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Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig

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Nutzungslizenz

CC BY-NC-SA: Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713132
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713132
Persistenter Identifier:
BV047082466
Titel:
Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig
Herausgeber:
Meier, Paul J
Steinacker, Karl
Erscheinungsort:
Braunschweig
Verlag:
Verlag von E. Appelhans
Erscheinungsjahr:
1926
Beschreibung:
Kunst
Signatur:
Kunst 5111'2':F8
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Kunst

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
III. Weltliche Bauwerke
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
A. Schlösser, Rathäuser, öffentl. Gebäude und Denkmäler besonderer Art
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Braunschweig
    [1]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    [1]
  • Vorwort
    [3]
  • Kapitel: I. Topographie
    [5]
  • Kapitel: II. Kirchliche Bauten
    [8]
  • Kapitel: III. Weltliche Bauwerke
    [41]
  • Kapitel: A. Schlösser, Rathäuser, öffentl. Gebäude und Denkmäler besonderer Art
    [41]
  • Kapitel: B. Kemnaten
    52
  • Kapitel: C. Steinerne Vorderhäuser des XVI. Jahrhunderts
    63
  • Kapitel: D. Ganz oder teilweise massive Fronten des XVII. Jh.
    69
  • Kapitel: E. Fachwerkhäuser mit untergeschobenen Steinwänden
    71
  • Kapitel: F. Wohnhäuser des XVIII. und beginnenden XIX. Jh.
    72
  • Kapitel: G. Steinportale
    78
  • Kapitel: H. Fachwerkbauten
    79
  • Kapitel: I. Befestigungen
    93
  • Tabelle: Statitische Übersicht der 1888/89 noch vorhandenen, ganz oder teilweise in den Außenwänden aus verziertem Fachwerk gezimmerten Häuser, zusammengestellt hinsichtl. der Gesamtsummen auf Grund des Inventars von Karl Brandes
    [95]
  • Inhaltsverzeichnis
    [96]
  • Register
    [97]
  • Nachtrag
    101
  • Kartenbeschreibung: Erläuterungen zu dem umstehenden Plan der Stadt Braunschweig
    -
  • Karte: Abb. 1. Grundriß der Stadt Braunschweig von 1671 (Aus Görges-Spehr-Fuhse I S. 29-32)
    -
  • Kartenbeschreibung
    -
  • Tafel
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Altstadtrathaus - Neustadtrathaus4S 
)L>97 vorhanden. Sie lag an der Westwand des westlichen, auch Zimmer- 
Hof genannten Teiles der Autorhofes. Vom gotischen, eichenen Täfelwerk 
ist in den Dornsen die Decke erhalten, mit genasten Rahmen auf den unteren 
Balkenflächen und stark erneuerter Bemalung. In der großen Dornse eine 
Reihe alter 8ürstenbildnisse, Öl, darunter die Herzoge Julius, Heinrich Ju­ 
lius, 8riedrich Ulrich und August d. I. (dieser )ö34 und Zö3b), meist )ö24 
von Jakob Lracht. Die äußere Dekoration wesentlich von )393/tzb im 
einheitlichen Charakter der vollentwickelten Gotik; Spuren ihres Nieder­ 
ganges namentlich an der N.-Laube, die jedoch mit großer Zurück­ 
haltung der älteren angepaßt ist. Äußerst wirksam ist das gekehlte Maß­ 
werk durch die Halbkreisbogen abgefangen, wobei der Zweck der An­ 
lage ihr zugleich zu ästhetischer Selbständigkeit verholfen hat gegen­ 
über der braunschweigischen Lirchenarchitektur, von der doch die Giebel­ 
reihung, allerdings in sehr geschickter Anpassung, übernommen ist. Die 
Pfeilerfiguren stellen gemäß chronikalischer Überlieferung von S. nach N. 
die Ludolfingischen Lönige mit ihren 8^auen dar, im Winkel Äaiser 
Lothar allein, weiter mit ihren 8rauen die Welfen Laiser (Otto IV., Hein­ 
rich den Löwen, seinen Sohn Wilhelm und seinen Enkel (Otto, den ersten 
vom Reiche belehnten Herzog von Braunschweig. Die Arbeit ist hand­ 
werksmäßig steif, am besten die Gesichter, Tracht und Haltung von guter 
dekorativer Wirkung. — Der das Rathaus umziehende Hof heißt Autors­ 
hof nach einer hier an der Breitenstraße -3Sb dem Stadtpatron geweihten, 
vom Rate errichteten Sühnekapelle, die nebst der Ratsküche zwischen zbso 
und Meßzweckcn weichen mußte, für welche inzwischen der ganze Hof 
heran gezogen worden war. Damals wurde der Autorshof auch durch das 
barocke, )Z55 veränderte Renaissancegebäude an der Breitenstraße abge­ 
schlossen. In seinem Obergeschoß reich skulpierter Laminrahmen aus dem 
z. Drittel des )7. Jh. Der westliche Aügel des Hofes hieß schon )3L>7 
gelegentlich Lleiderhof wegen der hier und im Rathauserdgeschoß hau­ 
senden Äleidersellerinnen, das überreiche, gegen zvoo entstandene Renaissance- Add. 76 
portal des ihn gegenüber der Martinikirche abschließenden Hauses )S§7 
vom Eckhause an der Martinikirche s ass. ö37 hierherversetzt. Hofwärts 
eine schlichtere Tür der Renaissance. Der Autorshof wurde )924/25 von 
sämtlichen Aufbauten gesäubert, wobei an der Westseite der Brunnen und 
die 8euerstelle der Lüche wieder zu Tage kamen, sowie in der Wcstwand 
des Rathauses die Türen zur angebauten Ratsstube. 
-1- 
6. Neustaötrathaus 
(Schiller a. a. O. S. )bs—,70. 8"hse, Der kleine Sitzungssaal des 
Neustadtrathauses; Br. Jahrbuch )903.) Zuerst genannt ^299, bis §67, 
Rathaus nur der Neustadt, dann bis )S30 Amtslokal des Gesamtmagistra- Abb 77 
tes, die neue Dornse bis ^93 von den Stadtverordneten benutzt. Umbau- Abb 78 
entwurf von G.L. Sturm (fLandesbibliothek). In dem augen- 
schemlcch durch diesen angeregten, noch klassizistischeren, von E. w. Horn 
Z775 bis )7Sb errichteten (Ouadermantel der größere Teil der mittelalter­ 
lichen Bauten noch erkennbar, namentlich erhalten der Lern der Anlage 
der von S. nach N. das Obergeschoß des Hauptbaus durchziehende große 
Saal m,t Brrnstabprofil an den Renten der Deckbalken. Seine jetzt fast
	        

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