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Globus, 74.1898

Zugriffsbeschränkung

Für diesen Datensatz liegt keine Zugriffsbeschränkung vor.

Nutzungslizenz

Der Status des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte für diesen Datensatz wurde nicht geprüft oder ist unklar. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an die Organisation, die das Objekt zur Verfügung gestellt hat.

Bibliographische Daten

Objekt: Globus, 74.1898

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713215
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713215
Persistenter Identifier:
BV047233695
Titel:
Des Herrn Joh. Ruleau, geschwohrnen Chirurgi zu Xaintes Tractat von dem Kayserlichen Schnitt und den schweren Geburten
Untertitel:
nebst den Mitteln wider die Kranckheiten, Welche sich bey denen Weibs-Personen ereignen ; Erstlich in Französischer Sprache beschrieben, nun aber Seines grossen Nutzens wegen, den sowol die Medici, als Chirurgi und Wehe-Mütter daraus ziehen können, in das Teutsche übersetzt
Autor:
Ruleau, Jean
Erscheinungsort:
Nürnberg
Verlag:
Gedruckt bey Johann Ernst Adelbulnern
Erscheinungsjahr:
1716
Umfang:
184 Seiten, 6 ungezählte Seiten
Beschreibung:
Medizingeschichte
Signatur:
Kc 66104:F8
VD 18:
VD18 9084338X
Zusätzliche Information:
Nicht identisch mit VD18 10294074: abweichender Erschienungsvermerk, hier nur Durcker genannt. - Fingerprint nach Exemplar der UB der HU zu Berlin
Lizenz:
Attribution-NonCommercial-ShareAlike 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.
Wissensgebiet:
Medizingeschichte

Farbkeil

Strukturtyp:
Farbkeil
Sammlung:
Historische Drucke > Verzeichnis der deutschen Drucke des 18. Jhs.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Globus
    -
  • Globus, 74.1898
    [III]
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Vorblatt
    [I]
  • Titelseite
    [III]
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis des LXXIV. Bandes
    [V]
  • Korrekturen: Druckfehler im LXXIV. Bande
    X
  • Zeitschriftenheft: Nr. 1. 2. Juli 1898 / Andree, Richard
    [1]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 2. 9. Juli 1898 / Andree, Richard
    [21]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 3. 16. Juli 1898 / Andree, Richard
    [37]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 4. 23. Juli 1898 / Andree, Richard
    [53]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 5. 30. Juli 1898 / Andree, Richard
    [69]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 6. 6. August 1898 / Andree, Richard
    [85]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 7. 20. August 1898 / Andree, Richard
    [105]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 8. 27. August 1898 / Andree, Richard
    [121]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 9. 3. September 1898 / Andree, Richard
    [137]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 10. 10. September 1898 / Andree, Richard
    [153]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 11. 17. September 1898 / Andree, Richard
    [169]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 12. 24. September 1898 / Andree, Richard
    [185]
  • Zeitschriftenartikel: Die Ba-Ronga an der Delagoabai. Nach den Forschungen des Schweizer Missionars Junod geschildert / Seidel, H.
    [185]
  • Zeitschriftenartikel: Kap "Deshnew", bisher "Ostkap", und sein Entdecker / Pech, T.
    193
  • Zeitschriftenartikel: Die Gesichtsbemalungen der Indianer von Nord-Britisch-Columbia / Henning, Ch. L.
    194
  • Tafel: Gesichtsbemalungen der Indianer von Nord-Britisch-Columbia
    195
  • Zeitschriftenartikel: Das Seengebiet zwischen Havel und Elbe im Kreise Jerichow II. / Halbfass, W.
    196
  • Zeitschriftenartikel: Statistisches aus Japan
    197
  • Zeitschriftenrezension: L. Bourdin: Le Vivarais. Essai de geógraphie régionale. Avec 20 gravures
    197
  • Zeitschriftenrezension: Konrad Miller: Mappae mundi. Die ältesten Weltkarten. VI. (Schlussheft): Rekonstruierte Karten. Mit 58 Clichés im Text und 8 Kartenbeilagen / Singer, H.
    197
  • Zeitschriftenrezension: K. E. Stenroos: Das Tierleben im Nurmijärvisee. Eine faunistisch-biologische Studie. 4 Tafeln / Roth, E.
    197
  • Zeitschriftenrezension: R. Mahler: Siedelungsgebiet und Siedelungslage in Oceanien. Inaugural-Dissertation, Supplement zu Internationales Archiv für Ethnographie. Bd. 11.
    198
  • Zeitschriftenrezension: Franz Kronecker: Wanderungen in den südlichen Alpen Neu-Seelands. Mit zahlreichen nach Originalphotographien hergestellten Abbildungen
    198
  • Zeitschriftenartikel: Aus allen Erdtheilen
    198
  • Zeitschriftenheft: Nr. 13. 1. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [201]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 14. 8. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [217]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 15. 15. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [233]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 16. 22. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [249]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 17. 29. Oktober 1898 / Andree, Richard
    [265]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 18. 5. November 1898 / Andree, Richard
    [281]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 19. 19. November 1898 / Andree, Richard
    [297]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 20. 26. November 1998 / Andree, Richard
    [313]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 21. 3. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [333]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 22. 10. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [349]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 23. 17. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [365]
  • Zeitschriftenheft: Nr. 24. 24. Dezember 1898 / Andree, Richard
    [381]
  • Sonstiges: [Inhalt, Eingegangene Neuigkeiten, Werbung]
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

