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Sociologus, N.F. 5/6.1955/56

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Inhalt / Download : Sociologus, N.F. 5/6.1955/56

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-712797
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-712797
Persistenter Identifier:
BV046787356
Titel:
Streitfall Stadtmitte
Untertitel:
der Berliner Schloßplatz
Autor:
Binder, Beate
Erscheinungsort:
Köln [u.a.]
Verlag:
Böhlau
Erscheinungsjahr:
2009
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Raumforschung
Zusätzliche Information:
Literaturverzeichnis: Seite [305]-327
Signatur:
LB 72000 B612
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Raumforschung

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Kontexte. Perspektiven. Zugänge
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
3. Berlin. Eine Stadtlandschaft im Umbruch
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
    -
  • Sociologus, N.F. 5/6.1955/56
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang, 1955, Heft 1
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents
    -
  • Zeitschriftenartikel: Contemporary Trends in British Social Anthropology / Beattie, J. H. M.
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: A Study of Folksinging in a Mass Society / Kaplan, Arlene E.
    14
  • Zeitschriftenartikel: Das Häuptlingtum der Herero in Südwest-Afrika. Eine kurze Übersicht über die Entwicklung der politischen Organisation und des heutigen Nationalbewußtseins der Herero / Lehmann, F. Rudolf
    28
  • Zeitschriftenartikel: Private Property in Simpler Hydraulic ("Oriental") Societies / Wittfogel, Karl A.
    43
  • Zeitschriftenartikel: Das Indogermanische, die Sprache einer Oberschicht? / Stegmann von Pritzwald, Kurt
    [55]
  • Zeitschriftenartikel: Das Institut für empirische Soziologie Hannover/Bamberg - ein "Flüchtlingsbetrieb der Wissenschaft" / Müller, K. Valentin
    [68]
  • Nachruf: Paul Wirz / Herrmann, Ferdinand
    [77]
  • Protokoll: XVI. Intern. Soziologenkongreß / Hildebrandt, Walter
    78
  • Protokoll: Der 31. Internationale Amerikanistenkongreß / Baldus, Herbert
    81
  • Zeitschriftenrezension: Thurnwald, Richard: Des Menschengeistes Erwachen, Wachsen und Irren. Versuch einer Paläopsychologie von Naturvölkern mit Einschluß der archaischen Stufe und der allgemein menschlichen Züge / Kutscher, Gerdt
    84
  • Zeitschriftenrezension: Müller, Werner: Die Blaue Hütte. Zum Sinnbild der Perle bei nordamerikanischen Indianern. Studien zur Kulturkunde. Band XII / Kutscher, G.
    87
  • Zeitschriftenrezension: Stillfried, Bernhard Die soziale Organisation in Mikronesien. (Acta Ethnologica et Linguistica Nr. 4) / Schlesier, E.
    88
  • Zeitschriftenrezension: Vorträge über das Vaterproblem in Psychotherapie, Religion und Gesellschaft, herausgegeben von Wilhelm Bitter / Schoene, Wolfgang
    89
  • Zeitschriftenrezension: The Institutions of Primitive Society: A Series of Broadcast Talks. VIII / Schoene, W.
    90
  • Zeitschriftenrezension: Lowie, Robert H.: Toward Understanding Germany / Feick, Hildegard
    90
  • Zeitschriftenrezension: Das Dorf im Spannungsfeld der industriellen Entwicklung. Hrsg. von Gerhard Wurzbacher (Hrsg.) unter Mitarbeit von Renate Pflaum u.a / Baum, Marie
    92
  • Zeitschriftenrezension: K. Valentin Müller, Heimatvertriebene Jugend. Eine soziologische Studie zum Problem der Sozialtüchtigkeit des Nachwuchses der heimatvertriebenen Bevölkerung / Sodhi, K. S.
    95
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: 5. Jahrgang, 1955, Heft 2
    -
  • Zeitschriftenheft: 6. Jahrgang, 1956, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 6. Jahrgang, 1956, Heft 2
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

34 
F. Rudolf Lehmann 
2. Bande der „Quellen zur Geschichte Süd west-Afrikas“ aus dem 
Munde alter Herero von Dr. H. Vedder zusammengestellt ist, nur sehr 
wenige „Häuptlinge von Geburt“. Es waren vielmehr wagemutige, 
tapfere Männer, die sie führten und die als omapenda bezeichnet wur 
den, als „Helden“ (vergleichbar den altisraelitischen „Richtern“). Je 
nach dem „Glück“, das sie hatten, konnten sie zu Häuptlingen auf 
steigen oder aus dem Rang von Häuptlingen wieder zu armen Schluk- 
kem herabfallen, so daß sie dann nicht mehr als richtige „Herero“ 
angesehen wurden. Dieser Vorgang der Entstehung eines Häuptling- 
tums und seines mehr oder minder plötzlichen Verfalls ist vergleichbar 
mit den entsprechenden Zügen im Häuptlingtum der Maori auf Neu 
seeland, wie ich sie in meinem Buche: „Mana, der Begriff des ,außer 
ordentlich Wirkungsvollen' bei Südseevölkern“ (Leipzig 1922) dar 
gestellt habe. Der dem neuseeländischen „mana“ äquivalente Begriff 
ist im Otjiherero „omasa“. 
Das Verhältnis zwischen den „Häuptlingen von Geburt“ und den 
omapenda läßt sich nur ungefähr auf Grund einer Liste bestimmen, 
die sich in Band 2 der genannten Quellen (S. 62) findet. Danach wären 
auf einen omuhona (von Geburt) acht omapenda (oder omuhona-Kan 
didaten) gekommen. 
Die unsteten Verhältnisse im Häuptlingtum, der Gefolgschaft und 
dem (Weide-) Landbesitz sind gut bezeugt. Sie machten es den euro 
päischen Händlern, Jägern und Missionaren, die mit den Herero in 
der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannt wurden, auch sehr 
schwer, festzustellen, wer eigentlich ein wirklicher omuhona war. 
Deshalb haftet von Anbeginn der Berichterstattung über die Herero 
dem Wort „Häuptling“, „Kapitän“ oder „Chief“ eine zwar versteh 
bare, aber für die Erkenntnis der wirklichen Zustände unter den 
Herero gefährliche Unsicherheit an. 
Ein Ansatz zur Entwicklung eines „Oberhäuptlingtums“ unter den 
Herero war durch die vorübergehende Ernennung eines omuhona zum 
gemeinsamen Anführer mehrerer otuzo im Abwehrkampf gegen die 
Hottentotten gegeben, vor allem in der Zeit des Orlam-Kapitäns 
Jonker Afrikaner, dessen Vater, Jager, im Herero-Sinne auch die Ent 
wicklung von einem ependa zu einem omuhona durchgemacht hatte. 
Jonker Afrikaner wollte sogar ein omuhona omunene in Südwest- 
Afrika werden, wie zu Beginn der deutschen Schutzherrschaft Hendrik 
Witbooi, wenn man diese Vorgänge mit Wörtern der Herero^Sprache 
beschreiben will. Nach erreichtem Ziele, bisweilen schon vorher, zerfiel 
eine solche „Oberhäuptlingschaft“ wieder, denn sie war ja keine orga 
nisch gewachsene höhere Staatsbildung. 
Die Organisation einer solchen „Oberhäuptlingschaft“ unter den 
Herero wurde auch von europäischer Seite mehrfach versucht. Zum
	        

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