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Sociologus, N.F. 32/34.1982/84

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Volltext: Sociologus, N.F. 32/34.1982/84

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713132
Persistenter Identifier:
BV047082466
Titel:
Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig
Herausgeber:
Meier, Paul J
Steinacker, Karl
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Verlag von E. Appelhans
Erscheinungsjahr:
1926
Beschreibung:
Kunst
Signatur:
Kunst 5111'2':F8
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Kunst

Vorsatzblatt

Strukturtyp:
Vorsatzblatt
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Sociologus
    -
  • Sociologus, N.F. 32/34.1982/84
    -
  • Zeitschriftenheft: 32. Jahrgang, 1982, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 32. Jahrgang, 1982, Heft 2
    -
  • Titelseite
    -
  • Inhaltsverzeichnis: Inhalt / Contents
    -
  • Zeitschriftenartikel: Knowledge, Attitude and Practice of Family Planning in Eastern Nigeria: Implications, Prospects and Suggestions / Uche, Chukwudum
    [97]
  • Zeitschriftenartikel: Ferntourismus und Akkulturation / Beuchelt, Eno
    [127]
  • Zeitschriftenartikel: Ethnicity and Independence: Political Ideologies and Interethnic Relations in the Netherlands Antilles / Phalen, John H.
    [140]
  • Zeitschriftenartikel: Orakelmethoden bei den Tikari in Nord-West-Kamerun / Krafczyk, Peter
    [161]
  • Protokoll: Der Workshop "Europäische Ethnologie" vom 28. März–2. April 1982 in Berlin / Jensen, Jürgen
    [171]
  • Zeitschriftenrezension: Literaturbericht zu: Lange, Hartmut, Berthold Riese, Gerd Gerdsmeier, Thomas Schweizer: Wissenschaftstheorie für die ethnologische Praxis. Skripten zur Ethnologie, Band 1 / Drechsel, Paul
    174
  • Zeitschriftenrezension: Ay, Peter: Agrarpolitik in Nigeria - Produktionssysteme der Bauern und die Hilflosigkeit von Entwicklungsexperten. Ein Beitrag zur Revision agrarpolitischer Maßnahmen in Entwicklungsländern - Feldforschung in Westnigeria. Arbeiten aus dem Institut für Afrika-Kunde 24 / Jensen, Jürgen
    [178]
  • Zeitschriftenrezension: Walter, Elizabeth: Modernes Wallfahrtswesen in Westirland am Beispiel von sechs Dörfern der Grafschaften Galway und Mayo / Kassel, Regine
    181
  • Zeitschriftenrezension: Johansen, Ulla und Barbara Wolbert: Gastarbeiterfamilien. Eine Bibliographie unter ethnologischem Aspekt. Kölner Ethnologische Studien Band 3 / Wiebold, Beatrix
    183
  • Zeitschriftenrezension: Scholz, Fred (Hrsg.): Beduinen im Zeichen des Erdöls. Studien zur Entwicklung im beduinischen Lebensraum Südost-Arabiens. TAVO, Reihe B, Bd. 45 / al-Haidari, Ibrahim
    184
  • Zeitschriftenrezension: Renner, Egon: Die Kognitive Anthropologie: Aufbau und Grundlagen eines ethnologisch-linguistischen Paradigmas. Forschungen zur Ethnologie und Sozialpsychologie, Band 12 / Weiße, Frieder
    185
  • Zeitschriftenrezension: Steul, W.: Paschtunwali. Ein Ehrenkodex und seine rechtliche Relevanz. Beiträge zur Südasienforschung, Bd. 54 / Evans-von Krbek, Franziska-Sophie
    188
  • Zeitschriftenrezension: Das, Man Singh & Panos D. Bardis (eds.): The Family in Asia / Christopherson, Victor A.
    190
  • Zeitschriftenrezension: Bardis, Panos D.: Studies in Marriage and the Family, second enlarged edition / Mohan, Raj P.
    192
  • Werbung
    -
  • Zeitschriftenheft: 33. Jahrgang, 1983, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 33. Jahrgang, 1983, Heft 2
    -
  • Zeitschriftenheft: 34. Jahrgang, 1984, Heft 1
    -
  • Zeitschriftenheft: 34. Jahrgang, 1984, Heft 2
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

