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Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 17.1907

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Bibliographische Daten: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 17.1907

Zeitschrift

Strukturtyp:
Zeitschrift
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-714789
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-714789
Persistenter Identifier:
BV041701500
Titel:
Anthropos
Untertitel:
internationale Zeitschrift für Völker- u. Sprachenkunde
Weitere Titel:
Anthropos
Erscheinungsort:
Fribourg
Verlag:
Ed. St. Paul, Anthropos-Institut
Erscheinungsjahr:
1906
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Allgemeines

Zeitschriftenband

Strukturtyp:
Zeitschriftenband
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-709518
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-709518
Persistenter Identifier:
DE-11-001853216
Titel:
Anthropos, 25.1930
Erscheinungsjahr:
1930
Signatur:
LA 1118-29
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenheft

Strukturtyp:
Zeitschriftenheft
Titel:
XXV. Band, 1930, Heft 1, 2
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Zeitschriftenartikel

Strukturtyp:
Zeitschriftenartikel
Titel:
Analecta et Additamenta
Sammlung:
Zeitschriften und Zeitungen > Zeitschriften zur Ethnologie

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde
    -
  • Zeitschrift des Vereins für Volkskunde, 17.1907
    [I]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [I]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    [III]
  • Leerseite
    -
  • Zeitschriftenheft: Heft 1 / Bolte, Johannes
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt
    -
  • Zeitschriftenartikel: Beiträge zur vergleichenden Sagenforschung. II. Naturdeutung und Sagenentwicklung / Dähnhardt, Oskar
    [1]
  • Zeitschriftenartikel: Die menschlichen Altersstufen in Wort und Bild / Englert, Anton
    16
  • Zeitschriftenartikel: Drei spätmittelalterliche Legenden in ihrer Wanderung aus Italien durch die Schweiz nach Deutschland / Dübi, Heinrich
    42
  • Zeitschriftenartikel: Der Krapfen / Höfler, Max
    65
  • Zeitschriftenartikel: Kurdische Sagen. 15. Die mythologische Bedeutung der Sagen / Chalatianz, Bagrat
    76
  • Zeitschriftenartikel: Nachtrag zum Artikel 'Siebensprung' / Hermann, Eduard
    81
  • Zeitschriftenartikel: Zum Fangsteinchenspiele / Bolte, Elisabeth Lemke und J.
    85
  • Zeitschriftenartikel: Drei russische Wurfspiele mit Knöcheln / Lemke, Elisabeth
    89
  • Zeitschriftenartikel: Das ostpreussische Hölzchen- oder Klötzchenspiel / Schnippel, Emil
    91
  • Zeitschriftenartikel: Ein Johannisbaum in den Pyrenäen / Höfler, Max
    94
  • Zeitschriftenartikel: Zum St. Coronagebet / Höfler, Max
    95
  • Zeitschriftenartikel: Badische Volksbräuche des 17. Jahrhunderts / Heilig, Otto
    96
  • Zeitschriftenartikel: Sagen von Tautenburg / Mitzschke, Paul
    98
  • Zeitschriftenartikel: Volkslegenden aus dem Böhmerwald und dem Kuhland / Stratil, Domitius
    100
  • Zeitschriftenartikel: Die schönste der Feen. Rumänisches Märchen / Richter, Elise
    105
  • Zeitschriftenartikel: Ungarische Volksmärchen. 4. Der Holzgeschnitzte Peter / Rona-Sklarek, Elisabet
    109
  • Nachruf: Albert Voss / Roediger, Max
    113
  • Zeitschriftenrezension: Bruno Crome, Das Markuskreuz vom Göttinger Leinebusch. Ein Zeugnis und ein Exkurs zur deutschen Heldensage. Mit einer Tafel / Heusler, Andreas
    113
  • Zeitschriftenrezension: H.F. Feilberg, Jul, forste bind: Allesjaelestiden, hedensk, kristen julefest / Bolte, Johannes
    115
  • Zeitschriftenrezension: Otto Böckel, Psychologie der Volksdichtung / Reuschel, Karl
    116
  • Zeitschriftenrezension: Paul Sébillot, Le folk-lore de France, tome troisième: La faune et la flore / B., J.
    121
  • Zeitschriftenrezension: R. Reitzenstein, Hellenistische Wundererzählungen / Lucas, Hans
    122
  • Protokoll: Aus den Sitzungs-Protokollen des Vereins für Volkskunde / Bolte, O. Ebermann, G. Minden, J.
    127
  • Zeitschriftenheft
    [129]
  • Zeitschriftenheft
    [249]
  • Zeitschriftenheft
    [361]
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