134 
Aus allen Erdteilen. 
1886) läfst sicli Über den Lothringer ungefähr folgender- 
mafsen aus: Die lothringer Bevölkerung hietet uns das Bild 
der Mischung zweier Urvölker, der Kelten und Germanen. 
Der Lothringer stellt nun nicht ein Mittelding zwischen beiden 
Stämmen dar, sondern er hat jedem gewisse Charaktere ent¬ 
nommen. So ist dem Germanen die sehr hohe Statur ent¬ 
lehnt, ferner die helle Hautfarbe, das Blond des Haares 
und das Blau des Auges; Schädel und Hirn indessen sind 
keltisch und mit ihnen der Charakter der lothringer Bauern. 
Im Elsafs finden wir, wenn wir von der, der fränkischen 
Sphäre zufallenden Nordgrenze absehen, die Kantone mit 
gröfseren Durchschnitten an der Ostgrenze, am Bhein ent¬ 
lang und im Süden; die kleinen und kleinsten Kantone des 
ganzen Landes liegen an der Westgrenze desselben, auf dem 
südlichen und höchsten Teile der Yogesen. Bekommt man 
da nicht den deutlichen Eindruck, dafs die über den Rhein 
dringenden alemannischen Einwanderer die schwächeren Ur¬ 
bewohner zurückdrängten und diese in den unwirtlichen Ge¬ 
birgsgegenden Schutz vor jenen suchten? So hätte man also 
Franken im Norden, Alemannen in der Mitte und etwas süd¬ 
lich derselben die ursprünglichen Bewohner verdrängend und 
sich mit ihnen vermischend zu denken. Die germanische Ein¬ 
wanderung ist von jeher jeder anderen, auch der französischen, 
bis in die neueste Zeit überlegen gewesen; so erklären sich 
die teilweise recht grofsen Durchschnittsziffern der einzelnen 
Teile des Landes von selbst. Erinnern wir uns z. B., dafs 
an der Westgrenze des Oberelsafs die Reihe der Kantone mit 
kleinen Durchschnittsmafsen plötzlich durch die grofsen 
Kantone Münster und Winzenheim unterbrochen wird. In 
der Einleitung schon wurde kurz erwähnt, dafs zahlreiche 
Schweizer in das Thal der Fecht, also in die genannten 
Kantone wanderten, um dort ihr Brot zu verdienen. Wieder 
erklärt hier die Rasse ein sonst völlig dunkles Verhalten der 
Körpergröfse in benachbarten und unter denselben Verhält¬ 
nissen liegenden Kantonen. Im Süden des Landes treten 
noch einmal unmittelbar neben den kleinsten die gröfsten 
Durchschnitte auf. Es ist nicht unwahrscheinlich, dafs hier 
ein drittes Volk, vielleicht die Burgunder, deren Reich ja 
vom Mittelmeer bis zu den Vogesen sich erstreckte, in die 
Erscheinung tritt.“ 
So lautet denn das Schlufsergebnis der vorliegenden 
Untersuchung: „Die Körpergröfse der 20jälirigen Elsafs-Loth- 
ringer ist in erster Linie durch die Rasse bedingt, 
und andere Einflüsse, die durchaus nicht geleugnet werden 
sollen, treten dagegen ganz in den Hintergrund. Die Durch- 
schnittsgröfse der Kantone wird wesentlich bestimmt durch 
germanische (fränkische und alemannische) Elemente und 
wird um so gröfser, je mehr diese vorwiegen.“ 
Braunschweig. Dr. O. Berkhan. 
Robert Gradmami: Das Pflanzenleben der schwäbi¬ 
schen Alb mit Berücksichtigung der angrenzen¬ 
den Gebiete Süddeutschlands. Bd. 1, XVI, 376 S., 