166 
Peter Krafczyk 
Methoden, oft auch aus allen 3 Gruppen. Bei Sitzungen ist die schnelle 
Aufeinanderfolge unterschiedlicher Ngambe-Methoden oft sehr beein 
druckend. 
Wie verläuft nun eine typische Ngambe-Sitzung? 
Kommt der Klient mit einem bestimmten Problem oder einer Frage 
zum Heiler, so teilt er sein Problem zu Anfang nicht mit, sondern er 
denkt nur daran. Der Heiler macht das Ngambe, wertet es aus und trifft 
eine Aussage meist recht allgemeinen Inhalts, z. B. „Du erwartest einen 
Mann“. Der Klient versucht nun sein Problem mit der Aussage des 
Heilers zu verbinden und stellt Fragen. (Vielleicht erwartet er nicht 
gerade einen Mann, aber ein Mann hat sicher irgendwie mit seinem 
Problem zu tun.) Vielleicht dreißigmal wird das Ngambe gemacht und 
gedeutet, immer wieder Fragen gestellt und mit Antworten kombiniert. 
Auf diese Weise entsteht eine allmähliche Annäherung der beiden 
Gedankengänge mit dem Effekt, daß die ursprünglichen Gedanken des 
Klienten modifiziert werden. Da dieses wechselseitige Frage- und Ant 
wortspiel eine halbe Stunde oder länger dauern kann, besteht genug 
Gelegenheit, das Problem von vielen Seiten zu betrachten und auf eine 
adäquate Weise zu lösen*. 
In anderen Fällen ist es die oft sehr gute Kenntnis der sozialen Zu 
sammenhänge des Dorfes und auf Grund seines Berufes auch die Ver 
trautheit mit den verschiedenen Problemen vieler anderer Dorfbewoh 
ner, die es einem Heiler ermöglichen, einigermaßen zutreffend eine 
Begebenheit zu rekonstruieren oder einen Rat so zu erteilen, daß er mit 
einiger Wahrscheinlichkeit realitätsangemessen ist. Die Ngambe funk 
tionieren auch im Allgemeinen nicht „automatisch“, sondern sind so 
konstruiert, daß der Heiler durch unmittelbare, kaum bemerkbare Ein 
griffe und selbstverständlich noch mehr in seinen Deutungen seine 
eigene Einschätzung der Situation berücksichtigen kann. Das gilt auch 
für die entscheidenden Ngambe, obwohl sie ja gerade den Eindruck 
erwecken sollen, als spräche eine höhere Macht aus ihnen. Wenn ich 
z. B. bei dem sprechenden Horn richtig beobachtet habe, beruht sein 
verschiedenes Verhalten auf einer unterschiedlichen Bewegung: Eine 
rotierende Schüttelbewegung im Handgelenk dreht das Horn schnell 
um eine horizontale Mittelachse, dabei rasselt es nicht; eine Auf- und 
Abwärtbewegung des Unterarms dagegen bringt das Horn zum Spre 
chen. Mit dem schlangenartigen Gürtel habe ich selbst wahrgesagt: 
Durch eine geringfügige, nicht bemerkbare Verlagerung der den Gürtel 
* Hier bestehen Ähnlichkeiten zu sogenannten „modernen Kreativitäts 
methoden“, bei denen das Denken in Analogien und außerhalb eingefahrener 
Bahnen im Team geübt werden soll. Siehe z. B. CannainfVoigt: Kühles Den 
ken, Reinbek 1978.
	        

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