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Globus, 73.1898

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 73.1898

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713695
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713695
Persistenter Identifier:
BV046651715
Titel:
Popular rhymes, fireside stories, and amusements, of Scotland
Herausgeber:
Chambers, Robert
Erscheinungsort:
Edinburgh
Verlag:
published by William and Robert Chambers
Erscheinungsjahr:
1842
Umfang:
76 Seiten
Signatur:
Za 50201:F4
Zusätzliche Information:
Verfasser ermittelt
Lizenz:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm > Märchen-Handbibliothek
Wissensgebiet:
Literatur und Sprachen > Verschiedene Sprachen
Historische Gattungen > Volksschrifttum

Hinterer Einband

Strukturtyp:
Hinterer Einband
Sammlung:
Gelehrtenbibliotheken > Jacob und Wilhelm Grimm > Märchen-Handbibliothek

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 73.1898
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXIII. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXIII. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 1. Januar 1898 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 8. Januar 1898 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 15. Januar 1898 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 22. Januar 1898 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 29. Januar 1898 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 5. Februar 1898 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 19. Februar 1898 / Andree, Richard
    [105]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 26. Februar 1898 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 5. März 1898 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 12. März 1898 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 19. März 1898 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 26. März 1898 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 2. April 1898 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 9. April 1898 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 16. April 1898 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 23. April 1898 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 30. April 1898 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 7. Mai 1898 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 21. Mai 1898 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenartikel: Cavendishs Reise durch Ostafrika. Sämtliche Abbildungen nach Photographieen des Reisenden / S., H.
    [297]
  • Zeitschriftenartikel: Richard Ludwigs Reisen auf Paraguaná (Venezuela) / Sievers, W.
    303
  • Zeitschriftenartikel: Die Frauenfrage im Lichte der Anthropologie. Eine Entgegnung an Ludwig Wilser / Linden, v.
    309
  • Zeitschriftenartikel: Die vulkanischen Seen Italiens / Halbfass, W.
    312
  • Zeitschriftenartikel: Zur Ornamentik der Neubritannier / Buchner, Max
    314
  • Zeitschriftenartikel: Die Lage in Rhodesia / Förster, B.
    314
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    315
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 28. Mai 1898 / Andree, Richard
    [317]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 4. Juni 1898 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 11. Juni 1898 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 18. Juni 1898 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 25. Juni 1898 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung. Heft #22 fehlt]
    [uncounted]
  • Nachsatzblatt
    [uncounted]
  • Hinterer Buchspiegel
    [uncounted]
  • Hinterer Einband
    [uncounted]
  • Farbkeil
    [uncounted]

