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Beiträge zur deutschen Volksdichtung

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Nutzungslizenz

CC BY-SA: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bibliographische Daten

fullscreen: Beiträge zur deutschen Volksdichtung

Monographie

Strukturtyp:
Monographie
Werks-URN (URL):
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:kobv:11-713256
URN:
urn:nbn:de:kobv:11-713256
Persistenter Identifier:
BV047253770
Titel:
Beiträge zur deutschen Volksdichtung
Herausgeber:
Blümml, Emil Karl
Erscheinungsort:
Wien
Verlag:
Verlag Dr. Rud. Ludwig
Erscheinungsjahr:
1908
Beschreibung:
Sozial- und Kulturanthropologie#Kunst und Wissen
Literatur und Sprachen#Deutsche Sprache und Literatur
Musik
Signatur:
2023 SA 5935
Lizenz:
Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Sammlung:
Allgemeiner Bestand
Wissensgebiet:
Sozial- und Kulturanthropologie > Kunst und Wissen
Literatur und Sprachen > Deutsche Sprache und Literatur
Musik

Kapitel

Strukturtyp:
Kapitel
Titel:
Das Lichtmeßsingen
Sonstige Person:
Moses, Heinrich
Sammlung:
Allgemeiner Bestand

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

  • Beiträge zur deutschen Volksdichtung
    -
  • Vorderer Einband
    -
  • Vorderer Buchspiegel
    -
  • Vorsatzblatt
    -
  • Titelseite
    -
  • Widmung: Den lieben Freunden Franz Friedrich Kohl und Josef Reiter in Erinnerung an gemeinsame Tage zugeeignet vom Herausgeber
    -
  • Kapitel: Die deutsche Volksdichtung. Mit Beispielen aus dem Böhmerwalde / Jungbauer, Gustav
    1
  • Kapitel: Das Lichtmeßsingen / Moses, Heinrich
    54
  • Kapitel: Johann Nepomuk Vogl und das deutsche Volkslied / Blümml, Emil Karl
    61
  • Kapitel: Der Pudelhaubenteufel / Blümml, Emil Karl
    75
  • Kapitel: Eine Variante der "Pinzgauer Wallfahrt" / Adrian, Karl
    79
  • Kapitel: Historisches Lied auf die Pariser Kommune im Jahre 1871 / Blümml, Emil Karl
    83
  • Kapitel: Hochzeitslieder aus Tirol / Kohl, Franz Friedrich
    88
  • Kapitel: Hochzeitsgebräuche aus Ober-Fröschau / Worresch, Anton
    93
  • Kapitel: Primizlieder aus Tirol / Pirkl, Leopold
    98
  • Kapitel: Kleine Beiträge aus Baden / Meisinger, Othmar
    103
  • Kapitel: Die dumme Lisl (Volkslied) / Kralik, Richard von
    107
  • Kapitel: Ein altes "Todaustrags-Lied" / Urban, Michel
    108
  • Kapitel: Märchen und Schwänke aus Österreich und Ungarn / Latzenhofer, Josef
    109
  • Kapitel: Schwänke und Sagen aus dem mittleren Böhmerwalde / Blau, Josef
    129
  • Kapitel: Friedhofverse aus dem Inntal / Kaindl, Raimund Friedrich
    150
  • Kapitel: Die deutsche Volksdichtung im Jahre 1907 / Blümml, Emil Karl
    167
  • Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
    -
  • Nachsatzblatt
    -
  • Hinterer Buchspiegel
    -
  • Hinterer Einband
    -
  • Farbkeil
    -

Volltext

Das Lichtmeßsingen. 
Von Heinrich Moses (Neunkirchen, N.-Ö.). 
In vielen Dórfern des niederdsterreichischen Schneeberggebietes, vor- 
nehmlich im Pfarrsprengel von Pottschach, ist das LichtmeBsingen 
ein heute noch bestehender Brauch. Zu Maria-Lichtmef (2. Februar) fing 
nämlich früher das Bauernjahr an. An diesem Tage sind die Knechte 
und Mägde bei dem Bauer „eingestanden“ oder aus dem Dienste getreten. 
Seitdem alles den Fabriken zuläuft, ist es freilich anders geworden, nun 
hält sich der Bauer an keinen bestimmten Termin, er nimmt die Dienst- 
leute auf, wann und wenn er sie bekommt. In vielen Gegenden wird das 
Neujahr eingesungen, da und dort geschieht dies sogar mit Weihnachten. 
Der Schneebergbauer ist ein großer Lebenspraktiker, der hält einen solchen 
Sang erst zu Lichtmeß, denn um diese Zeit sind die Rauchfänge und der 
„Fleischhimmel“ auf dem Boden dicht behängt mit durchräucherten 
,Hammern* und Bratwürsten von den zu Weihnachten geschlachteten 
Schweinen. Da können die Lichtmefsinger mit Zuversicht darauf rechnen, 
laf nach den Sehlufisátzen ihres Liedes 
,Mir hern die Schliss’] schoñ klinga, 
Hiazt wern's ins glei wäs bringa“ 
jemand von den angesungenen Personen des Hauses erscheinen und den 
Sängern ein feistes Stück Selchfleisch oder eine Bratwurst in den weit- 
gähnenden „Zöger“ werfen wird. 
Die ersten, welche die Sängerfahrt anheben, sind die Buben, diesen 
folgen die mittleren und größeren Burschen und zuletzt gehen die Männer. 
In getrennten Scharen ziehen die Sänger durch das Dorf, von Haus zu 
Haus, auch hinaus auf die einsamen Weiler und singen vor Türen und 
Fenstern ihren Gesang. Jede Schar hat einen Vorsinger bei sich. Dieser 
muß über Stand, Zahl, Namen, Geschlecht und über andere intime Dinge 
der in den Häusern wohnenden Leute gut unterrichtet sein; er muß in 
gewandter Weise, ohne das geringste Stocken, die einzelnen Strophen ab- 
singen, worauf die anderen mit einer Kehrstrophe im Chore einfallen. 
Vor allem wird der „Hauswirt“ (Familienvater) angesungen. Sie wünschen 
Köhler-Meier, S. 172, Nr. 167 und bei Marriage, S. 127, Nr. 812 
mitgeteilten Varianten bloß drei Gesätze haben, findet sich wie hier bei 
Marriage Nr. 81b ebenfalls ein viertes angeschlossen: 
Wie ich dich so innig liebe, Ja doch nur mein einzig Glück. 
Dies sagt dir mein treuer Blick, Bleib bei mir und geh nicht fort! 
Und ich fand in deiner Liebe An meinem Herzen ist der beste Ort. 
In einem geschriebenen Liederhefte der Kutschersfrau Maria Jung- 
wirt aus Hohenfurt stand als 4. Gesätz: 
So leb' denn wohl und nimm den Deine Schritte für und für! 
Segen, Leb’ wohl mein Kind und glaub es 
Fern der Heimat, fort mit dir. mir, 
Gott geleit’ auf allen Wegen Mein Herz bleibt ewig nur bei dir. 
[Vgl. John Meier, a. a. O. 52, Nr. 818] 
Li
	        

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