eine Karte. Bd. 2, XXVI, 422 S., mit 42 Tafeln. Tübingen, 
Schwab. Albverein, 1898. 
Als Vorbilder haben Verf. die Werke eines v. Kerner 
und Christ vor Augen geschwebt; in der Auffassung des Art¬ 
begriffes und der Nomenklatur sc.hlofs er sich an Aschersons 
S37nopsis der mitteleuropäischen Flora, an die 17. Auflage 
von Garcke und die Natürlichen Pflanzenfamilien an. Der 
allgemeine Teil beschäftigt sich zunächst mit der Schwäbi¬ 
schen Alb als dem Schauplatz des Pflanzenlebens, der zweite 
Abschnitt führt nun Gestalt und Leben der Gewächse in 
ihrer räumlichen Verteilung nach Pflanzendasein vor, wo¬ 
nach der Heide, dem Pflanzenwuchs der Gewässer und Sümpfe, 
den Kulturformationen, besondere Abschnitte eingeräumt sind. 
— Die Verbreitung der Pflanzen und die Ursachen der gegen¬ 
wärtigen Pflanzen Verteilung im südlichen Deutschland machen 
mit einem Überblick über die Geschichte der Albvegetation 
den Beschlufs des ersten Bandes. 
Der zweite Band enthält in systematischer Aufzählung 
die Pteridophyten und Siphonogamen der Schwäbischen Alb. 
Pflanzengeographisch bezeichnen die nordischen Wald¬ 
genossenschaften unser Waldgebiet als ein Glied des grofsen 
Waldgebietes des östlichen Kontinents; die mitteleuropäischen 
Laubwaldgenossenschaften charakterisieren sodann das vor¬ 
liegende Florengebiet specieller als Bestandteil des mittel- 
eui'opäisch-aralo-kaspischen Gebietes, während die Buche als 
ein specifisch westeuropäisches Wahrzeichen gilt. Die Hochmoor¬ 
genossenschaft weist auf den hohen Norden hin und vermittelt 
die Verwandtschaft mit der arktischen Tundra. Die Heide¬ 
formation verknüpft durch ihre zahlreichen pontischen Glieder 
die Schwäbische Alb mit den östlichen Steppen und trennt sie 
eben damit von der atlantischen Provinz. Die südeuropäische 
Genossenschaft bringt zugleich mit der pontischen eine Ver¬ 
wandtschaft mit den Mittelmeerländern hervor und eine Schei¬ 
dung vom nordischen Europa. Endlich verknüpfen die alpinen 
und präalpinen Elemente, welche die dortigen Heideformationen 
in so wunderlicher Mengung neben den pontischen und süd¬ 
europäischen Arten enthalten, die Flora aufs engste mit der 
Alpenkette und weisen auf eine historische Verbindung mit 
dieser hin. 
Die Tafeln vex-dienen besonders hervorgehoben zu werden. 
Halle. E. Roth. 
l)r. Hermann Kienast: Das Klima von Königsberg i. Pr. 
Teil I. Die Niederschlagsverhältnisse der Jahre 1848 bis 
1897. Königsberg, Hartungsehe Buchdruckerei, 1898. 
Königsbex-g gehört zu den wenigen Stationen, an denen 
seit der Gründung des Königlich Preufsischen Meteorologi¬ 
schen Institutes zunächst im Anschlufs an das statistische 
Bureau die Beobachtungen bis auf den heutigen Tag dauei'nd 
fortgeführt worden sind. Die vorliegende Zusammenstellung 
ist von dem jetzigen Beobachter ausgefühi't, welcher bereits 
über zehn Jahre seines Amtes waltet. Nach einer Einleitung, 
welche die Geschichte der Station und eine kritische Be¬ 
sprechung der verschiedenen Veränderungen an derselben 
