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Baessler-Archiv, 51.2003(2005)

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Baessler-Archiv, 51.2003(2005)

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712775
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712775
Persistenter Identifier:
BV046757382
Titel:
Allgemeine Handelsbetriebslehre
Autor:
Schär, Johann Friedrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
G.A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Erscheinungsjahr:
1923
Beschreibung:
Wirtschaftswissenschaft
Signatur:
QQ 400 S295(5)+2
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Wirtschaftswissenschaft

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Zweiter Teil. Wissenschaftliche Grundlage der Handelsbetriebslehre. Wesen und Begriff des Handels
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
§ 1. Das Verhältnis der Handelsbetriebslehre zur Nationalökonomie
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Baessler-Archiv
    -
  • Baessler-Archiv, 51.2003(2005)
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Titelseite
    -
  • Titelseite
    -
  • Impressum
    -
  • Zeitschriftenheft
    5
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    5
  • Zeitschriftenartikel: Erdmenschen und Flussbräute. Natur, Umwelt und Gesellschaft im Hochland von Orissa, Indien / Berger, Peter
    7
  • Zeitschriftenartikel: Goddess Laksmí and her symbolic dimensions on a tribal frontier / Skoda, Uwe
    25
  • Zeitschriftenartikel: Friendship and Violence among the Dongria Kond (Orissa/India) / Hardenberg, Roland
    45
  • Leerseite
    [58]
  • Zeitschriftenartikel: "Heirat auf dem Weg". Ein Heilritual im Süden Orissas, Indien / Otten, Tina
    59
  • Abbildung: Abb. 1 Bergzüge im Koraput Gebiet
    59
  • Abbildung: Abb. 2 Für die Weg-Heirat hergestelles Gerät. Von links beginnend: Joch für die Ochsen, Pflug, Paddel, Reisstampfer, Spielzeug, davor eine Trommel, Boot, Schwert, Trisul, Miniaturschirm
    62
  • Abbildung: Abb. 3 Die Frauen sammeln unter der Führung der gurumai Erde und Rinde von heiligen Plätzen in und um das Dorf
    63
  • Abbildung: Abb. 4 Aufbau des Ritualplatzes. Abb. 5 Detailaufnahme von Ritualgerät
    65
  • Abbildung: Abb. 6 Vorbereitung des - in diesem Fall männlichen - gurumai auf das Ritual. Um den Hauptpfahl sind alle Gaben für die Götter aufgestellt. Abb. 7 Detailaufnahme des Hauptpfahles mit den vegetarischen Gaben. Im Hintergrund die Schaukel mit ihrem Sitz aus Dornen
    66
  • Abbildung: Abb. 8 Die gurumai mit den Attributen von Göttin nor maa (Grabstock, Fischkorb und Korb auf dem Kopf) und dem Boot (neben dem Grabstock in der linken Hand) welches das Attribut von Göttin ganga maa ist
    67
  • Abbildung: Abb.9 Die gurumai mit den zwei "Ochsen"
    68
  • Abbildung: Abb. 10 Auf der Dornenschaukel. Abb. 11 Ausschütten des "unreifen Wassers". In dieser Weg-Heirat wurde das Ritual für die beiden vorne sitzenden Jungen ausgeführt. Über ihnen ist der Tonkrug, aus dem das Wasser gegossen wird
    69
  • Abbildung: Abb. 12 Die Jungen sind mit Öl und Gelbwurz gesegnet worden und erwarten jetzt die tika-Gabe
    70
  • Abbildung: Abb. 13 Ein kleines Mädchen empfängt die tika-Gabe. Abb. 14 Die Opfergaben werden um den Hauptpfahl gelegt. Ganz vorne links der Kopf des schwarzen Widders. Abb. 15 Das Ochsengespann soll den Dämonen rahu aus der Welt der Menschen führen
    71
  • Leerseite
    [76]
  • Zeitschriftenartikel: Die Omaha "Grass Dance"-Connection: Der Ursprungsmythos des modernen indianischen Powwow auf dem Prüfstand / Hatoum, Rainer
    77
  • Leerseite
    [104]
  • Zeitschriftenartikel: Konstruierte lokale und historische Erlebnisräume in den Istanbuler Unterhaltungs- und Konsumwelten / Schönberger, Irene
    105
  • Zeitschriftenartikel: The lost drummer of Ejutla. The provenance, iconography and mysterious disappearance of a polychrome Zapotec urn / Sellen, Adam T.
    115
  • Zeitschriftenartikel: Dominación incaica y ceremonialismo en el Noroeste argentino. Las estatuillas antropomorfas del santuario del Cerro Gallán / Gonzales, Luis R.
    139
  • Leerseite
    [154]
  • Zeitschriftenartikel: Anlage, Struktur und Bedeutung der archäologischen Sammlung von Walter Lehmann am Ethnologischen Museum Berlin / Künne, Martin
    155
  • Leerseite
    [176]
  • Titelseite
    [177]
  • Zeitschriftenartikel: Ausstellungen / Beltz, Johannes
    179
  • Leerseite
    [188]
  • Zeitschriftenartikel: Neuerwerbungen und Dauerleihgaben / Bolz, Peter
    189
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

