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Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713132
Persistenter Identifier:
BV047082466
Titel:
Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig
Herausgeber:
Meier, Paul J
Steinacker, Karl
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Verlag von E. Appelhans
Erscheinungsjahr:
1926
Beschreibung:
Kunst
Signatur:
Kunst 5111'2':F8
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Kunst

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
II. Kirchliche Bauten
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Vorwort
    [3]
  • Kapitel: I. Topographie
    [5]
  • Kapitel: II. Kirchliche Bauten
    [8]
  • Kapitel: III. Weltliche Bauwerke
    [41]
  • Inhaltsverzeichnis
    [96]
  • Register
    [97]
  • Nachtrag
    101
  • Kartenbeschreibung: Erläuterungen zu dem umstehenden Plan der Stadt Braunschweig
    -
  • Karte: Abb. 1. Grundriß der Stadt Braunschweig von 1671 (Aus Görges-Spehr-Fuhse I S. 29-32)
    -
  • Kartenbeschreibung
    -
  • Tafel
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

II. Kirchliche Bauten 
ä. Stifter unö Klöster') 
1. Vlasiusüom 
(vgl. Hase, Mittelalt. Baudenkmäler Niedcrsachsens III 8g ff., Tf. )4<)ff.). 
fl. Zuerst von den Brunonen, namentlich Gertrud, Ludolfs Gemahlin, 
als Familienkollegiatstift der hll. Johannes d.T. und Blasius oder auch der hl. 
Petrus und Paulus auf der Burg Dankwarderode gegründet, -oso geweiht, 
?lbt>. 56 seit j)73 durch Neubau ersetzt^ Erhalten nur r Kapitale, z Altarplatte (in, 
vaterländischen Museum), der überlebensgroße hochaltertümliche Gekreuzigte 
Nbb. 22 vom Triumphkreuz, mit Künstlerinschrift des Imervard (Peterskapelle ,m 
Dom), der jedenfalls von dem Triumphkreuz Heinrichs d. L. bestimmt zu 
scheiden ist, und Teile des ursprünglichen Domschatzes. 
II. Bau Heinrichs des Löwen, wieder den hll. Johannes und Bla- 
Abt>. 2 sius geweiht (der hl. Thomas von Lanterbury erst zrrs ausgenommen), 
seit der Hauptsache nach (abgesehen von den Obergeschossen des 
Turms und den gotischen Umbauten der Seitenschiffe) bis etwa zzgs in 
einem Zuge und in einheitlichem Stil aufgeführt; zzss der Marienaltar 
in der Vierung, vor -zgb der Kreuzaltar geweiht, ))89 Herzogin Ma­ 
thilde, -zgs Heinrich d. L. im II. Langhausjoch (von Q.) beigesetzt, 
das Triumphkreuz errichtet. Brand von zzys und Weihe von rrrs, 
29. XII. (Einfügung von Reliquien des neuen Hauptpatrons Thomas 
von Tanterbury in den Hochaltar am Todestage des Heiligen) erweis­ 
lich ohne jede Bedeutung für den Bau. ^ Gewölbte Pfeilerbasilika mit 
Krypta, Querhaus, 3 Apsiden, 4 Langhausjochen und Westturm, erstes Bei­ 
spiel des ftrenggebundenen romanischen Stils wenigstens in Niedersachsen. 
Vierung, Querflügel und wenn die pfeilerstärke mitgerechnet wird, die 
Langhausjoch« genau quadratisch (8,69 m^30Vs brschw. Fuß), Lhorviereck 
etwas kürzer (7,8ö M--L7V2 Fuß). Krypta dreischiffig, sich unter Aps,s, 
Lhorquadrat und Vierung, die stark erhöht sind, erstreckend und, diesen 
entsprechend, durch Arkaden abgeteilt; teils mit Säulen (Würfelkapitäl und 
Ecklappen am Sockel), teils mit Pfeilern. Vierung mit hoher Brüstung, die, 
nach gefundenen Resten einer Akanthusblattwelle vom Meister in Königs­ 
lutter, erneuert ist. Querhäuser mit dem Langhaus in gleicher Höhenlage, 
*) Das Lyriakusstift, von dem Brunonen Lkbcrt II. s-f zogo) da gegründet, 
wo jetzt der Lrsenbahngüterschuppcn beim Hauptbahnhof steht, wurde ;54» abgerissen, 
ist aber noch auf dem großen Holzschnitt Peter Spitzers von -547 (iandes- 
bibliothek m Wolfenbüttel) dargestellt. — Das Pauliner-(Dominikaner-)Kloster 
am Bohlweg, -307 gegründet, ist ;yo3 bis auf geringe Reste gleichfalls abgerissen 
worden, wobei der Chor und das Maßwerk -er Fenster z^r Neubau -es Vater­ 
ländischen Museums benutzt wurden. - Auch die Johanniter und Templer hatten auf 
ihren Höfen besondere Gotteshäuser, die Johanniskirche (-784 abgebrochen) und 
die Matthäuskirche (f3t>7 dem Matthäuskaland überwiesen, gegen zsoo als Archiv 
benutzt); auf dem Grauenhof des Klosters Riddagshausen die Thomaskapelle.
	        

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