enthält, ist die Arbeit in zwei Hauptteile gegliedert: A. Menge 
und Pei’iodicität der Niedei-schläge und Niederschlagstage; 
B. Die Formen des Niederschlages. Der erste Teil zerfällt iix 
folgende Kapitel: I. Die monatliche und jährliche Nieder¬ 
schlagshöhe; II. Prozentische Abweichungen der Monats¬ 
und Jahressummen vom Normalwert; III. Niederschlags¬ 
häufigkeit; IV. Verteilung der Niederschläge nach der Menge; 
V. Niederschlags- und Ti'ockenperioden von fünf und mehr 
Tagen; VI. Die tägliche Periode des Niederschlages. Aus der 
naturgemäfs trockenen Statistik hat der Verf. manchen inter¬ 
essanten Schlufs gezogen und sie mannigfach mit anregenden 
Gedanken zu verflechten gewufst. 
Altona. Di*. E. Herrmann. 
Ans allen Erdteilen. 
Abdruck nur mit Quellenangabe gestattet. 
— Unter den Flufsnamen Frankreichs giebt es einen, der 
ein sehr hohes Alter zu haben scheint. Es ist dies die 
Maas (Meuse), „Mösa“. Mösella, die Mosel, ist ein 
Diminutiv davon. H. d’Arbois de Jubainville beantwortet 
die Frage, wie es kommt, dafs zwei benachbarte Flüsse Namen 
von so grofser Ähnlichkeit haben, in folgender Weise (L’An- 
thropologie 1898, p. 36). Es steht heute fest, dafs die Mosel, 
welche sich jetzt mit der Meurthe bei Frouard vereinigt, 
etwas nördlich von Nancy sich ehemals bei Pagny-sur-Meuse 
in die Maas ei-gofs, nicht weit westlich von ihrem jetzigen 
Vereinigungspunkt mit der Meurthe. Zur Zeit, als die Mosel 
bei Pagny-sur-Meuse in das Maasthal eintrat, konnte sie 
keinen Namen führen, der ein Diminutiv von Mösa = Maas 
bedeutete, weil sie viel wasserreicher als dieselbe war. Sie 
selbst war die Maas. Die Maas oberhalb Pagny trug einen 
Namen, der verloren ging. Als aber einmal die obere Mösa 
ihren Lauf änderte und sich mit der Meurthe vereinigte, und 
so ein Nebenflufs des Rheins wurde, mufste sie von der Mösa, 
die im längeren Lauf den Océan ei'reichte, unterschieden 
werden. Sie erhielt den Namen Mösella, d. h. kleine Maas. — 
Mösa ist eine der ältesten geogi'aphischen Bezeichnungen in 
Frankreich, Mösella mit seinem indoeuropäischen Suffix ist 
viel jünger. __ 
— Am 1. August 1898 hat die deutsche Tiefseeexpe¬ 
dition unter Leitung von Prof. Chun aus Leipzig mit dem 
Dampfer „Valdivia“ Hamburg verlassen. Damit greift Deutsch¬ 
land zum drittenmale in die Tiefseeforschung ein. Zuerst 
mit der Erdumsegelung der „Gazelle“ unter Kapitän von 
Schleinitz (1874 bis 1876), dann mit der „Planktonexpedition“ 
1889 im nordatlantischen Ocean. Die „Valdivia“ fährt von 
Hamburg aus nördlich um Schottland herum und durchschifft 
dann den östlichen Teil des Atlantischen Oceans bis Kapstadt 
herunter, ein Weg, der unter Berücksichtigung der mehr oder 
minder grofsen Abweichung vom geraden Wege auf etwa 
10 000 Seemeilen geschätzt wird und für den unter Einschlufs 
der Hafenaufenthalte eine Zeit von 100 Tagen vorgesehen 
ist. An der Küste von Deutsch - Südwestafrika sind be¬
	        

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