68 
Otten, „Heirat auf dem Weg“. Ein Heilritual im Süden Orissas, Indien 
Abb.9 
Die gurumai mit den zwei 
„Ochsen“. 
Grabstock und Spaten sind für die Flussgottheiten jol kamini und patal kamini bestimmt, 
damit sie die Früchte des Feldes hergeben und nicht verdorren lassen. 
Jede Handlung des agrarischen Jahres wird von einem Gott oder einer Göttin tänzerisch 
verkörpert. Mit dem Ende des agrarischen Jahres wird altes Holz und alte Regensachen 
zum Fest holpadi verbrannt. 11 Den Beginn des neuen Jahres im Tanz markiert dann der 
Tanz mit einem Pflug. Zwei Jungen spielen die Ochsen (Abb. 9). 12 
Danach wird Samen ausgesät, dann geerntet und ins Haus gebracht. So geht das „Spiel“ 
weiter, bis der agrarische Zyklus vollendet ist. Den Abschluss dieser zweiten Sequenz des 
Spiels der Götter bildet immer das Erscheinen der Göttin durga. Sie hält Schwert und 
Flagge in ihren Händen, um damit die Dämonen zu besiegen. 
Im dritten Teil betreten auch die Fitem des Kindes den sakralen Raum um den Baldachin. 
Jetzt dringen die Götter nicht nur in den Körper der gurumai und des Kindes ein, sondern 
auch in die Körper der Eltern. Göttin durga tanzt weiterhin mit ihrem Schwert. Danach 
setzen sich Kind, Mutter und Vater nacheinander auf dieses Schwert, ohne sich zu verletzen. 
Dann wird der Vater des Kindes auf den Tontopf gesetzt, der das Wasser enthält, welches 
frühmorgens von den Frauen geholt wurde. Der Tontopf ist mit einem Bananenblatt 
abgedeckt, das fest über den Topfrand gespannt ist. Während sich nun der Vater, dann auf 
seine Knie die Mutter und auf ihren Schoß das Kind setzen, darf das Bananenblatt auf dem 
Topf nicht reißen. Zum Schluss schwingt sich die gurumai auf die Knie der Mutter und 
tanzt dort mit all ihrer Kraft. Es gilt als schlechtes Zeichen für die Zukunft des Kindes, 
wenn der Tontopf bei diesen Prozeduren zerbricht. Es ist, wie das Nachfolgende, eine 
Probe, wie weit die Götter mit der Weg-Heirat zufrieden sind. Die letzte Sequenz bildet 
das Schaukeln auf einer Dornenschaukel (Abb. 10). 13 Wieder sitzt der Vater zuunterst und 
die Familienmitglieder auf ihm. Die gurumai schwingt sich wieder auf die Knie der Mutter 
und schaukelt die ganze Familie. Viele der Väter, die auf der Dornenschaukel zuunterst 
saßen, haben danach rote Blutflecken auf ihren weißen Hüfttüchern. Falls bei diesen 
Prüfungen keine Verletzungen entstehen, so haben die Götter die menschlichen Körper 
durchdrungen und sie damit unverletzbar macht. Es ist das Zeichen, dass die Götter mit 
der Weg-Heirat zufrieden, d. h. zum Frieden gekommen, sind. Falls kleinere Verletzungen 
zu sehen sind, so wird dies von den Umstehenden wahrgenommen, aber nicht thematisiert. 
Nach einigen weiteren Zeremonien wird das am Morgen geholte „unreife“ Wasser über 
dem Kind ausgeschüttet (Abb. 11). Dies ist das Zeichen, dass das Kind und seine Eltern 
nun aus der Sphäre der Götter wieder in die menschliche Gemeinschaft entlassen werden. 
Das Kind ist, im Sinne von Hubert und Mauss desakralisiert. 14 Als äußeres Zeichen wird 
dem Kind außerhalb des Baldachins von einem Familienangehörigen das Haar rasiert. 
Auch diese Sequenz zeigt, dass nun die Götter nicht mehr im Haar wohnen. Sie haben das 
Kind als „Braut“ in die Welt der Menschen gegeben. 
11 Holpadi ist ein Fest, das 
im Monat phagun (März/ 
April) gefeiert wird. Es 
findet einige Tage vor dem 
Fest holi statt. Es ist das 
Fest vor dem Beginn des 
neuen agrarischen Jahres. 
An holpadi werden 
größere Mengen Holz 
verbrannt, eine Praxis, die 
den europäischen 
Osterfeuern nicht 
unähnlich ist. 
12 Es sind Mutter-Bruder- 
Sohn (MBS) oder Vater- 
Schwester-Sohn (FZS) des 
Kindes, für das die Weg- 
Heirat ausgeführt wird, 
also Mitglieder derselben 
Generation wie das Kind, 
aber aus der Gruppe der 
Affinen. 
13 Die Schaukel als Ausdruck 
der Fruchtbarkeit steht hier 
in Analogie zum Öffnen 
des Reiskorns, bevor es 
geerntet wird; Das 
Reiskorn öffnet sich und es 
„schwingt“; vgl. Gregory 
(2004). Dies ist derselbe 
Ausdruck wie für das 
Schaukeln der gurumai. 
Vgl. zur Bedeutung des 
Schaukelns auch Gell 
(1980: 219-248). 
14 Hubert und Mauss 1964: 
57.
	        

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