ 
lung beginnt. 
Mit Recht unterscheidet daher van Beneden *) das Ein­ 
dringen des Samenfadens als einen besonderen Act von der eigent­ 
lichen Befruchtung; er findet diesen Act in mancher Hinsicht ver­ 
gleichbar der Einführung des Samens in die Geschlechtsorgane 
eines Weibchens und er wendet demgemäss, um die Einführung 
des männlichen Elements in den Körper des Eies zu bezeichnen, 
das Wort „Copulation der Geschlechtsproducte“ an. Es copuliren 
also zwei vollständige Zellen mit einander, aber nur die Kerntheile 
befruchten, indem sie den Entwicklungsprocess anregen. 
Hierfür sprechen drittens noch die Erscheinungen, welche wir 
bei den Eiern vieler Arthropoden beobachten. Im ersten Abschnitt 
der embryonalen Entwicklung theilt sich allein der Keimkern suc- 
cessive in eine grosse Zahl von Tochterkernen, während der Dotter 
relativ unverändert und ungetheilt bleibt. Die Befruchtung hat 
hier zunächst nichts anderes bewirkt als eine Vermehrung der 
Kernsubstanz und eine Individualisirung oder Zerlegung derselben 
in zahlreiche Centren. 
Es lassen sich noch andere Gesichtspuncte für die These, 
welche wir an die Spitze des ersten Capitels gestellt haben, gel­ 
tend machen; dieselben finden aber besser ihre Besprechung im 
folgenden zweiten Abschnitt. Zweites Capitel. 
Die befruchtende Substanz ist zugleich auch Träger der 
Eigenschaften, welche von den Eltern auf ihre Nach­ 
kommen vererbt werden. 
Um die vorstehende Behauptung näher zu begründen, gehen 
wir am besten von dem auf Erfahrung beruhenden Satz aus: Alle 
auf geschlechtlichem Weg erzeugten Organismen 
ähneln im Allgemeinen beiden Eltern gleich viel, in­ 
dem sie von Beiden Eigenschaften geerbt haben. Wir dürfen, wie es 
von Seiten Nägeli’s* 2) geschehen ist, aus dieser Thatsache schliessen, 
dass die Kinder von Vater und Mutter gleiche Mengen wirksamer 
J) E. v. Beneden loco cit. pag. 138—39. 
2) C. v. NXgeli, Mechanisch-physiologische Theorie der Abstam­ 
mungslehre. 1884, pag. 109.
	        

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