Volltext

312 
W. Halbfafs: Die vulkanischen Seen Italiens. 
Die vulkanische 
Von W. Halbfafs. 
Eine beträchtliche Lücke in der Kenntnis der vulka 
nischen Seen Europas hat sich geschlossen. Während 
die Maare der Eifel und der Auvergne bereits eine ein 
gehende Untersuchung erfahren hatten*), war bis vor 
Jahresfrist die Kenntnis der vulkanischen Seen Italiens 
noch sehr mangelhaft. Zwar waren einzelne Lotungen 
wenigstens in einigen dieser Seen von Vinciguerra, 
Cancani, Rizzardi, Malfalti und Ol. Marinelli gemacht 
worden, aber im allgemeinen war man doch über ihre 
Tiefe so mangelhaft orientiert, dafs selbst in einem dem 
Vulkanismus Italiens gewidmeten Werke von Gatta: 
L’Italia, sua formazione, suoi vulcani e terremoti, Milano 
1892, p. 126, z. B. dem Albanersee die ungeheure Tiefe 
von 800 m zuerkannt wird. 
Dank den Arbeiten eines Engländers (B. Th. Günther) 
und vor allem den unermüdlichen Bemühungen des be 
kannten italienischen Limnologen G. de Agostini ist nun 
endlich Licht in das Dunkel der italienischen Maare ge 
kommen, so dafs wir wenigstens die Form ihrer Becken 
genau kennen. Günther hat in dem Geographical Journal 
der Londoner geographischen Gesellschaft, Vol. X, Nr. 4, 
Oktober 1897, eine Arbeit über die phlegräischen Felder 
westlich von Neapel erscheinen lassen, in welcher der 
einzige noch übrig gebliebene See dieses Vulkangebietes, 
der A vern ersee, eine ausführliche Darstellung, die durch 
eine bathometrische Karte unterstützt ist, erhalten hat. 
Wie wir dieser Arbeit entnehmen, ist die Umwal 
lung des Sees, der durchaus den Charakter eines echten 
Maares trägt, noch auf allen Seiten erhalten; sie ist im 
Durchschnitt 80 m hoch, nur an zwei Punkten, im Monte 
Grillo im Westen, und im Monte Rosso im Norden, steigt 
sie bis zu 116 resp. 97 m empor, gegen Südosten dagegen 
ist sie sehr viel niedriger, so dafs der römische Feldherr 
Agrippa an dieser Stelle auch einen Schiffahrtskanal mit 
dem offenen Meere geplant haben soll, nach anderen Be 
richten sogar wirklich ausgeführt hat. Ringsum ist der 
Avernersee von Mauerwerk umgeben, welches im Jahre 
1858 gerade vor dem Ende der Bourbonenherrschaft in 
Neapel errichtet wurde, an seinem Ostufer finden sich 
Ruinen eines Apollotempels.. Zwischen den beiden 
oben erwähnten Hügeln steht der 63 Fufs hohe Arco 
Felice, durch den die Strafse nach Cumae führt; er trug 
einst einen Aquädukt. Südöstlich vom See liegt der 
zumeist aus Bimsstein bestehende Vulkan Monte Nuovo; 
er erreicht eine Höhe von 149m über dem Meer, hat 
an seinem Fufs einen Umfang von etwa 1 km und ent 
stand in der Nacht vom 29. auf den 30. September 1538 
innerhalb weniger Stunden, durch seine Auswürflinge 
den seiohten Lukrinersee fast vollständig zuschüttend. 
Weit bedeutender als dieser Berg ist der im Centrum 
der pflegräischen Felder gelegene Vulkan Monte Cam- 
piglione, dessen südwestliche und südöstliche Flanken 
vom Meere bereits bedenklich angefressen sind. Leider 
beruht die im Mafsstab 1:11000 gezeichnete Tiefen 
karte nur auf 43 längs zweier Profile gepeilter Lotungen ; 
die daraus von mir berechneten morphometrischen Werte 
habe ich in der den Schlufs dieses Aufsatzes bildenden 
Tabelle zugleich mit denen der übi’igen Vulkanseen 
übersichtlich zusammengestellt. 
1 ) A. Delebecque, les lacs français, Pai-is 1898 ; Bertlioule, 
les lacs de l’Auvergne, Paris 1890; Lecoq, les Epoques géo 
logiques de l’Auvergne; Halbfafs, Die noch mit Wasser ge 
füllten Maare der Eifel in den Verh. des naturhist. Vereins 
der Rheinlande, 53. Jahrg., 1896. 
n Seen Italiens. 
Neuhaldensleben. 
Ungleich bedeutender und umfassender sind die 
Lotungen, welche de Agostini in den vulkanischen Seen 
der Provinz Rom, welche zugleich die wichtigsten und 
gröfsten Italiens umfafst, angestellt hat. Einen vorläufigen 
Bericht darüber nebst Tiefenkarten im Mafsstab teils von 
1: 100 000, teils von 1:50 000, teils von 1:20000 hat er 
im Bolletino della Società geogr. Ital., Fase. II, 1898 er 
scheinen lassen, dem wir in der Hauptsache folgen. Der 
nördlichste von diesen Seen, zugleich der gröfste und 
geologisch interessanteste, ist der Lago diBolsena 
oder Lago Vulsinio. Mit rund 114 1 / 2 km 2 steht er unter 
den peninsularen Seen Italiens an Gröfse nur noch dem 
dem Untergang geweihten Trasimenischen See nach. 
Seine auf Grund von etwa 3000 Lotungen genau fest 
gestellte, höchst unregelmäfsige Bodengestalt läfst mit 
Sicherheit auf die Wirkungen mehrerer Krater schliefsen. 
Er besitzt zwei kleine Inselchen, Bisentina und Martana, 
die bis 56 m resp. 71m über dem Seeniveau emporragen, 
während die Umwallung des Sees teilweise bis 350 m 
über seinem Spiegel liegt. Die Insel Bisentina liegt auf 
einem unterseeischen Sockel, der bis etwa 70m unter 
die Oberfläche hinabreicht, während die zweite Insel aus 
dem seichten Wasser des südlichen Hanges emporsteigt. 
Aufser diesen beiden oberflächlichen Erhebungen be 
finden sich noch zwei unterseeische Erhebungen im See. 
Die eine, nicht weit von der Insel Bisentina, bleibt 73 m 
unter der Oberfläche, die andere, die ziemlich in der 
Mitte des Sees liegt, 82 m; zwischen beiden Erhebungen 
erreicht der See seine gröfste Tiefe mit 146 m. Am 
flachsten ist der Lago di Bolsena im Süden, wo ihm bei 
Marta der Flufs gleichen Namens entströmt, welcher 
nach einem 50 km langen Lauf bei Corneto Tarquinia 
sich ins Mittelmeer ergiefst. Oberflächliche Zuflüsse be 
sitzt weder dieser noch die übrigen vulkanischen Seen 
der römischen Provinz; ihr Wasserstand ist also in der 
Hauptsache von der Zahl und Art der Regengüsse ab 
hängig. Nur 5 km westlich vom Lago Bolsena liegt der 
kleine, fast kreisrunde Lago di Mezzano, der vor zwei 
Jahrhunderten um 2m abgelassen wurde, sein Abflufs 
ist der Olpeta, ein Nebenflufs des Fiora; hinter dem 
Wall, welcher ihn umschliefst, erheben sich einige kleine, 
isolierte Kegel, von denen der Montione mit 612m der 
höchste ist. 
Der 25km weiter südlich gelegene Lago di Vico 
hat eine von allen übrigen Vulkanseen abweichende un 
regelmäfsige Form, verursacht durch das nördlich 300 m 
über den See sicherhebende Vorgebirge des Monte Venere. 
In früheren Zeiten besafs der See einen viel gröfseren 
Umfang und eine regelmäfsigere Gestalt; durch einen 
unterirdischen Kanal ist sein Niveau auf den heutigen 
Stand gesunken. 
Der nur 32ha grofse und sehr flache Lago di 
Mont er osi ist ausgezeichnet durch den vollkommenen 
Kraterrand, der ihn einschliefst; sein Wasser fliefst durch 
einen im Süden des Sees gegrabenen künstlichen Kanal 
ab. Der zweitgröfste vulkanische See Italiens ist der 
Lago di Bracciano, der immerhin nur halb so grofs 
wie der Lago di Bolsena ist. Er liegt 25 km nordwest 
lich von Rom und unterscheidet sich von den übrigen 
Seen durch den gewaltigen Umfang seines fast ebenen 
Bodens. Die nördlichen und westlichen Ufer zwischen 
Trevignano und Bracciano sind die steilsten, nur bei 
Vigna Campana und bei Vigna Orsini sind zwei kleine, 
aufsen angesetzten Kratern entsprechende Ebenen ; da-
	        

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