114 
Heusler , Boite : 
Marterl weisen , kann Ref . nicht beurteilen . Den Beitrag zur Heldensage aber soll die Aufschrift der einen Seite liefern , die uns im Lichtbilde vorgeführt wird . Die beiden Kreuzarme zeigen einen Hammer und eine Zange , dazu einen dritten Gegenstand , der ein Fleischermesser oder sonst etwas sein kann , nur gewiss kein Yogelflügel ( S . 38 ) , weder ein natürlicher noch ein geschmiedeter ! Dazwischen eine Inschrift , die Crome so liest : WILLEHELM • EX • WYLAENDIS . Die staben X , A , N bezeichnet er selbst als unsicher . In der Tat ist bei dem erstgenannten Zeichen eine Senkrechte zu erkennen , die zu einem Majuskel - X nicht stimmt . Statt des A würde man nach der Tafel ein N oder vielleicht ein ( defektes ) R ansetzen ; der breite Raum davor führt auf die Vermutung einer AVortgrenze . Unglaubhaft erscheint nach der Abbildung ferner das D an letzter Stelle : wenn der letzte Buchstabe wirklich ein ( mehr kursives ) S ist , kann man den Schluss nur als . . . SIS lesen ; aber ein zu erwartendes EN geht nicht voraus . Dass die vier letzten Zeichen auffällig nach einem arabischen 1515 sehen , ist mehreren Betrachtern der Tafel unabhängig aufgestossen . 
Aber nehmen wir einmal an , das Original sei weniger verzweifelt und lasse Cromes Lesung zu ! Der Verf . begnügt sich nun nicht mit der Annahme , dass die Familie eines gewissen Wilhelm den Namen des sagenberühmten Schmiedes Wieland erhalten hatte und dessen Handwerksgerät als Wappen führte ( wie der Wittich der Sage ) . Nur falsche Vorsicht , die sich nie in das Dunkel wagt , so meint er , könne mit dieser Lösung des Rätsels zufrieden sein . Ihn selbst langt nach einem 'befriedigenderen Ausblick' , und so schreitet er denn vor zu den Sätzen : Das Kreuz wurde errichtet zur Erinnerung an einen sagenhaften Wilhelm , den man zum Geschlechte Wielands rechnete . Dieser Wilhelm war der schütze ; die Denkmäler des 8 . —13 . Jahrhunderts überliefern uns nur seinen namen Egil ; der wirkliche Eigenname kommt , vom Göttinger Kreuze abgesehen , erst im 15 . —16 . Jahrhundert an die Oberfläche : im Wilhelm Teil und im William of Cloudesly der englischen Ballade . Der Urner Schütze aber , so glaubt Cr . folgern zu dürfen , drang unter die Heiligen der christlichen Kirche ein ( dass man den hl . Wilhelm einfach als Schutzpatron seines profanen Namensvetters ansah , wäre für Cr . vermutlich wieder falsche Vorsicht ) — und diese allerdings würdige Erhöhung des Freiheitshelden rührt daher , dass etwas Grösseres hinter ihm steckt , ein göttlicher Held und Helfer der Menschheit , wohlbemerkt im heidnischen Sinne , mit 'mythischem Urgrund' . So muss auch unser Willehelm , da er auf einem kirchlichen Weihekreuz steht , eine heilige , religiöse Bedeutung haben : der mythische Schütze schirmt das arme Menschenvolk vor den Dämonen des Unwetters , der Pest und des schnellen Todes . Cr . steht zuletzt staunend vor seinem eigenen Kinde , dem Urheber der Inschrift , 'diesem seltsamen Manne , der , ein christlicher Priester , mit unerhörtem Grade von Bewusstheit Heidnisches und Christliches in Verbindung bringt . . . ' ( S . 46 ) . 
Beim Leser aber wächst das Staunen , wenn er bedenkt , dass dieser gläubige seinem wunderlichen Heiligen die eigenen Abzeichen , den Pfeil und den Bogen , vorenthält , um ihm das Handwerkszeug des Bruders , Hammer und Zange , aufzuhalsen , und dass er ihn , statt schlecht und recht Frater Wylaendi zu sagen , unverständlicherweise ex Wylaendis tituliert . Diese Umstände allein schon schliessen die Deutung auf den Meisterschützen aus . Aber auch der ganzen Beweisführung fehlt das Einvernehmen mit dem Überlieferten . Von dem helden Egil wissen wir ja einiges ; es weist wahrlich nicht in der Richtung des übermenschlichen Alexikakos . Will man in die germanische Sage den echten Heros , den Halbgott hereinbringen , so wähle man doch lieber einen anderen
	        

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